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Die Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts Paris ist eine wissenschaftliche Spezialbibliothek mit Beständen zu folgenden Schwerpunkten:
Der Bestand umfasst rund 110 000 Medieneinheiten. Es werden ca. 420 Zeitschriften – insbesondere zur deutschen Regionalgeschichte – angeboten.
Die Neuzugänge der Bibliothek werden im Online-Katalog nach Monaten geordnet unter dem Link »Neuerwerbungen« zusammengefasst. Die Neuzugänge sowie ein Handapparat zum französischen Concours de l'agrégation d'allemand sind im Lesesaal zugänglich.
Ein Teil des Bestandes ist frei zugänglich (deutsche Geschichte seit der Reformation, deutsche Landesgeschichte). Bestellungen aus den Magazinen werden direkt erledigt.
Leitbild der Bibliothek
Als wissenschaftliche Spezialbibliothek eines Forschungsinstituts haben wir einen doppelten Auftrag: Wir ermöglichen sowohl den Forscherinnen und Forschern des DHIP als auch der Fachöffentlichkeit einen Zugang zu gedruckten und digitalen Medien.
Das Bibliotheksprinzip – einerseits Spiegel der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts, andererseits eine dynamische Reflexion der sonstigen relevanten historischen Publikationen zu sein – hat über Jahrzehnte zu der Einzigartigkeit unseres Angebots geführt. Die Themenbreite umfasst die deutsche, französische und westeuropäische Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart.
Die Bibliothek ist der Wissensort des DHIP. Sie ist Teil des Forschungsprozesses und hält die Medien und Informationen bereit, mit denen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Auftrag des Instituts erfüllen. Als zentraler Ort bietet die Bibliothek in einer sich dezentral entwickelnden geisteswissenschaftlichen Forschung verlässliche und verbindende Arbeits-, Begegnungs- und Kommunikationsangebote.
Wir unterstützen damit die wissenschaftlichen Unternehmungen des DHIP und der Fachöffentlichkeit und fördern gleichzeitig den wissenschaftlichen Austausch mit dem Gastland. Mit unserem umfassenden und aktuellen Bestand sowie unseren Dienstleistungen engagieren wir uns als international wahrgenommener Informationsvermittler zwischen Deutschland und Frankreich. Unseren Nutzerinnen und Nutzern vermitteln wir Informationskompetenz zur strukturierten Orientierung in der schnell ansteigenden Informationsmenge. Den Wandel der Publikations- und Kommunikationsgewohnheiten im Bereich der Geschichtswissenschaften unterstützen wir aktiv.
Zur Realisierung dieser Zielsetzung kooperieren und vernetzen wir uns mit französischen und deutschen Bibliotheken, Instituten und Partnern sowie mit den Bibliotheken unserer Schwesterinstitute innerhalb der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland.
Unseren Aufgaben stellen wir uns benutzerorientiert und mit der Bereitschaft zur ständigen Verbesserung. Mit Ressourcen gehen wir kostenbewusst und sorgsam um. Die Angebote der Bibliothek entwickeln wir im Dialog mit unseren Zielgruppen weiter.
Die fachliche Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist uns wichtig. Wir setzen uns für flache Hierarchien und für einen kollegialen Umgang miteinander ein.

Francia.
Forschungen zur westeuropäischen Geschichte,
Band 38

Beihefte der Francia,
Bd. 70: Klaus Krönert, L'exaltation de Trèves. Écriture hagiographique et passé historique de la métropole mosellane

Pariser Historische Studien,
Bd. 98: Gisela Naegle (Hg.), Frieden schaffen und sich verteidigen im Spätmittelalter/Faire la paix et se défendre à la fin du Moyen Âge

Pariser Historische Studien,
Bd. 99: Cristina Léon, Zwischen Paris und Moskau. Kommunistische Vorstadtidentität und lokale Erinnerungskultur in Ivry-sur-Seine
Instrumenta,
Bd. 20: S. Glansdorff, »Comites in regno Hludouici regis constituti«. Prosopographie des détenteurs d’offices séculiers en Francie orientale

Ateliers, Bd. 8:
R. Abdellatif, Yassir Benhima, Daniel König, Elisabeth Ruchaud (Hg.), Construire la Méditérannée, penser les transferts culturels. Approches historiographiques et perspectives de recherche