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  • 01.10.2014, 17:21
    Gleich: "Der Zeitraum der Zeitgeschichte", Vortrag v. M Sabrow im Rahmen des Studientages "Quo vadis Zeitgeschichte?" http://t.co/E1Dlt1ea6l
  • 01.10.2014, 16:28
    Kurzrückblick: Treffen der Community beim Historikertag und THATCamp, Göttingen 2014 #dehypo14 | Redaktionsblog http://t.co/jQNs5sNf3h
  • 01.10.2014, 16:03
    [vidéo du colloque "Charlemagne"] “Mettre l’Empire en réseau. Approvisionner et manger à la table de Charlemagne” http://t.co/eqn4ryNgOl
  • 01.10.2014, 15:48
    Forschen am DHI Rom: Stipendien für Doktoranden und Post-Docs ausgeschrieben | Geisteswissenschaft als Beruf http://t.co/cYHULnFQ7j
  • 01.10.2014, 13:47
    Gleich beginnt die Tagung "Quo vadis Zeitgeschichte? Zur Neuerfindung der Zeitgeschichte im 21. Jahrhundert" http://t.co/RBOvNtH2qb
  • 01.10.2014, 10:16
    Gründung einer „Association for Political History“: Schritt zu polit. Geschichte als Spezialisierung neben anderen http://t.co/UlzoCU7N0t
  • 01.10.2014, 08:05
    Retweet @nicolas_beaupre: Même si j'y ai écris, j'ose dire que l'album franco-allemand de @Mission1418 et de @dhiparis est une belle réussite ht…
  • 30.09.2014, 18:16
    Update: #digigw14 verpasst? Videos, Tweets, Präsentationen und Rückblicke zur Sektion beim #histag14 | Digitale GW http://t.co/Y0yKArRIa9
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    Retweet @TorstenHiltmann: .@HeraldicaNova startet eine kleine Interkulturelle Reihe zum Vergleich zwischen europäischen und japanischen Wappen! …
  • 30.09.2014, 12:18
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  • 30.09.2014, 09:26
    Notam superponere studui: the use of technical signs in the Carolingian period | Mittelalter http://t.co/OvqZAiFCZX
  • 30.09.2014, 09:19
    Präsentation des Portals (Archivum Rhenanum) mit Gastredner Rolf Große vom @dhiparis | Archives digital http://t.co/XOn8h7YOxy
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    Retweet @dehypotheses: #digigw14 verpasst? Videos, Tweets, Präsentationen und Rückblicke zur Sektion beim #histag14 http://t.co/TOhZ5lc7Cg
  • 30.09.2014, 08:58
    [AAC / CfP] Formations artistiques transnationales / Transnationale Künstlerausbildung, 28. - 29.05.2015 (Paris) http://t.co/9O61qXMXbt

Schwerpunkt Erster Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg markiert als »Urkatastrophe« (George Kennan) des 20. Jahrhunderts eine Zäsur. Wie ein »gewaltiger Transformator« (Hans-Ulrich Wehler) veränderten die Jahre 1914-1918  Europa und die Welt stärker als jedes andere historische Ereignis seit 1789. Nationalisierung der Massen, Totalisierung und Globalisierung der Kriegsführung, Technisierung und Modernisierung der kriegführenden Gesellschaften, Entstehung der Totalitarismen Kommunismus und Faschismus sind nur einige der Schlagworte, die die Bedeutung des Ersten Weltkriegs für die Geschichte des 20. Jahrhunderts greifbar werden lassen.

Es überrascht daher nicht, dass der »Große Krieg« - wie der Erste Weltkrieg in Frankreich und Großbritannien nach wie vor genannt wird - Forschung, Medien und Öffentlichkeit in hohem Maße interessiert, ja fasziniert. Zum 100. Jahrestag des Kriegsausbruchs 1914 wird das Interesse am Ersten Weltkrieg weltweit noch weiter zunehmen. Während es auf der einen Seite  gedenkpolitisch darum gehen wird, an die millionenfachen Opfer des Krieges zu erinnern, wird auf der anderen Seite die Geschichtswissenschaft gefordert sein, kritisch auf nahezu ein Jahrhundert Forschung zum Ersten Weltkrieg zurückzublicken.

Für Frankreich hat der Erste Weltkrieg eine besonders große Bedeutung. Wohl nirgendwo sonst sind die Schrecken der jahrelangen Abnutzungsschlachten so tief in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben wie hier, wo von den Vogesen über Verdun, dem Chemin des Dames, die Somme, bis zur belgischen Grenze ein Großteil der für die Wahrnehmung des Krieges so zentralen Westfront verlief. Daher sieht sich das DHIP in der Pflicht, das Jubiläumsjahr 2014 mit einem eigenen wissenschaftlichen Programm zu begleiten. Mit der Forschergruppe Politische Kulturgeschichte der Vorkriegszeit und den in diesem Zusammenhang verfolgten Einzelprojekten wird ein Beitrag zur Erforschung der zuletzt etwas aus dem Blick der Forschung geratenen Vorkriegszeit geleistet.

Die globale Dimension des Ersten Weltkriegs lässt sich aus einer französischen bzw. deutsch-französischen Perspektive freilich nicht erschöpfend behandeln. Als Teil des Netzwerks der Deutschen Geisteswissenschaftlichen Institute im Ausland ist das DHIP aber in der privilegierten Situation in den anderen Auslandsinstituten in Beirut, Istanbul, London, Moskau, Rom, Tokio, Warschau und Washington weltweit profilierte Partnerorganisationen zu haben, mit denen es gelingen kann, einen echten Impuls im Hinblick auf eine Globalgeschichte des Ersten Weltkriegs zu geben.

Auf dem Blog La Grande Guerre finden Sie Informationen und Reaktionen zu den Veranstaltungen der Forschergruppe sowie Beiträge zur aktuellen Forschungsdiskussion.

» Zum Blog La Grande Guerre

Forschungsgruppe

Leitung:
Dr. Arndt Weinrich

Mitarbeiter:
Elisa Marcobelli

Gastwissenschaftler:
Prof. Dr. Gerd Krumeich

Veranstaltungskalender

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