» Home | Forschung | Frühe Neuzeit
Kontakt ǀ Impressum ǀ  
 | 
FR/DE

DHIP auf Facebook

Besuchen Sie uns!

twitter

Tweets vom

  • 21.05.2013, 19:16
    warum kommt der Holocaust nur in 0,2% der abgehörten Gespräche der Soldaten vor? Neitzel: er hatte nichts mir ihrer Lebensrealität zu tun
  • 21.05.2013, 19:13
    Retweet @ClaudineMoulin: ... denke dabei an Foucault, La domination masculine, immer wieder lesenswert @dhiparis
  • 21.05.2013, 19:12
    Welzer: das Exotische ist nicht, dass Gewalt im Krieg geschieht, sondern dass wir etwas darüber erfahren
  • 21.05.2013, 19:10
    Analyse der militärischen und situativen #Referenzrahmen, nicht der persönlichen, Welzer: "das wirkt dann manchmal etwas kühl"
  • 21.05.2013, 19:02
    Retweet @ClaudineMoulin: Virgili pose les bonnes questions @dhiparis #corpus #cequonneditpas
  • 21.05.2013, 18:59
    F. Virgili stellt Fragen nach der Quelle, was wurde in den Abhörprotokollen transkribiert und was vielleicht weg gelassen?
  • 21.05.2013, 18:52
    Fabrice Virgili: on raconte la violence, sans un mot de violence / procès-verbaux de récits de soldats allemands
  • 21.05.2013, 18:46
    Virgili: Buch bringt Antworten darauf, wie und warum im Krieg solche Grausamkeiten und Gräueltaten geschehen / Abhörprotokolle
  • 21.05.2013, 18:43
    5-10% überzeugte Nazis in den Abhörprotokollen, aber auch 5-10% Gegner
  • 21.05.2013, 18:37
    Welzer: die Soldaten wussten ganz genau über die systematische Erschießung und Vernichtung der Juden im WW2 Bescheid/ Abhörprotokolle
  • 21.05.2013, 18:34
    das Besondere an den Abhörprotokollen: der Zeitpunkt 1942-44, als noch nicht klar war, wie der Krieg ausging
  • 21.05.2013, 18:27
    jetzt der Sozialpsychologe Harald Welzer über die Abhörprotokolle: Auswertung: wie haben die ihre Welt gesehen?
  • 21.05.2013, 18:26
    Ideologie und Weltanschauliches kommt in den Abhörprotokollen sehr wenig vor, so Neitzel
  • 21.05.2013, 18:23
    @ClaudineMoulin das wäre eine Frage für nachher; scheint aber eher diskursanalytisch
  • 21.05.2013, 18:22
    voici le liens vers la critique du livre de Neitzel et Welzer par Olivier Wieviorka dans Libé http://t.co/LjcFhfgiFz
  • 21.05.2013, 18:18
    These von S. Neitzel zu den Quellen, die zum 1.Mal ausgewertet wurden: näher kommen wir nicht ran an die Gedankenwelt dieser Männer
  • 21.05.2013, 18:15
    Sönke Neitzel beginnt mit der Vorstellung der Quellen: 150.000 Seiten Abhörprotokolle v deutschen Soldaten in brit. Gefangenschaft im WW2
  • 21.05.2013, 18:10
    la table ronde avec Sönke Neitzel, Harald Welzer et Fabrice Virgili autour du livre: Soldats. combattre, tuer, mourir http://t.co/XVuce5efds
  • 21.05.2013, 16:52
    Appel à candidatures: coordinateur/coordinatrice scientifique à l’IHA: Das DHIP sucht eine/n wissenschaftliche... http://t.co/i6tryRmmrV
  • 21.05.2013, 12:40
    Gamification der Lehrinhalte… und Sie? #dhiha5: Gamification, Ludification, Lubrification oder auch Ludicisati... http://t.co/FHahKXlJeR

Frühe Neuzeit

Wandel und Beharrung: Staatensystem und Staatsbildungsprozesse in der Vormoderne

Die Forschungsprojekte des DHIP im Arbeitsbereich Frühe Neuzeit sind derzeit schwerpunktmäßig in der ersten Hälfte des 16. und in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts angesiedelt. Zum einen wird Frankreichs Bedeutung als dynamisches Element und Akteur der europäischen Politik in der Formierungsphase des frühneuzeitlichen Staatensystems in den Blick genommen. Dabei wird auch der Perspektive auf traditionale Elemente wie Umbrüche in den Formen zwischenstaatlicher Kommunikation Raum gegeben. Zum anderen rückt die Analyse der Notabelnversammlung von 1787 verschiedene Aspekte des Staatsbildungsprozesses am Ende des Ancien Régime in den Vordergrund. Im Hinblick auf die Akteure dieses Geschehens und unter Verwendung verflechtungs- und kommunikationsbezogener Ansätze trägt diese Untersuchung zu einem differenzierteren Bild der gesellschafts- und kulturgeschichtlichen Übergangsprozesse zwischen Revolutions- und Restaurationszeitalter bei. Daneben werden weitere Projekte zur frühneuzeitlichen Adelsforschung, insbesondere zu den transnationalen Beziehungsgeflechten hochadeliger Häuser, gepflegt. Derzeit wird in diesem Zusammenhang der Nachlaß des Herzogs Emmanuel de Croÿ (1718–1784) erschlossen und in digitaler Form für die künftige Forschung aufbereitet.