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Aktuelles

14.02.2013

Der 100. Band der Pariser Historischen Studien ist soeben erschienen

Claudie Paye, Der französischen Sprache mächtig. Kommunikation im Spannungsfeld von Sprachen und Kulturen im Königreich Westphalen 1807-1813, München 2013.

Nur wenige Jahre (1807–1813) bestand das Königreich Westphalen unter der Regierung von Jérôme Bonaparte. Die Beherrschung der französischen Sprache erhielt dort einen ganz besonderen Stellenwert. Trotz gelegentlich heftiger Thematisierung der Sprachbarriere verlief die Kommunikation zwischen Deutsch- und Französischsprachigen offenbar so ›normal‹, dass ihre Überlieferung eher zufällig ist. Claudie Paye untersucht, wer in Westphalen »der französischen Sprache mächtig« war und wie die Zeitgenossen mit Überwachung und Zensur umgingen. Sie rekonstruiert anhand von Polizeiakten die Mediennutzung der Westphalen, die über die gängigen Druckmedien weit hinausging und auch Mimik, Gerüchte, Briefe, Druckgrafiken, Karikaturen und symbolische Handlungen einbezog. Sie führt so in die westphälische Alltagswirklichkeit ein und veranschaulicht die Politisierung breiterer Gesellschaftsschichten.

» Buchpräsentation auf recensio.net

» Leseprobe

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