
Die Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts Paris ist eine wissenschaftliche Spezialbibliothek mit Beständen zu folgenden Schwerpunkten:
Der Bestand umfasst rund 110 000 Medieneinheiten. Es werden ca. 420 Zeitschriften – insbesondere zur deutschen Regionalgeschichte – angeboten.
Die Neuzugänge der Bibliothek werden im Online-Katalog nach Monaten geordnet unter dem Link »Neuerwerbungen« zusammengefasst. Die Neuzugänge sowie ein Handapparat zum französischen Concours de l'agrégation d'allemand sind im Lesesaal zugänglich.
Ein Teil des Bestandes ist frei zugänglich (deutsche Geschichte seit der Reformation, deutsche Landesgeschichte). Bestellungen aus den Magazinen werden direkt erledigt.
Als wissenschaftliche Spezialbibliothek des Deutschen Historischen Instituts Paris haben wir den Auftrag, den Forscherinnen und Forschern des Instituts und der Fachöffentlichkeit einen integrierten Zugang zu gedruckten und digitalen Medien zur deutschen, französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart zu verschaffen.
Wir unterstützen damit die wissenschaftlichen Unternehmungen des Instituts und der Fachöffentlichkeit und fördern gleichzeitig den wissenschaftlichen Austausch mit dem Gastland. Mit unserem hochwertigen Bestand und unseren Dienstleistungen engagieren wir uns als international wahrgenommener Informationsvermittler zwischen Deutschland und Frankreich. Unseren Nutzerinnen und Nutzern vermitteln wir Informationskompetenz zur strukturierten Orientierung in der schnell ansteigenden Informationsflut. Den Wandel der Publikations- und Kommunikationsgewohnheiten im Bereich der Geschichtswissenschaften gestalten wir aktiv mit.
Zur Realisierung dieser Zielsetzung kooperieren und vernetzen wir uns mit französischen und deutschen Bibliotheken, Instituten und Partnern sowie mit den Bibliotheken unserer Schwesterinstitute der Stiftung DGIA (Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland).
Unseren Aufgaben stellen wir uns benutzerorientiert, innovativ und mit der Bereitschaft zur ständigen Verbesserung. Mit personellen und sachlichen Ressourcen gehen wir kostenbewußt und sorgsam um. Die permanente Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist uns wichtig. Wir setzen uns für flache Hierarchien und für einen kollegialen Umgang miteinander ein.
Paris, den 19. August 2006

Francia.
Forschungen zur westeuropäischen Geschichte,
Band 36

Beihefte der Francia,
Bd. 71: M. Goullet, M. Heinzelmann, C. Veyrard-Cosme (Hg.), L'hagiographie mérovingienne à travers ses réécritures

Pariser Historische Studien,
Bd. 94: R. Marcowitz, W. Paravicini (Hg.), Vergeben und Vergessen? Vergangenheitsdiskurse nach Besatzung, Bürgerkrieg und Revolution

Instrumenta,
Bd. 19: Sonja Dünnebeil, Die Protokollbücher des Ordens vom Goldenen Vlies, Bd. 3

Ateliers, Bd. 5:
Torsten Hiltmann (Hg.), Les ›autres‹ rois. Études sur la royauté comme notion hiérarchique dans la société au bas Moyen Âge et au début de l'époque moderne

Studien und Dokumente
zur Gallia Pontificia, Bd. 6: B. Barbiche, R. Große (Hg.), Aspects diplomatiques des voyages pontificaux