|
|
|
Probleme mit der Darstellung? Klicken Sie hier | Le message ne s'affiche pas correctement? Cliquez ici
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
AKTUELLES
|
|
Das DHIP im September und Oktober
|
|
|
|
Liebe Leserinnen und Leser,
die »rentrée« bringt in Frankreich traditionell viel Bewegung – kulturell, wissenschaftlich und politisch. In diesem Jahr fällt sie besonders stürmisch aus: Nach dem Sturz der Regierung und angesichts mehrerer angekündigter Streiktage beginnt der Herbst ereignisreich.
Auch am DHIP startet das neue Semester mit Schwung, und es gibt einiges zu berichten. Mit Justine Audebrand, Carla-Maëlys Barboutie und Mathilde Ackermann-Koenigs stellen wir Ihnen in diesem Newsletter zunächst drei neue Mitarbeiterinnen unseres Teams vor. Sie verstärken die Abteilungen Mittelalter, Neueste Geschichte und Zeitgeschichte sowie Geschichte Afrikas.
Natürlich bieten wir Ihnen auch Einblicke in unsere Veranstaltungen: Getreu unserer Mittlerfunktion zwischen der deutschen und französischen Geschichtswissenschaft sind mehrere unserer Forschenden zunächst auf dem »Historikertag« präsent, der vom 16. bis 19. September 2025 in Bonn stattfindet. Wenige Wochen später präsentieren wir bei den »Rendez-vous de l’histoire« in Blois unserer »Deutsch-Französischen Geschichte« einen ganz besonderen Blick auf die Geschichte Frankreichs: Moderiert von Mareike König, fragen wir am 11. Oktober 2025 im Rahmen unserer Podiumsdiskussion nach Perspektiven »Jenseits der Nation«. Dazwischen laden wir am 29. September 2025 erneut zum »Divan historique« ein, der diesmal im Goethe-Institut stattfindet: Tatjana Tönsmeyer (Univ. Wuppertal) stellt ihr Buch »Unter deutscher Besatzung. Europa 1939–1945« zur Diskussion.
Wir sind neugierig auf die instruktiven Einblicke, die der Auftakt zu unserem Programm dieses akademischen Jahres in Aussicht stellt. Natürlich sind wir gemeinsam mit Ihnen allen auch gespannt, wie sich die politischen Geschicke unseres Gastlandes entwickeln…
Diese Zeilen entstehen am Rande einer Konferenz über geschichtspolitische Bezugnahmen der extremen Rechten – ein Anlass, die Bedeutung von Demokratie und Wissenschaftsfreiheit zu betonen, die derzeit von vielen Seiten bedroht erscheinen. Mit unserer Arbeit möchten wir zumindest einen bescheidenen Beitrag zur Bewusstmachung und positiven Gestaltung in diesem Bereich leisten.
Wir freuen uns darauf, Sie bald wieder am DHIP begrüßen zu dürfen. Ihr Klaus Oschema
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
55. HISTORIKERTAG IN BONN
|
|
Das DHIP beim Historikertag »Dynamiken der Macht«
|
|
|
|
»Wer macht Geschichte«? Dieser Leitfrage widmet sich Simon Karstens (Heisenberg-Stipendiat am DHIP) mit Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Österreich und Schweden auf dem 55. Historikertag. Gemeinsam mit dem Publikum wird am Beispiel der Frühen Neuzeit erörtert, wie Geschichtsbilder in der heutigen Gesellschaft entstehen. Thematisiert werden unterschiedliche Medien der Public History wie YouTube, Instagram, historische Romane, Museen und analoge Spiele – alle im Hinblick darauf, welche Machtdynamiken sich zwischen Autorinnen und Autoren, Verlagen, Algorithmen und dem Publikum ausmachen lassen.
Eva Seemann (DHIP) diskutiert in einer Sektion mit Florian Kühnel (IEG Mainz) und Eva Marie Lehner (Bonn Center for Dependency and Slavery Studies) das Thema »Deportation, Peuplierung, Menschenhandel. Dynamiken erzwungener Mobilität in der Frühen Neuzeit«. Sie fragen nach Aushandlungsprozessen frühneuzeitlicher Zwangsmobilität und nehmen Akteure und Akteurinnen jenseits staatlicher Obrigkeiten in den Blick. In ihrem Vortrag zur Anwendung von Zwang und Gewalt bei der Verschickung von Frauen in die französischen Atlantikkolonien gibt Eva Seemann Einblicke in ihr aktuelles Habilitationsprojekt.
Machtdynamiken beeinflussen auch, welche Quellen gesammelt und wie diese erschlossen und bereitgestellt werden. Mareike König (DHIP) leitet eine Sektion zum Thema »Daten und Macht. Politiken der Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die historische Forschung«. Diskutiert wird die machtpolitische Dimension der Bewahrung von Kulturerbe im Zeitalter der Digitalisierung. Darüber hinaus bietet Mareike König gemeinsam mit Ulrike Stockhausen einen Workshop zum Thema »Schreiben fürs Internet. Wie schreibe ich Texte, die gelesen werden?« an und moderiert die Verleihung des Peter-Haber-Preises für digitale Geschichte, dessen Preisgelder das DHIP zur Verfügung stellt.
|
|
|
› Zum Programm
|
|
|
|
|
|
|
PERSONALIA
|
|
Neue Wissenschaftlerin (Postdoc) in der Abteilung Mittelalter: Justine Audebrand
|
|
|
|
Seit dem 1. August 2025 ist Justine Audebrand wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) in der Abteilung Mittelalter. In ihrem Projekt »Schreiben aus weiblicher Perspektive im frühmittelalterlichen Europa, 6.–11. Jahrhundert« geht sie den Besonderheiten frühmittelalterliche Texte nach, die von Frauen verfasst wurden.
|
|
|
› Weitere Informationen zu Justine Audebrand
|
|
|
|
|
|
|
PERSONALIA
|
|
Neue Doktorandin in der Abteilung Neueste Geschichte und Zeitgeschichte: Carla-Maëlys Barboutie
|
|
|
|
Mitte August erhielt das Team der Abteilung Neueste Geschichte und Zeitgeschichte Verstärkung: Carla-Maëlys Barboutie untersucht die Geschichte der französischen Fremdenlegion im langen 19. Jahrhundert. Obwohl die Legion an zahlreichen kolonialen und imperialen Kriegen beteiligt war, ist ihre Geschichte für das 19. Jahrhundert weitaus weniger erforscht als für das 20. Jahrhundert.
|
|
|
› Weitere Informationen zu Carla-Maëlys Barboutie
|
|
|
|
|
|
|
PERSONALIA
|
|
Neue Doktorandin in der Abteilung Geschichte Afrikas: Mathilde Ackermann-Koenigs
|
|
|
|
Mathilde Ackermann-Koenigs ist seit dem 1. September Teil der Abteilung Geschichte Afrikas. In ihrem Promotionsprojekt untersucht sie, wie die Entschädigung, die Frankreich Haiti 1825 im Austausch für die Anerkennung seiner Unabhängigkeit auferlegte, eine neue Form der rechtlichen und wirtschaftlichen Herrschaft etablierte.
|
|
|
› Weitere Informationen zu Mathilde Ackermann-Koenigs
|
|
|
|
|
|
|
AUSSCHREIBUNG
|
|
Eugen-Ewig-Stipendium
|
|
|
|
Das DHIP unterstützt Postdoktorandinnen und Postdoktoranden auf dem Weg zur Professur bei der Beantragung von Drittmitteln. Ziel der viermonatigen Förderung ist die Vorbereitung einer individuellen Projektfinanzierung oder einer Forschungsgruppe im Rahmen der inhaltlichen Schwerpunkte des Instituts.
|
|
Bewerbungen können ganzjährig eingereicht werden.
|
› Zur Ausschreibung
|
|
|
|
|
|
|
AUSSCHREIBUNG
|
|
Reisestipendien für die Tagung »Other Europes. Concepts, Histories, Narratives«
|
|
|
|
Für die Tagung »Other Europes. Concepts, Histories, Narratives« vom 19. bis 21. November 2025 am DHIP stehen fünf Reisestipendien in Höhe von bis zu 500 € zur Verfügung. Die Ausschreibung richtet sich an MA-Studierende.
|
|
Bewerbungsfrist: 5. Oktober 2025
|
› Zur Ausschreibung
|
|
|
|
|
|
|
CALL FOR PAPERS
|
|
Atelier zur internationalen Geschichte
|
|
|
|
Die Abteilung Neueste Geschichte und Zeitgeschichte des DHIP fördert mit ihrem Seminar den Austausch über internationale oder transnationale Forschungsprojekte. Diskutiert werden neue Perspektiven und methodische Herausforderungen, die sich aus dem Studium historischer und gesellschaftlicher Phänomene ergeben, die durch grenzüberschreitende Austauschprozesse entstanden sind oder den nationalen Rahmen anderweitig überschreiten.
|
|
Einreichungsfrist: 30. September 2025
|
› Zum Call for Papers
|
|
|
|
|
|
|
CALL FOR PAPERS
|
|
Räume in der Demokratiegeschichte seit 1848. Eine transnationale Perspektive
|
|
|
|
Demokratie findet nicht nur im Parlament statt, sondern auch im Alltag – auf Plätzen, in Schulen oder Supermärkten. Ein internationaler Workshop am DHIP (19.–20. Februar 2026) widmet sich den »Räumen in der Demokratiegeschichte« seit 1848 in transnationaler Perspektive. Gesucht sind Beiträge, die das Verhältnis von Raum, Praxis und Demokratiegeschichte neu beleuchten.
|
|
Einreichungsfrist: 19. Oktober 2025
|
› Zum Call for Papers
|
|
|
|
|
|
|
CALL FOR PAPERS
|
|
Reframing the Enlightenment. Intellectual and political disputes today
|
|
|
|
Wie fordern sich die Erforschung der historischen Aufklärung und heutige Berufungen auf die Aufklärung oder auch die Kritik an ihr gegenseitig heraus? Dieser Frage widmet sich die Tagung »Reframing the Enlightenment. Intellectual and Political Disputes Today« vom 10. bis 12. Juni 2026 am DHIP. Insbesondere Wissenschaftler/innen in frühen Karrierestadien sind nachdrücklich aufgefordert sich mit Vortragsvorschlägen zu bewerben.
|
|
Einreichungsfrist: 26. Oktober 2025
|
› Zum Call for Papers
|
|
|
|
|
|
|
HYPOTHESES
|
|
Newsletter der Blogplattform de.hypotheses
|
|
|
|
Sie interessieren sich für aktuelle geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung? Dann abonnieren Sie den Newsletter der Blogplattform de.hypotheses. Über 400 Blogs geben dort Einblicke in die laufende Forschung.
|
|
|
› Zur Newsletteranmeldung
|
|
|
|
|
Veranstaltungen im September und Oktober 2025
|
|
Informationen zu Veranstaltungen und die Anmeldemodalitäten entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender des DHIP.
|
|
| |
Tagung
| |
Do 25.09.2025
| 15 Uhr
| DHIP
| |
Jahrestagung der Stefan-Zweig-Gesellschaft
| Roman Reisinger (Univ. Salzburg), Stefan Zweig und seine Begegnungen mit französischen Autoren verschiedener Regionen, Thomas Assinger (Univ. Salzburg), L’homme et l’œuvre. Stefan Zweig als Kritiker französischer Literatur |
| |
Podiumsdiskussion
| |
Mo 29.09.2025
| 18:30 Uhr
| Goethe-Institut Paris
| |
Online und vor Ort: Divan historique
| Tatjana Tönsmeyer (Univ. Wuppertal), Unter deutscher Besatzung: Europa 1939–1945 |
| | | |
Podiumsdiskussion
| |
Sa 11.10.2025
| 11:15 Uhr
| Blois
| |
Jenseits der Nation?
| Perspektiven auf eine verflochtene Geschichte Frankreichs |
| | |
Vortrag
| |
Fr 17.10.2025
| 18 Uhr
| MAHJ
| |
Jahresvortrag des DHIP
| Bénédicte Savoy (TU Berlin), Wem gehört die Schönheit? |
|
|
|
|
|
|
DIVAN HISTORIQUE
|
|
Tatjana Tönsmeyer (Univ. Wuppertal), Unter deutscher Besatzung. Europa 1939–1945
|
|
|
|
Wie gestaltete sich der Alltag der Menschen in Europa unter deutscher Besatzung? Wie tief griff die deutsche Besatzungsmacht in unterschiedliche Lebensbereiche ein? Diesen Fragen widmet sich die Monografie »Unter deutscher Besatzung. Europa 1939–1945« von Tatjana Tönsmeyer. Auf dem »Divan historique« diskutiert sie mit Jean-Luc Leleu, Corine Defrance und UIrich Pfeil über das Alltagsleben in den Besatzungsgesellschaften des Zweiten Weltkriegs.
Neugierig? Tatjana Tönsmeyer erläutert im Interview (frz.) die Ziele, die sie mit dem Buch und mit der großen digitalen Quellenedition »Societies under German Occupation« verfolgt. Eine englische Fassung des Interviews ist auf dem Blog for Transregional Research erschienen.
Wann: 29. September 2025, 18:30 Uhr Wo: Goethe-Institut Paris Anmeldung: über die Website des Goethe-Instituts
|
|
|
› Zur Veranstaltung
|
|
|
|
|
|
|
LES RENDEZ-VOUS DE L’HISTOIRE
|
|
Jenseits der Nation? Perspektiven auf eine verflochtene Geschichte Frankreichs
|
|
|
|
Wie lässt sich die Geschichte Frankreichs schreiben, ohne sie auf einen nationalen Rahmen zu verengen? Die »histoire croisée« bietet dazu einen methodischen Zugang, der über Vergleich und Transfergeschichte hinausgeht. Sie bettet Frankreich in einen deutsch-französischen und europäischen Kontext ein und eröffnet so neue Perspektiven auf die Geschichte des Landes. Die Podiumsdiskussion bringt mehrere Autorinnen und Autoren des Handbuchs »Deutsch-Französische Geschichte« (800 bis heute) zusammen, um Nutzen und Grenzen dieses Ansatzes für eine erweiterte Geschichte Deutschlands und Frankreichs zu diskutieren. Anlass der Veranstaltung ist der Abschluss des Handbuchs.
Diskutant/innen: Johann Chapoutot (Sorbonne Univ.), Hélène Miard-Delacroix (Sorbonne Univ.), Jean-Marie Moeglin (Sorbonne Univ.), Michael Werner (EHESS) Moderation: Mareike König (DHIP)
Wann: 11. Oktober 2025, 11:15 Uhr Wo: Blois, Site chocolaterie de l’IUT, Amphi 2 Anmeldung: über die Website der Rendez-vous de l’histoire
|
|
|
› Zur Veranstaltung
|
|
|
|
|
|
|
NEUERSCHEINUNGEN
|
|
Publikationen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am DHIP
|
|
|
|
Jan Simon Karstens, 101 Historische Lieder (1480–1880), Trier 2025
Diese Sammlung von 101 historischen Liedern eröffnet einen besonderen Blick auf die Frühe Neuzeit. Anhand von Beispielen aus Deutschland, Frankreich, Polen und anderen europäischen Ländern, aber auch aus den USA und Neuseeland werden Themen wie Reformation, Revolutionen, Migration und Identität greifbar. Mit Kontextinformationen, Aufgaben und methodischen Hinweisen eignet sich der Band gleichermaßen für Lehre, Forschung und eigenständige Analyse.
|
|
|
› Zur Publikation
|
|
|
|
|
|
|
NEUERSCHEINUNGEN
|
|
Publikationen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am DHIP
|
|
|
|
Pauline Spychala, Gelehrte im Dienst des Königs von Frankreich im Spätmittelalter, in: Florian Schreiber, Julius Jansen, Sigrid Hirbodian, Jörg Peltzer (Hg.), Universitäten für Fürsten, Land und Leute? »Landesuniversitäten« in Spätmittelalter und Früher Neuzeit, Stuttgart 2025, S. 223–236 (Contubernium – Tübinger Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, 94), https://www.steiner-verlag.de/Universitaeten-fuer-Fuersten-Land-und-Leute/9783515139267.
Christoph Streb, Networks, in: Christopher Balme, Burcu Dogramaci, Roland Wenzlhuemer (Hg.), Dis:connectivity and Globalisation. Concepts, Terms, Practices, Berlin 2025, S. 199–205, https://doi.org/10.1515/9783111600345-027.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
ACTUALITÉS
|
|
L’IHA en septembre et en octobre
|
|
|
|
Chères lectrices, chers lecteurs,
En France, la rentrée marque traditionnellement une période d’effervescence, tant sur le plan culturel, scientifique que politique. Cette année, elle se distingue par un contexte particulièrement agité: entre la chute du gouvernement et l’annonce de plusieurs mouvements de grève, l’automne s’annonce riche en événements.
À l’IHA aussi, le nouveau semestre commence sur les chapeaux de roue, et les nouvelles ne manquent pas. Dans cette newsletter, nous souhaitons tout d’abord vous présenter trois nouvelles collègues qui rejoignent notre équipe: Justine Audebrand, Carla-Maëlys Barboutie et Mathilde Ackermann-Koenigs. Elles viennent renforcer respectivement les départements du Moyen Âge, de l’histoire contemporaine et de l’histoire de l’Afrique.
Bien entendu, nous vous proposons également un aperçu de nos manifestations scientifiques. Fidèle à notre rôle de médiateur entre les sciences historiques allemandes et françaises, plusieurs de nos chercheurs seront présents au »Historikertag«, qui se tiendra du 16 au 19 septembre 2025 à Bonn. Quelques semaines plus tard, lors des »Rendez-vous de l’histoire« à Blois, nous porterons un regard tout particulier sur l’histoire de France dans le cadre de notre »Histoire franco-allemande«. Animée par Mareike König, notre table ronde du 11 octobre 2025 s’interrogera sur les perspectives »Au-delà de la nation«. Entre-temps, nous vous convions à un nouveau »Divan historique« qui se tiendra le 29 septembre 2025 à l’Institut Goethe de Paris. Tatjana Tönsmeyer (univ. Wuppertal) y présentera son ouvrage »Unter deutscher Besatzung. Europa 1939–1945«, qui fera l’objet d’une discussion.
Le début de cette année académique laisse entrevoir de nombreuses perspectives stimulantes que nous sommes curieux de découvrir. Nous suivons bien sûr avec attention l’évolution de la situation politique dans notre pays hôte…
Ces lignes sont écrites en marge d’une conférence portant sur les références historiques et les usages politiques de l’histoire par l’extrême droite – une occasion de rappeler l’importance de la démocratie et de la liberté scientifique, qui semblent aujourd’hui menacées de toutes parts. Par notre travail, nous souhaitons apporter, à notre échelle, une modeste contribution à la sensibilisation et à une approche constructive dans ce domaine.
Nous nous réjouissons de vous accueillir prochainement à nouveau à l’IHA.
Sincèrement, Klaus Oschema
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
ACTUALITÉS DE L’INSTITUT
|
|
L’IHA à l’Historikertag »Dynamiques du pouvoir«
|
|
|
|
»Qui fait l’histoire?« C’est à cette question que Simon Karstens (boursier Heisenberg à l’IHA) se consacrera avec des collègues d’Allemagne, d’Autriche et de Suède lors du 55e Historikertag. Avec le public, ils analyseront, à partir de l’exemple de la période moderne, comment les représentations historiques se construisent dans la société actuelle. Seront abordés différents médias de l’histoire publique, tels que YouTube, Instagram, les romans historiques, les musées et les jeux analogiques – tous examinés sous l’angle des dynamiques de pouvoir entre les auteurs et les autrices, les éditeurs, les algorithmes et le public.
Eva Seemann (IHA) participera à une session avec Florian Kühnel (IEG Mayence) et Eva Marie Lehner (Bonn Center for Dependency and Slavery Studies) sur le thème »Deportation, Peuplierung, Menschenhandel. Dynamiken erzwungener Mobilität in der Frühen Neuzeit«. Ils étudieront les processus de négociation autour de la mobilité contrainte à l’époque moderne, en s’intéressant à des acteurs et actrices au-delà des autorités étatiques. Dans sa communication sur l’usage de la contrainte et de la violence dans l’envoi de femmes vers les colonies atlantiques françaises, Eva Seemann donnera un aperçu de son projet d’habilitation en cours.
Les dynamiques de pouvoir influencent également la collecte, la valorisation et la mise à disposition des sources. Mareike König (IHA) animera une session intitulée »Daten und Macht. Politiken der Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die historische Forschung«. La dimension politique de la conservation du patrimoine culturel à l’ère du numérique y sera discutée.
Par ailleurs, Mareike König proposera, avec Ulrike Stockhausen, un atelier sur le thème »Schreiben fürs Internet. Wie schreibe ich Texte, die gelesen werden?«. Elle modèrera également la remise du prix Peter-Haber pour l’histoire numérique, dont les récompenses sont financées par l’IHA.
|
|
|
› Consulter le programme (en allemand)
|
|
|
|
|
|
|
RESSOURCES HUMAINES
|
|
Nouvelle chercheuse (postdoctorante) au sein du département d’histoire médiévale: Justine Audebrand
|
|
|
|
Depuis le 1er août 2025, Justine Audebrand a rejoint le département d’histoire médiévale en tant que chargée de recherche (postdoctorante). Dans le cadre de son projet intitulé »Écrire au féminin dans l’Europe du haut Moyen Âge (VIe–XIe siècle)«, elle étudie les particularités de textes du Haut Moyen Âge rédigés par des femmes.
|
|
|
› Plus d’informations sur Justine Audebrand
|
|
|
|
|
|
|
RESSOURCES HUMAINES
|
|
Nouvelle doctorante au sein du département d’histoire contemporaine: Carla-Maëlys Barboutie
|
|
|
|
À la mi-août, l’équipe du département d’histoire contemporaine a accueilli une nouvelle collègue, Carla-Maëlys Barboutie, qui étudie l’histoire de la Légion étrangère française durant le long XIXe siècle. Bien que la Légion ait participé à de nombreuses guerres coloniales et impériales, son histoire au XIXe siècle reste beaucoup moins étudiée que celle du XXe siècle.
|
|
|
› Plus d’informations sur Carla-Maëlys Barboutie
|
|
|
|
|
|
|
RESSOURCES HUMAINES
|
|
Nouvelle doctorante au sein du département d’histoire de l’Afrique: Mathilde Ackermann-Koenigs
|
|
|
|
Depuis le 1er septembre, Mathilde Ackermann-Koenigs fait partie du département d’histoire de l’Afrique. Dans le cadre de son doctorat, elle étudie comment les indemnités imposées par la France à Haïti en 1825, en échange de la reconnaissance de son indépendance, ont établi une nouvelle forme de domination juridique et économique.
|
|
|
› Plus d’informations sur Mathilde Ackermann-Koenigs
|
|
|
|
|
|
|
APPEL À CANDIDATURES
|
|
Bourse Eugen Ewig
|
|
|
|
L’IHA soutient les postdoctorantes et postdoctorants qui se préparent à devenir professeures et professeurs des universités dans leur recherche de financement de projets. Cette aide de quatre mois a pour objectif de les aider à élaborer une demande de financement pour un projet individuel ou pour un groupe de recherche s’inscrivant dans les axes thématiques de l’institut.
|
|
Les candidatures peuvent être soumises tout au long de l’année.
|
› Consulter l’appel à candidatures
|
|
|
|
|
|
|
APPEL À CANDIDATURES
|
|
Bourses de mobilité pour le colloque »Other Europes. Concepts, Histories, Narratives«
|
|
|
|
Cinq bourses de mobilité d’un montant maximal de 500 euros sont disponibles pour le colloque »Other Europes. Concepts, Histories, Narratives«, qui aura lieu du 19 au 21 novembre 2025 à l’IHA. L’appel à candidatures s’adresse aux étudiantes et aux étudiants de master.
|
|
Date limite de candidature: le 5 octobre 2025
|
› Consulter l’appel à candidatures
|
|
|
|
|
|
|
APPEL À COMMUNICATIONS
|
|
Atelier de l’international
|
|
|
|
À travers son séminaire, le département d’histoire contemporaine encourage les échanges autour de projets de recherche internationaux et transnationaux. Y sont discutés de nouvelles perspectives et défis méthodologiques liés à l’étude des phénomènes historiques et sociaux issus de processus d’échanges transfrontaliers ou dépassant le cadre national d’une autre manière.
|
|
Date limite de soumission: le 30 septembre 2025
|
› Consulter l’appel à communications
|
|
|
|
|
|
|
APPEL À COMMUNICATIONS
|
|
Lieux et espaces de la démocratie. Perspectives transnationales depuis 1848
|
|
|
|
La démocratie ne se vit pas seulement au Parlement, mais aussi dans la rue, à l’école ou sur les ronds-points. Une journée d’étude internationale, organisée à l’IHA du 19 au 20 février 2026, explorera »l’espace dans l’histoire de la démocratie« depuis 1848, dans une perspective transnationale afin de repenser les liens entre pratiques, lieux et histoire de la démocratie.
|
|
Date limite de soumission: le 19 octobre 2025
|
› Consulter l’appel à communications
|
|
|
|
|
|
|
APPEL À COMMUNICATIONS
|
|
Le défi des Lumières. Enjeux intellectuels et politiques
|
|
|
|
Comment l’étude de l’histoire des Lumières et les références ou critiques contemporaines à son égard se répondent-elles? C’est à cette question qu’est consacrée le colloque »Le défi des Lumières. Enjeux intellectuels et politiques« qui se tiendra du 10 au 12 juin 2026 à l’IHA. Les chercheurs et chercheuses en début de carrière sont tout particulièrement encouragé/es à soumettre leurs propositions de communication.
|
|
Date limite de soumission: le 26 octobre 2025
|
› Consulter l’appel à communication
|
|
|
|
|
|
|
HYPOTHESES
|
|
Newsletter de la plateforme de blogs de.hypotheses
|
|
|
|
Vous vous intéressez à la recherche actuelle en sciences humaines et sociales en Allemagne? Pour ne rien manquer, abonnez-vous à la newsletter de la plateforme de blogs de.hypotheses. Plus de 400 blogs y offrent un aperçu de la recherche en cours.
|
|
|
› S’inscrire à la newsletter
|
|
|
|
|
Les événements en septembre et en octobre 2025
|
|
Pour obtenir des informations sur les événements et les modalités d’inscription, veuillez consulter notre agenda.
|
|
|
Conférence
| |
mar 16.09. – ven 19.09.2025
| univ. Bonn
| |
L’IHA à l’Historikertag
| 55ème Historikertag »Dynamiques du pouvoir« |
| |
Colloque
| |
jeu 25.09.2025
| 15h
| DHIP
| |
Colloque annuel de la Stefan-Zweig-Gesellschaft
| Roman Reisinger (univ. Salzburg), Stefan Zweig und seine Begegnungen mit französischen Autoren verschiedener Regionen, Thomas Assinger (univ. Salzburg), L’homme et l’œuvre. Stefan Zweig als Kritiker französischer Literatur |
| | | | | | |
|
|
|
|
|
DIVAN HISTORIQUE
|
|
Tatjana Tönsmeyer (univ. Wuppertal), Sous l’occupation allemande. L’Europe de 1939 à 1945
|
|
|
|
À quoi ressemblait la vie des Européens et Européennes sous l’occupation allemande? Dans quelle mesure les forces d’occupation ont-elles influencé les différents aspects de la vie quotidienne? La monographie »Unter deutscher Besatzung. Europa 1939–1945« de Tatjana Tönsmeyer répond à ces questions. Sur le »Divan historique«, elle discute avec Jean-Luc Leleu, Corine Defrance et Ulrich Pfeil de la vie quotidienne dans les sociétés occupées durant la Seconde Guerre mondiale.
Envie d’en savoir plus? Dans un entretien en français, Tatjana Tönsmeyer explique les objectifs qu’elle poursuit avec son livre et avec la grande édition numérique »Societies under German Occupation«. Une version anglaise de l’interview est disponible sur le Blog for Transregional Research.
Quand: 29 septembre 2025, 18 h 30 Où: Goethe-Institut Paris Inscription: sur le site internet du Goethe-Institut
|
|
|
› Plus d’informations sur l’événement
|
|
|
|
|
|
|
LES RENDEZ-VOUS DE L’HISTOIRE
|
|
Dépasser le national? L’histoire franco-allemande en débat
|
|
|
|
Comment écrire l’histoire de la France sans la réduire à un cadre national? L’histoire croisée propose une approche renouvelée, qui va au-delà du simple comparatisme ou de l’histoire des transferts. En replaçant la France dans un espace franco-allemand et européen, elle ouvre de nouvelles perspectives sur l’histoire du pays. À l’occasion de la parution du dernier volume de la collection »Histoire franco-allemande« (800 à nos jours), cette table ronde réunira plusieurs de ses auteurs et autrices pour interroger l’apport et les limites de cette méthode pour penser l’histoire de la France dans un cadre élargi.
Intervenant/es: Johann Chapoutot (Sorbonne univ.), Hélène Miard-Delacroix (Sorbonne univ.), Jean-Marie Moeglin (Sorbonne univ.), Michael Werner (EHESS) Modération: Mareike König (IHA)
Quand: 11 octobre 2025, 11 h 15 Où: Blois, Site chocolaterie de l’IUT, Amphi 2 Inscription: sur le site internet des Rendez-vous de l’histoire
|
|
|
› Plus d’informations sur l’événement
|
|
|
|
|
|
|
DERNIÈRES PARUTIONS
|
|
Nouvelles publications des chercheuses et des chercheurs de l’IHA
|
|
|
|
Jan Simon Karstens, 101 Historische Lieder (1480-1880), Trèves 2025
Cet ouvrage, qui rassemble 101 chansons historiques, offre un regard particulier sur l’époque moderne. À l’aide d’exemples provenant d’Allemagne, de France, de Pologne et d’autres pays européens, mais aussi des États-Unis et de la Nouvelle-Zélande, il permet de saisir des thèmes tels que la Réforme, les révolutions, les migrations et l’identité. Grâce aux informations contextuelles, aux exercices et aux conseils méthodologiques, cet ouvrage convient aussi bien à l’enseignement et à la recherche qu’à l’analyse autonome.
|
|
|
› Consulter la publication
|
|
|
|
|
|
|
DERNIÈRES PARUTIONS
|
|
Nouvelles publications des chercheuses et des chercheurs de l’IHA
|
|
|
|
Pauline Spychala, Gelehrte im Dienst des Königs von Frankreich im Spätmittelalter, dans: Florian Schreiber, Julius Jansen, Sigrid Hirbodian, Jörg Peltzer (dir.), Universitäten für Fürsten, Land und Leute? »Landesuniversitäten« in Spätmittelalter und Früher Neuzeit, Stuttgart 2025, p. 223–236 (Contubernium – Tübinger Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, 94), https://www.steiner-verlag.de/Universitaeten-fuer-Fuersten-Land-und-Leute/9783515139267.
Christoph Streb, Networks, dans: Christopher Balme, Burcu Dogramaci, Roland Wenzlhuemer (dir.), Dis:connectivity and Globalisation. Concepts, Terms, Practices, Berlin 2025, p. 199–205, https://doi.org/10.1515/9783111600345-027.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Impressum Mentions légales
|
Deutsches Historisches Institut Paris Institut historique allemand
Hôtel Duret-de-Chevry
8 rue du Parc-Royal 75003 Paris
|
|
|
|
|
Das DHIP ist Teil der
L´IHA fait partie de la
|
|
|
|
|
|
|
Sollten Sie kein Interesse am weiteren Bezug dieses Newsletters haben, können Sie sich › hier abmelden.
|
|
|
|
|
|
© 2026 DHIP/IHA
|
|
|
|