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Förderzusage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für »Merian International Centre for Advanced Studies in Africa« mit dem DHIP

Als Teil des Projektkonsortiums verstärkt das DHIP seinen Forschungsschwerpunkt in Afrika

Afrikanische Sichtweisen in Wissenschaft und Politik stärken: Ziel des neuen »Merian International Centre for Advanced Studies in Africa« (MICAS Africa) ist es, ein intellektuelles Programm und eine Forschungsagenda zu entwickeln, die in ihrer Konsequenz die Bedeutung afrikanischer Wissensproduktion deutlich sichtbarer machen, als das bisher der Fall ist. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Zentrum als »Maria Sibylla Merian International Centre for Advanced Studies« zunächst in einer Vorbereitungsphase bis Ende 2020 mit 1,7 Millionen Euro. Über den geplanten Förderzeitraum von zwölf Jahren wird die Gesamtförderung bis zu 18 Millionen Euro betragen.

In Afrika wird das Projekt zum Thema »Sustainable Governance« (»Nachhaltige Regierungsführung«) getragen von der renommierten University of Ghana, dem Centre de recherches sur les politiques sociales (CREPOS)  an der université Cheikh Anta Diop (UCAD) in Dakar/Senegal und dem Centre Point Sud in Bamako. Partner in Deutschland sind die Universitäten Freiburg, Frankfurt am Main und Konstanz sowie das GIGA-German Institute of Global and Area Studies und das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) der Max Weber Stiftung. Hauptstandort des MICAS Africa wird die University of Ghana in Accra sein, ein zweiter Standort entsteht aus dem Forschungsprogramm des DHIP am Centre de recherches sur les politiques sociales in Dakar/Senegal. Die Eröffnung des MICAS Africa ist für Mitte 2018 vorgesehen.

Das Forschungskolleg wird sich mit demokratischer Regierungsführung, Konfliktbearbeitung und Nachhaltigkeitstransformation beschäftigen.

Das DHIP forscht bereits seit 2015 in Afrika: in Zusammenarbeit mit dem CREPOS in Dakar wurde zunächst ein Forschungsprojekt unter dem Titel »Identität, Identifizierung und Bürokratisierung im subsaharischen Afrika (19.–21. Jh.)« geschaffen. Mit dem Aufbau einer transnationalen Forschungsgruppe zum Thema »Die Bürokratisierung afrikanischer Gesellschaften« hat im Januar 2017 eine zweite Phase der Kooperation mit dem CREPOS und der UCAD begonnen (Laufzeit 2017–2021).

Zur Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Zur Pressemitteilung der Universität Freiburg

Zur Projektseite von DHIP/CREPOS

Pressemitteilung der deutschen Projektpartner (auf Englisch)

Informationen zu den Partnerinstitutionen
•    University of Ghana, Legon: https://www.ug.edu.gh
•    Centre de recherches sur les politiques sociales (CREPOS): http://ihacrepos.hypotheses.org
•    Arnold-Bergstraesser-Institut: www.arnold-bergstraesser.de
•    Goethe-Universität Frankfurt, Zentrum für interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF): www.ziaf.uni-frankfurt.de
•    German Institute of Global and Area Studies Hamburg (GIGA): www.giga-hamburg.de
•    Universität Konstanz, Fachbereich Politik- und Verwaltungswissenschaft: www.polver.uni-konstanz.de