DHI RSS Array de_DE DHI-Paris Mon, 16 Feb 2026 12:40:08 +0100 Mon, 16 Feb 2026 12:40:08 +0100 TYPO3 EXT:news news-17966 Fri, 06 Feb 2026 14:55:42 +0100 Promotionsstelle (w/m/d) https://karriere.maxweberstiftung.de/jobposting/bcc1a9d4e8431da0020891f613d928a2abc934af0 Die Stelle (24 Std./Woche) erlaubt die Konzeption und Durchführung eines Promotionsprojekts (drei Jahre) oder dessen Abschluss (ca. ein Jahr) Stellenangebote news-17942 Wed, 28 Jan 2026 18:39:09 +0100 Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in für unsere Abteilung Neueste Geschichte und Zeitgeschichte (m/w/d) https://karriere.maxweberstiftung.de/jobposting/9cce2094fd2ff588719b252f2604c023c385115d0 Befristete Qualifikationsstelle (TVöD 13), zunächst 3 Jahre Stellenangebote news-17939 Tue, 27 Jan 2026 17:20:44 +0100 Kooperationsvertrag unterzeichnet https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/kooperationsvertrag-unterzeichnet.html FMS-DHIP-Stipendium zur Erforschung der Shoah in Frankreich und Westeuropa Im Rahmen einer neuen Kooperation fördern die Fondation pour la Mémoire de la Shoah und das DHIP eine:n Forschenden aus dem deutschsprachigen Raum, der/die über die Shoah in Frankreich und Westeuropa arbeitet.

Bewerbungsschluss: 1. April 2026.

Anlässlich des jährlichen Seminars für Stipendiatinnen und Stipendiaten der Fondation pour la Mémoire de la Shoah (FMS) in den Räumen des DHIP haben Philippe Allouche, Generaldirektor der FMS, und Klaus Oschema, Direktor des DHIP, am 21. Januar 2026 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Dieser sieht ab dem akademischen Jahr 2026/27 die Vergabe des FMS-DHIP-Stipendiums zur Erforschung der Shoah in Frankreich und Westeuropa vor.

Die Förderung wird in der Regel einmal je akademisches Jahr vergeben. Das Angebot richtet sich an Promovierende und Postdocs, die an einer deutschen Universität angebunden sind und die einen einjährigen Forschungsaufenthalt in Paris anstreben. Bewerbungen aus anderen deutschsprachigen Ländern sind möglich. Die Förderung umfasst ein Stipendium der FMS, das im Rahmen des regulären Förderprogramms der Fondation vergeben wird. Das DHIP leistet einen Mobilitätszuschlag und stellt einen Arbeitsplatz zur Verfügung. Der oder die Stipendiat:in kann die Infrastrukturen des Instituts nutzen und nimmt am akademischen Leben des DHIP teil.


Die Fondation pour la Mémoire de la Shoah (FMS) ist eine als gemeinnützig anerkannte private Stiftung. Ihr Stiftungsvermögen stammt aus der Rückgabe von nachrichtenlosen Vermögenswerten, die während des Zweiten Weltkriegs von französischen Juden enteignet worden waren. Mit den Erträgen aus dem Stiftungsvermögen unterstützt die Stiftung die Aktivitäten des Mémorial de la Shoah (Paris, Drancy und an anderen Orten) und beteiligt sich an der Finanzierung von Projekten mit dem Ziel, das Wissen über die Shoah zu erweitern, Überlebenden in Not zu helfen, das Erbe der jüdischen Kultur weiterzugeben, Antisemitismus zu bekämpfen und den interkulturellen Dialog zu fördern.

Das Deutsche Historische Institut (DHIP), gegründet 1958, ist ein historisches Forschungsinstitut im Zentrum von Paris. Das DHIP betreibt eigene Forschung und unterstützt gleichzeitig Forscherinnen und Forscher, die zur westeuropäischen Geschichte arbeiten und dazu Recherchen in Frankreich oder Deutschland vornehmen. Weitere Schwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas. Durch seinen Standort, sein internationales Team und sein dichtes Netz an Kooperationspartnern vermittelt das DHIP zwischen unterschiedlichen Wissenschaftskulturen und fördert eine international ausgerichtete Geschichtsschreibung. Forschenden unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher methodischer Ausrichtung und unterschiedlichen Alters den Austausch und den Dialog zu ermöglichen, ist die zentrale Aufgabe des Instituts.

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Wissenschaftliche Angebote
news-17913 Thu, 15 Jan 2026 11:27:32 +0100 Deutsch-französischer Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/deutsch-franzoesischen-geschichtspreis-fuer-master-abschlussarbeiten-1.html 12. Verleihung des Preises Das Deutsche Historische Institut Paris verleiht 2026 zum zwölften Mal den deutsch-französischen Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten.

Eingereicht werden können Arbeiten, die im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025 an einer Hochschule in Deutschland oder Frankreich als Master-Abschlussarbeit (oder Äquivalent, z. B. Zulassungsarbeit zum Staatsexamen) in den Geschichtswissenschaften oder einer historisch arbeitenden Disziplin verteidigt und mit einer Note von »gut« bis »sehr gut« (in Frankreich 14/20 und besser) bewertet worden sind. Der Untersuchungsgegenstand soll bei einer Einreichung an einer deutschen Hochschule der französischen Geschichte, hingegen bei einer Einreichung an einer französischen Hochschule der deutschen Geschichte entnommen sein oder für beide Fälle der deutsch-französischen bzw. europäischen Geschichte angehören. Der Untersuchungszeitraum kann von der Spätantike bis in die jüngste Zeitgeschichte reichen.

Bewerbungsfrist: 1. März 2026

Für die Teilnahme am Wettbewerb senden Sie bitte per E-Mail Ihre Abschlussarbeit zusammen mit dem Gutachten des Betreuers oder der Betreuerin der Arbeit, einer zweiseitigen Zusammenfassung auf Französisch bzw. Deutsch (jeweils in der Sprache, in der die Arbeit nicht verfasst wurde), einem Bewerbungsschreiben und einem tabellarischen Lebenslauf in einem einzigen PDF-Dokument an masterpreis@dhi-paris.fr.

Der deutsch-französische Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten ist mit 500 € dotiert. Der Preisträger oder die Preisträgerin wird nach Paris zur Preisverleihung im Rahmen des Jahresvortrags des DHIP eingeladen. Reise- und Übernachtungskosten werden erstattet. Nach einer positiven externen Begutachtung können wesentliche Aspekte der Preisschrift als wissenschaftlicher Aufsatz in der Zeitschrift des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP) »Francia. Forschungen zur westeuropäischen Geschichte« veröffentlicht werden.

Eine Kommission aus Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen des DHIP sowie Hochschullehrern und Hochschullehrerinnen wählt unter den eingegangenen Bewerbungen den Preisträger oder die Preisträgerin aus. Ein Rechtsanspruch auf die Verleihung des Preises besteht nicht.

Jury: Patrick Farges, Claire Gantet, Silke Mende und Jörg Oberste.

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news-17911 Thu, 15 Jan 2026 11:22:59 +0100 Traduire et diffuser https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/traduire-et-diffuser-1.html Aufsatzpreis des DHIP Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) ist ein wichtiger Akteur international ausgerichteter historischer Forschung und es übernimmt eine zentrale Vermittlungsfunktion zwischen der deutschen und französischen Geschichtswissenschaft. Die Forschungsschwerpunkte des DHIP sind die französische, deutsch-französische, afrikanische sowie die digitale Geschichte.

Der Aufsatzpreis des DHIP ermöglicht die Veröffentlichung von Ergebnissen einer herausragenden deutschen Dissertation oder Habilitation im Bereich der Forschungsschwerpunkte des Instituts als französischsprachigen Aufsatz. Das DHIP übernimmt die Kosten für die Übersetzung (in Höhe von ca. 2.000 €) sowie die redaktionelle Betreuung des Aufsatzes. Dieser soll anschließend in der Zeitschrift »Francia« oder nach Absprache in einer einschlägigen französischsprachigen Zeitschrift veröffentlicht werden.

Der Bewerbung für den Preis sind folgende Unterlagen beizulegen:

  • eine dreiseitige Zusammenfassung der Dissertation bzw. Habilitation, die das Potential einer übersetzten Aufsatzfassung für die französischsprachige Forschung skizziert und eine erste Idee für den Aufsatz formuliert (Resümee, Fallstudie, konzeptioneller Text etc.);
  • ein Lebenslauf;
  • das Manuskript der eingereichten Dissertation bzw. Habilitation;
  • die Gutachten bzw. der rapport de soutenance.

Die Dissertation bzw. Habilitation muss in den letzten zwei Jahren (1. Januar 2024–31. Dezember 2025) eingereicht worden sein.

Über die Preisvergabe befindet ein international zusammengesetztes Gremium von deutschen und französischen Historikerinnen und Historikern:

Olivier Richard (Univ. Freiburg i. Ü.), Mittelalter
Martin Wrede (Univ. Grenoble), Frühe Neuzeit
Jens Ivo Engels (Technische Univ. Darmstadt), Neueste Geschichte und Zeitgeschichte
Hélène Camarade (Univ. Bordeaux-Montaigne), Neueste Geschichte und Zeitgeschichte

Christine Zabel (DHIP), Frühe Neuzeit.

Die Bewerbungen richten Sie an aufsatzpreis@dhi-paris.fr. Bewerbungsschluss ist der 1. März 2026.

 

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Wissenschaftliche Angebote
news-17908 Tue, 13 Jan 2026 15:52:34 +0100 Mitarbeiter:in für den Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit https://karriere.maxweberstiftung.de/jobposting/ab2b830d6b2a7916a6aa29365bbeae1bad258e6e0 Die Stelle ist zum 1. April 2026 (oder nach Vereinbarung) im Rahmen einer Mutterschutz- und Elternzeitvertretung (CDD befristet auf ca.1 Jahr) zu besetzen Stellenangebote news-17879 Thu, 08 Jan 2026 16:22:50 +0100 Mitarbeiter:in in der Personalverwaltung https://karriere.maxweberstiftung.de/jobposting/89f012c60fbd6ac5d49b01d9be20b0cc73cbeb060 Die Stelle ist unbefristet ab dem 1.3.2026 (oder nach Vereinbarung) zu besetzen Stellenangebote news-17847 Fri, 19 Dec 2025 16:32:58 +0100 Trauer um Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Voss https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/trauer-um-prof-dr-dr-hc-juergen-voss.html Der langjährige DHIP Mitarbeiter verstarb am 1. Dezember 2025 Am 1. Dezember 2025 ist unser langjähriger Mitarbeiter Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Voss im Alter von 86 Jahren verstorben. Jürgen Voss war ab 1969 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2004 am DHIP tätig, wo er als Fachreferent für die Frühe Neuzeit wirkte. Mit seinen Arbeiten zur Diplomatie im 18. Jahrhundert, insbesondere zu Johann Daniel Schöpflin und Liselotte von der Pfalz, prägte er wesentlich die jüngere Forschung zur deutsch-französischen Kulturgeschichte. Im Rahmen seiner Tätigkeit für das Institut zeichnete er über mehr als drei Jahrzehnte hinweg als Redakteur für die Zeitschrift »Francia« verantwortlich, deren Namen auf seinen Vorschlag zurückgeht. Sein langjähriger Einsatz als Vermittler zwischen der deutschen und französischen Geschichtswissenschaft wurde am 6. Juni 2006 mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes gewürdigt, das ihm in Paris übergeben wurde. Im selben Jahr verlieh ihm auch die Universität Marc Bloch zu Straßburg (heute Université de Strasbourg) die Würde des Ehrendoktors. Das DHIP gedenkt seines ehemaligen Mitarbeiters Jürgen Voss, der das Profil und die Arbeiten des Instituts maßgeblich geprägt hat. Wir trauern mit den Angehörigen.

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Aktuelles
news-17801 Wed, 10 Dec 2025 11:28:00 +0100 Call for Papers: Umgehen mit Enttäuschungen https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/call-for-papers-umgehen-mit-enttaeuschungen.html Weibliche Mobilität zwischen Erwartungen und Erfahrungen (17.–20. Jahrhundert) Workshop am Deutschen Historischen Institut Paris (DHIP), 28.–29.05.2026

Organisiert von: PD Dr. Jan Simon Karstens, Dr. Eva Seemann, Hannah Tulay

[English version below]

Dass Mobilitäts- und Migrationserfahrungen nicht nur in der neuesten Geschichte zur Lebensrealität zahlreicher Frauen und Mädchen gehörten, kann heute als unhintergehbare Tatsache gelten. Dabei war die Mobilität von Frauen, sei es als Töchter, Ehefrauen oder Witwen, als Arbeiterinnen, Nonnen, Unternehmerinnen oder Aktivistinnen, mit geschlechtsspezifischen Erwartungen, aber häufig auch mit besonderen Erfahrungen verbunden, die je nach Herkunft, Stand, Alter, religiöser, ethischer und familiärer Zugehörigkeit variieren konnten. Hieran knüpft der geplante Workshop am Deutschen Historischen Institut Paris an und fragt danach, wie historische Akteur:innen insbesondere solche Erfahrungen von Mobilität reflektierten, deuteten und kommunizierten, die in einem Widerspruch zu vorherigen Erwartungen standen. Hierbei wollen wir dezidiert in einen transepochalen Dialog treten und laden daher Beiträge von der Frühen Neuzeit bis in die Zeitgeschichte ein.

Die Geschichte geschlechtsspezifischer, insbesondere weiblicher Mobilität ist in den letzten zwanzig Jahren zu einem etablierten Thema der historischen Forschung geworden. In Abgrenzung zu älteren Annahmen haben neuere Forschungen dabei nicht nur das weite Ausmaß weiblicher Mobilität seit der Frühen Neuzeit sichtbar gemacht, sondern auch die große Bandbreite unterschiedlicher Mobilitätserfahrungen von Frauen und Mädchen herausgearbeitet. Das Spektrum reicht von weiblicher Bildungs- und Heiratsmobilität, über Stadt-Land-Wanderungen weiblicher Dienstboten und andere Formen von Arbeitsmobilität, bis hin zur Mobilität im Rahmen von Familienmigrationen oder politischem Aktivismus, sei es in kleinräumigen oder grenzüberschreitenden Settings. In jüngeren Arbeiten sind hierbei vor allem weibliche Handlungsmacht sowie die mit der Mobilität einhergehenden Chancen und Möglichkeiten, etwa für Existenzsicherung, sozialen Aufstieg und Selbstbestimmung, betont worden. Dabei war die Mobilität von Frauen nicht selten mit besonderen Zwängen, Herausforderungen und Enttäuschungen verbunden, die Einfluss auf Mobilitätserfahrungen und Entscheidungsprozesse hatten sowie ihrerseits Erwartungen an weibliche Mobilität prägten. Explizite Formen von erzwungener Mobilität (z.B. Vertreibung, Flucht, Sklaverei) sollen hierbei ausgeklammert werden.

Das hier entstehende Spannungsfeld zwischen individuellen und gesellschaftlichen Erwartungungen und dazu widersprüchlichen Erfahrungen soll im Zuge des Workshops tiefer ausgelotet werden. Dabei sollen sowohl die Erwartungen und Erfahrungen mobiler Akteurinnen selbst als auch Deutungen und Reflexionen von Dritten (z.B. Verwandte, Institutionen, Gelehrte, Peers) über weibliche Mobilität und ihre Widersprüche berücksichtigt werden, wie sie in Briefen, Tagebüchern, Memoiren und Reiseberichten, aber auch in öffentlichen Debatten, Medien, behördlichen Schriften, Traktaten u.a. verhandelt werden. Entsprechend orientiert sich der Workshop an einer erfahrungsgeschichtlichen Perspektive und fragt danach, wie historische Akteur:innen eine Diskrepanz zwischen Erwartung und Erfahrung deuteten. Es geht somit nicht um die Messung objektiven Erfolgs oder Scheiterns von Mobilität oder Migrationspolitik, sondern um Wahrnehmungen und Sinnzuschreibungen angesichts solcher Erfahrungen.

Neuere Studien zum historischen ‚Scheitern‘ haben gezeigt, wie sehr die Deutungen enttäuschter Erwartungen variierten. Beispielsweise konnten sie als Teilerfolg oder wichtige Lebenserfahrung relativiert, mittels Schuldzuweisungen abgestritten oder offen als Leidensgeschichte oder Handlungsappell präsentiert werden. Die Frage, welche dieser Deutungen Akteur:innen in welchen Kontexten und mit welcher Intention wählten, berücksichtigt zum einen die Handlungsmacht der Akteur:innen und eröffnet zum anderen neue Einblicke in den Wandel von Erwartungen und Rezeptionen weiblicher Mobilität.

Der geplante Workshop lädt Historiker:innen und Forschende angrenzender Disziplinen (z. B. historisch arbeitende Geschlechterforschung, Literaturwissenschaft … ) ein, gemeinsam den Blick auf enttäuschte Erwartungen zu richten, die mit der Mobilität von Frauen in der neueren und neuesten Geschichte (17. bis frühes 20. Jahrhundert) verbunden waren.

Beiträge sind unter anderem zu folgenden Schwerpunkten/Themenfeldern willkommen:

  • Geschlechterrollen sowie individuelle und gesellschaftliche Erwartungen an weibliche Mobilität in unterschiedlichen Kontexten
  • individuelle und kollektive Deutungen enttäuschender Mobilitätserfahrungen sowie ihre Auswirkungen auf Entscheidungsprozesse
  • Auswirkungen »gescheiterter« oder »enttäuschender« weiblicher Mobilität auf Geschlechterbilder (z.B. der immobilen Frau), auf Geschlechterverhältnisse und Handlungsspielräume von Frauen
  • mediale und administrative Narrative über weibliche Mobilität und enttäuschende Mobilitätserfahrungen
  • (wahrgenommene) Faktoren des »Scheiterns« weiblicher Mobilität und deren intersektionale Verflechtungen
  • Bedeutungen familiärer Netzwerke und des familiären Status auf Mobilitätserfahrungen
  • Methodische Probleme und Herausforderungen bei der Erforschung weiblicher Mobilitätserfahrungen

Geplant ist eine gemeinsame Publikation in englischer Sprache. Wir bitten ausschließlich um bisher unpubliziertes Material.

Tagungssprachen sind Englisch und Französisch.

Bitte richten Sie Ihren Themenvorschlag (Abstract im Umfang von 300 Wörtern) zusammen mit einem kurzen CV (1 Seite) bis zum 31. Januar 2026 an hannah.tulay@dhi-paris.fr.

 


 

 

Call for Papers

Coping with Disappointments. Female Mobility between Expectations and Experiences (17th to 20th Centuries)

Workshop, German Historical Institute Paris, May 28-May 29, 2026

Organized by: PD Dr. Jan Simon Karstens, Dr. Eva Seemann, Hannah Tulay

 

It is indisputable that experiences of mobility and migration have been part of the reality of life for many women and girls – not only in recent history. The mobility of women, whether as daughters, wives, or widows, as workers, nuns, entrepreneurs, or activists, was associated not only with gender-specific expectations, but often also with specific experiences that varied depending on factors such as social and geographical origin, status, age, religious, ethnic, and family affiliation.

The planned workshop at the German Historical Institute in Paris picks up on this and asks how historical actors reflected on, interpreted, and communicated experiences of mobility that contradicted previous expectations. We want to engage in a trans-epochal dialogue and therefore invite contributions from the early modern period to contemporary history.

The history of gender-specific mobility, especially female mobility, has become an established topic of historical research over the past twenty years. In contrast to older assumptions, recent research has not only revealed the extensive extent of female mobility but has also highlighted the wide range of different experiences of women and girls. The spectrum ranges from female educational and marital mobility, to urban-rural migration of female servants and other forms of labor mobility, to mobility in the context of family migration or political activism, whether in local or cross-border settings. Recent work has mostly emphasized female agency and the opportunities and possibilities associated with mobility, such as securing a livelihood, social advancement, and self-determination. However, women's mobility often came with particular constraints, challenges, and disappointments that influenced their experiences and decision-making processes and, in turn, shaped future expectations and retrospective memories. Explicit forms of forced mobility (e.g., expulsion, flight, slavery) are not to be included here.

The tension that arises between individual and societal expectations and contradictory experiences will be explored in greater depth during the workshop. The expectations and experiences of mobile actors themselves will be considered, as well as interpretations and reflections by third parties (e.g., relatives, institutions, scholars, peers) on female mobility and its contradictions, as expressed in letters, diaries, memoirs, and travelogues, but also in public debates, the media, official writings, and tracts on female mobility. Accordingly, the workshop asks how historical actors interpreted discrepancies between expectations and experiences. The focus is therefore not on measuring the objective success or failure of mobility or migration policy, but on perceptions and attributions of meaning in the face of such experiences.

Recent studies on historical »failure« have shown how varied interpretations of disappointed expectations were. For example, they could be relativized as partial successes or important life experiences, denied by assigning blame, or openly presented as tales of woe or calls to action. The question of which of these interpretations actors chose in which contexts and with what intention takes into account the agency of the actors, on the one hand, and opens up new insights into the expectations and perceptions of female mobility, on the other.

The planned workshop invites historians and researchers from related disciplines (e.g., historical gender studies, literary studies, etc.) to jointly focus on disappointed expectations associated with women's mobility since the 17th century.

Contributions are welcome on topics including but not limited to:

•    Gender roles and individual and societal expectations of female mobility in different contexts

•    Individual and collective interpretations of disappointing mobility experiences and their impact on decision-making processes

•  Effects of »failed« or »disappointing« female mobility on gender images (e.g., the immobile woman), gender relations, and women's scope for action

•  Media and administrative narratives about female mobility and disappointing mobility experiences

• Perceived factors of »failed« female mobility and their intersectional interrelationships

• The significance of family networks and family status on mobility experiences

• Methodological problems and challenges in researching female mobility experiences

 

A joint publication in English is planned. We therefore request only previously unpublished material.

The conference languages are English and French.

Please send your topic proposal (abstract of 300 words) together with a short CV (1 page) by January 31, 2026, to hannah.tulay@dhi-paris.fr.

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Wissenschaftliche Angebote
news-17775 Tue, 02 Dec 2025 17:00:00 +0100 Ausschreibung: Karl-Ferdinand-Werner-Fellowship https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/foerderung/fellowships/kfw-fellowshiphtml.html Förderung kurzer Forschungsaufenthalte von Historikerinnen und Historikern am Wissenschaftsstandort Paris Das DHIP vergibt zweimal jährlich das Karl-Ferdinand-Werner-Fellowship, welches Forschungsaufenthalte von Historikerinnen und Historikern am Wissenschaftsstandort Paris fördert. Vertreterinnen und Vertreter historisch arbeitender Nachbarwissenschaften, deren Forschungsanliegen interdisziplinär ausgerichtet und für die Arbeitsfelder des DHIP relevant sind, können sich ebenfalls bewerben. Die Dauer der Aufenthalte beträgt zwischen einer und vier Wochen.

Die Fellows wohnen im Institutsgebäude und erhalten Anbindung an die Instituts- und Bibliotheksinfrastruktur.

Nächster Bewerbungsschluss: 15. Februar 2026

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Wissenschaftliche Angebote
news-17777 Tue, 02 Dec 2025 08:00:00 +0100 Louison Bernard gewinnt den deutsch-französischen Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/louison-bernard-gewinnt-den-deutsch-franzoesischen-geschichtspreis-fuer-master-abschlussarbeiten.html Für ihre Arbeit »›À l’est, le silence. À l’ouest, l’oubli.‹ Les déportations de civil·es allemand·es vers l’URSS après la Seconde Guerre mondiale (1945-1956)«. Wir gratulieren Louison Bernard (EHESS), die den vom DHIP verliehenen 11. deutsch-französischen Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten erhalten hat.
Der Preis wurde ihr am 17. Oktober 2025 im Rahmen des Jahresvortrag überreicht.

» Mehr Information zum Preis

 

 

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Aktuelles
news-17753 Fri, 21 Nov 2025 16:34:22 +0100 Call for Papers: Doing Migration History with Digital Methods https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/call-for-papers-doing-migration-history-with-digital-methods.html Sommeruniversität 2026 am DHIP Wann: 22.26. Juni 2026
Wo: DHIP
Bewerbungsfrist: 15. Januar 2026

Wie verändert sich Migrationsgeschichte, wenn sie auf digitale Quellen und Methoden angewiesen ist? Welche neuen Erkenntnisse, aber auch Verzerrungen und ethischen Herausforderungen gehen damit einher? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt unserer gemeinsam mit dem C2DH organisierten Sommeruniversität, die vom 22. bis 26. Juni 2026 am DHIP stattfinden wird. Eingeladen sind fortgeschrittene Masterstudierende, Promovierende und Postdocs, die zu Migrationsgeschichte arbeiten und digitale Methoden (z. B. Datenbanken, Text Mining, Netzwerkanalyse, GIS, digitale Oral History, Visualisierungen) einsetzen oder kritisch reflektieren. Bewerbungen können bis zum 15. Januar 2026 eingereicht werden.

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Wissenschaftliche Angebote
news-17673 Mon, 20 Oct 2025 11:03:39 +0200 Gewinnerinnen des Peter-Haber-Preises für digitale Geschichtswissenschaft https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/gewinnerinnen-des-peter-haber-preises-fuer-digitale-geschichtswissenschaft.html Ann Lauren Osthof und Jenny Gabel (Univ. Hamburg) Anlässlich des Historikertags 2025 verliehen die AG Digitale Geschichtswissenschaft, der Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands und das DHIP zum dritten Mal den Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft. Ann Lauren Osthof und Jenny Gabel gewannen mit ihrem Projekt »Das virtuelle Theater von Milet. Unmögliche Perspektiven erforschen und erleben«. Sie fragen, wie Inschriften Räume strukturieren und erörtern, welche Tools Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler benötigen, um in der virtuellen Realität zu forschen.

› Weitere Informationen zu allen prämierten Postern

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Digitale Geschichtswissenschaft
news-17666 Mon, 20 Oct 2025 10:12:42 +0200 Band 6 der Deutsch-Französischen Geschichte ist erschienen https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/band-6-der-deutsch-franzoesischen-geschichte-ist-erschienen.html Michael Werner, Diesseits und jenseits der Nation. Deutschland und Frankreich 1815–1870, Heidelberg 2025 Der Band untersucht das 19. Jahrhundert als Epoche des Wandels in Deutschland und Frankreich zwischen 1815 und 1870. Im Sinne einer histoire croisée stehen dabei nicht nationale Entwicklungspfade, sondern transnationale Verflechtungen im Mittelpunkt, die beide Länder gegenseitig prägten. Analysiert werden politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Prozesse, die ein vielschichtiges Bild der Nationsbildung jenseits rein nationaler Perspektiven zeichnen.

Der Band erscheint im sofortigen Open Access und als Print-on-Demand.

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Neuerscheinung
news-17604 Thu, 02 Oct 2025 13:08:21 +0200 Ausschreibung: Bibliothekspraktikum https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/ausschreibung-bibliothekspraktikum.html Praktikum in der wissenschaftlichen Spezialbibliothek des DHIP Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) ist ein international ausgerichtetes historisches Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). In der Bibliothek des DHIP sind ganzjährig Praktikumsplätze zu vergeben für eine Dauer von zwei Monaten oder, für Studierende und Auszubildende aus bibliothekarischen Studiengängen und Fachausbildungen, auch für vier oder sechs Monate. Bewerbungen sind aktuell für die zweite Jahreshälfte 2026 sowie für 2027 möglich.

Das Praktikum gewährt Einblicke in die Arbeitsfelder einer wissenschaftlichen Spezialbibliothek einer außeruniversitären Forschungseinrichtung. Schwerpunkte des mehrsprachigen Bestandes von rund 110 000 Medieneinheiten sind deutsche und französische Geschichte, Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen und westeuropäische Geschichte von der Spätantike bis heute sowie die deutsche Landesgeschichte. Die Bibliothek ist Teil des GBV und nutzt die Pica-LBS-Software.

Zu den Praktikumsinhalten gehören die aktive Mitarbeit im Bibliotheksteam (4 Personen) in den Bereichen Benutzungsdienste, Medienerwerb und Katalogisierung sowie Einblicke in forschungsnahe Dienstleistungen wie Vermittlung von Informationskompetenz oder Forschungsdatenmanagement.

Die Praktikumsdauer beträgt zwei, vier oder sechs Monate bei je fünf Arbeitstagen pro Woche und 35 Stunden Wochenarbeitszeit. Die Max Weber Stiftung gewährt eine Aufwandspauschale von 450€ für Vollzeitpraktika pro Monat. Bei Bedarf und Möglichkeit wird Praktikanten/innen ein Gästezimmer im Institut zur Verfügung gestellt. Dieses wird mit den geltenden Sachbezugswerten (ab 1.1.2025: 239,70 Euro monatlich) auf die Aufwandspauschale oder Vergütung angerechnet.

Das Praktikum richtet sich an Auszubildende oder Studierende im Bibliothekswesen oder interessierte Studierende aus den Geistes- und Kulturwissenschaften. Arbeitssprache ist Deutsch, mindestens passive Kenntnisse des Französischen sind jedoch wünschenswert.

Weitere Informationen zur Bibliothek und zum Institut finden Sie hier: https://www.dhi-paris.fr/bibliothek/ueberblick.html; zum Praktikum hier: https://www.dhi-paris.fr/foerderung/praktika.html. Für Nachfragen zum Praktikum steht Ihnen Andreas Hartsch ahartsch [at] dhi-paris.fr zur Verfügung.

Bitte übermitteln Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen unter folgendem Link: https://karriere.maxweberstiftung.de/praktikum/forschungsservice/teilzeit.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung!

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Aktuelles
news-17585 Mon, 22 Sep 2025 16:46:04 +0200 Ausschreibung: Eugen-Ewig-Stipendium https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/ausschreibung-eugen-ewig-stipendium-1.html Förderung der Vorbereitung einer individuellen Projektfinanzierung oder Forschungsgruppe Das DHIP fördert Postdoktoranden und Postdoktorandinnen auf dem Weg zur Professur bei der Beantragung von Drittmitteln. Ziel der viermonatigen Förderung ist die Vorbereitung einer individuellen Projektfinanzierung oder, bevorzugt, einer Forschungsgruppe im Rahmen der inhaltlichen Schwerpunkte des Instituts. Wird ein erfolgversprechender Antrag eingereicht, ist eine Verlängerung des Stipendiums bis zur Entscheidung des Drittmittelgebers, maximal aber um acht Monate möglich.

Für die Vorbereitung des Antrags und im Erfolgsfall für die Durchführung des Projekts stellt das DHIP seine Infrastruktur zur Verfügung, sofern sich die Stipendiatin bzw. der Stipendiat z.B. mit einem Workshop am Institutsalltag beteiligt.

Bewerbungen für das Eugen-Ewig-Stipendium werden jederzeit angenommen. Die Bewerbung soll eine Forschungsskizze (Länge 25.000 Zeichen einschließlich Leerschlägen und Bibliographie) und die in den Bewerbungsmodalitäten genannten Unterlagen enthalten. Anstelle von wissenschaftlichen Gutachten können die Adressen von zwei Referenzpersonen eingereicht werden.

Für das Eugen-Ewig-Stipendium kann nach Prüfung ein monatlicher Familienzuschlag nach Vorlage der Geburtsurkunde gezahlt werden. Dieser wird bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes gewährt  (bei einem Kind: EUR 160,--; bei zwei Kindern: EUR 260,--; bei drei und mehr Kindern: EUR 360,--).

Kontakt: foerderung@dhi-paris.fr

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Wissenschaftliche Angebote
news-17556 Fri, 12 Sep 2025 13:09:56 +0200 Call for Papers: Reframing the Enlightenment https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/call-for-papers-reframing-the-enlightenment.html Intellectual and political disputes to-day Conference of the International Society for Eighteenth-Century Studies (ISECS)

When: 10–12 June 2026
Where: German Historical Institute Paris, Collège de France, Maison de la recherche de la Faculté des Lettres de Sorbonne Université

Early career scholars in particular are warmly invited to submit proposals for papers for this interdisciplinary conference on the current debate surrounding the Enlightenment. The conference will focus on the question of how research into the historical Enlightenment and contemporary references to or critiques of the Enlightenment challenge each other.

Proposals for papers, including a half-page explanation of the topic, a short CV, and assignment to one of the three sections listed below, should be sent to the President of ISECS/SIEDS by 26 October: daniel.fulda@germanistik.uni-halle.de. Travel and accommodation costs are expected to be covered by the organisers. The conference languages are English and French.

Why this conference?

Both ISECS and most of its member societies were founded when the Enlightenment movement of the 18th century enjoyed the highest reputation among scholars and perhaps even more so in society: as fighters for freedom of thought and self-determination, as advocates of progress and as pioneers of a democratic society. This of course was a view that experts always knew to be idealising, but it suited the mood of the democratisation push in Western societies and beyond in the last third of the 20th century.

Since around the turn of the millennium, the winds of scholars’s and society’s favour towards the Enlightenment have changed. Today, it seems that the society that the Enlightenment thinkers envisioned has not been realized. We are still facing fundamental inequalities: namely a power imbalance between the sexes, between elites and the people, between Europeans and the »rest« of the world. Some exponents of the post-colonial agenda see the Enlightenment, not only in its racial doctrines but also in its standards of rationality, primarily as a justification of European colonial domination and exploitation. On the other side of the political spectrum, the Enlightenment is also criticised by those who see it as an arbitrary destruction of traditions or the self-serving empowerment of a small group of the intellectual elite. The current situation can be summarised in a variation of Jonathan Israel’s well-known book title: »Enlightenment contested again«.

Anyone studying the 18th century is doubly challenged by this development. Firstly, the research in the 18th century is not unaffected by the respective social conditions. Secondly, the experts of the 18th century are able to substantially contribute to current debates on the role of the Enlightenment in the history of humanity. Organizing a conference, titled »Reframing the Enlightenment / Le défi des Lumières«, ISECS is consciously taking on these challenges. This conference reflects the contemporary context in which we conduct our research and takes a well-founded position on the assessment of the Enlightenment in today’s debates based on our research. The focus of the contributions should therefore be both on the historical subjects and on the assessment of the Enlightenment in our present day. The aim of the conference is to overcome the too simple positioning oneself either for or against the Enlightenment and to emphasise the complexity of both the Enlightenment as a historical phenomenon and its legacy for the present and the future.

Co-organisers, alongside ISECS (represented by its President Prof. Daniel Fulda, Halle): German Historical Institute Paris (Dr. Christine Zabel); Chaire d’Histoire des Lumières, XVIIIeXXIe siècle, Collège de France (Prof. Dr. Antoine Lilti); Société Française d’Étude du Dixhuitième Siècle (Prof. Christophe Martin), Bibliothèque Polonaise de Paris (Prof. Dr. Maciej Forycki); Prof. Florence Magnot-Ogilvy (Sorbonne Nouvelle); Prof. Dr. Chunjie Zhang (University of California, Davis)

» Call for Papers

Bildnachweis: 
Hubert Robert (1733–1808), The Grotto of Posillipo, ca.  1769, Wikimedia Commons.

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news-17554 Fri, 12 Sep 2025 12:19:39 +0200 Call for Papers: Räume in der Demokratiegeschichte https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/call-for-papers-raeume-in-der-demokratiegeschichte.html Eine transnationale Perspektive nach 1848 Demokratie findet nicht allein im Rund der Parlamente statt. Sie wird gelebt in alltäglichen Räumen – auf Straßen und Plätzen, in Klassenzimmern, in Kantinen oder sogar in Supermärkten. Versteht man Demokratie im Sinne John Deweys nicht nur als Regierungsform, sondern als Lebensweise, so öffnet sich die Perspektive auf vielfältige Orte der demokratischen Teilhabe und des Konflikts. Doch was macht einen Ort zu einem demokratischem Raum?

Der internationale Workshop »Räume in der Demokratiegeschichte seit 1848: Eine transnationale Perspektive« nimmt diese Räume in den Blick. Diskutiert werden sollen institutionelle Orte wie Parlamente oder Rathäuser ebenso wie Orte der Erinnerung, des Protests oder des Alltags. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie sich Raum und demokratische Praxis wechselseitig prägen – und welche Formen von Inklusion, Exklusion und Aushandlung damit verbunden sind.

Besonders willkommen sind vergleichende und transnationale Studien, die über nationale Grenzen hinausdenken und auch globale bzw. koloniale Verflechtungen berücksichtigen. Eingereicht werden können Fallstudien ebenso wie Beiträge mit theoretisch-methodischem Schwerpunkt. Der Workshop ist interdisziplinär ausgerichtet und offen für Perspektiven aus Geschichtswissenschaft, Soziologie, Geografie, Politikwissenschaft, Anthropologie oder Kulturwissenschaft.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for papers (PDF) unten.

Modalitäten:

  • Workshop am 19.–20. Februar 2026 im Deutschen Historischen Institut Paris
  • Abstract (300–400 Wörter) + kurzer CV bis 19. Oktober 2025 an: fg.zeit-der-demokratie@uni-goettingen.de
  • Tagungssprachen: Deutsch, Französisch, Englisch

Organisation: Marlene Draing, Benjamin Möckel und Anna Spielvogel (alle Univ. Göttingen, Gerda-Henkel-Forschungsgruppe »Die Zeit der Demokratie«), Hélène Miard-Delacroix (Sorbonne Université), Nicolas Batteux (Univ. Lothringen) und Jürgen Finger (DHI).

» Zum Call for Papers
 

Bildrechte: CC BY-SA 2.0, Photo: Alisdare Hickson

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news-17547 Thu, 11 Sep 2025 10:45:00 +0200 Ausschreibung: Mobilitätshilfe für die Tagung »Other Europes. Concepts, Histories, Narratives« https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/ausschreibung-mobilitaetshilfe-fuer-die-tagung-other-europes-concepts-histories-narratives.html Reisestipendien für Masterstudent/innen für die Teilnahme an der Tagung (english version below)

Tagung »Other Europes. Concepts, Histories, Narratives«

19.–21. November 2025, Deutsches Historisches Institut Paris

Organisation: Jan Rupp (Univ. Gießen), Bettina Severin-Barboutie (Univ. Clermont-Ferrand), Katharina Stornig (Univ. Wien), Niels F. May (DHIP)

Die Organisierenden der Tagung »Other Europes. Concepts, Histories, Narratives« vergeben fünf Reisestipendien in Höhe von bis zu jeweils 500 € an Masterstudierende (eine Abschlagszahlung ist gegen Nachweis möglich). Die von der Deutsch-Französischen Hochschule geförderten Stipendien ermöglichen interessierten Kandidat/innen die Reise nach Paris und die Teilnahme an der Veranstaltung. Die Tagung befasst sich mit ›Europa‹ und der europäischen Geschichte aus marginalisierten, peripheren und subalternen Perspektiven. Wie verändern sich Konzepte, Geschichten und Narrative über ›Europa‹, wenn sie von Gruppen erzählt oder nacherzählt werden, die keinen Zugang zu Macht oder gesellschaftliche und/oder kulturelle Marginalisierung erfahren haben? Die ausgewählten Studierenden werden am 19. November vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung begrüßt und vorgestellt und sind eingeladen, am gesamten Programm (einschließlich aller Mahlzeiten) teilzunehmen. Darüber hinaus wird von ihnen erwartet, dass sie gemeinsam einen kurzen Konferenzbericht verfassen, welcher mit Unterstützung der Organisator/innen überarbeitet und anschließend in wissenschaftlichen Online-Foren veröffentlicht wird. Bewerben Sie sich jetzt!

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie unter: https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/call-for-papers-andere-europas.html

Bewerbungsanforderungen: kurzer Lebenslauf (1 Seite), Motivationsschreiben (1 Seite). Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung bis zum 5. Oktober 2025 an: emarchioni@dhi-paris.fr

Die Entscheidung wird bis zum 10. Oktober 2025 verkündet.

 


 

International Conference »Other Europes. Concepts, Histories, Narratives« 

November 19–21, 2025, German Historical Institute Paris

Conveners: Jan Rupp (univ. Giessen), Bettina Severin-Barboutie (univ. Clermont-Ferrand), Katharina Stornig (univ. Vienna), Niels F. May (GHIP)

The organizers of the international conference »Other Europes. Concepts, Histories, Narratives« welcome applications from students (MA level) for five travel grants of up to 500 € each (a down payment is possible upon presentation of receipts). The grants are generously funded by the Université franco-allemande to enable interested candidates to travel to Paris and participate in the event. The conference will explore ›Europe‹ and European history from marginalized, peripheral and subaltern perspectives. It asks how concepts, histories and narratives of ›Europe‹ are changed once they are told or retold by groups that lack access to power or have experienced societal and/or cultural marginalization. The student participants selected will be welcomed and introduced on November 19 by the organizers before the official start of the event and are invited to attend the entire programme (including all meals). Furthermore, they are expected to collaborate and co-author a short conference report, which will be revised with the organizers’ assistance and subsequently published in scientific online forums. Apply now!

For more information on the conference, see: https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/call-for-papers-andere-europas.html

Application requirements: short CV (1 page), letter of motivation (1 page). Please send your application by October 5, 2025, to: emarchioni@dhi-paris.fr

The decisions will be announced by October 10, 2025.

 

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Wissenschaftliche Angebote
news-17543 Thu, 11 Sep 2025 09:00:57 +0200 Call for Papers: Atelier zur internationalen Geschichte https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/call-for-papers-atelier-zur-internationalen-geschichte.html Forschungsseminar der Abteilung neueste Geschichte und Zeitgeschichte Einreichungsfrist: 30. September 2025

Die Abteilung Neueste Geschichte und Zeitgeschichte des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP) fördert mit ihrem Forschungsseminar den Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die an einem Forschungsprojekt mit einem internationalen oder transnationalen Thema arbeiten. Das Seminar schafft einen Raum für die Diskussion neuer Perspektiven sowie der methodischen Herausforderungen, die sich aus der Beschäftigung mit historischen und gesellschaftlichen Phänomenen ergeben, die entweder durch grenzüberschreitende Austauschprozesse entstanden sind oder den nationalen Rahmen überschreiten. Das Seminar trägt so zu einem der epochenübergreifenden »Denkfelder« des DHIP bei, das unter dem Titel »Erfahrungen des Internationalen. Konstruktionen, Praktiken und internationale Beziehungen« firmiert.

Im Atelier zur internationalen Geschichte steht die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts im Zentrum, Beiträge zu früheren Epochen können allerdings berücksichtigt werden. Das Seminar ist offen für vielfältige thematische und methodische Herangehensweisen, sofern die internationale Dimension eine zentrale Rolle in der Untersuchung einnimmt. Diese kann sich beispielsweise in der Analyse zwischenstaatlicher Beziehungen, transnationaler Dynamiken oder Orte des Austauschs widerspiegeln. Die Beiträge können Konvergenzen und Divergenzen untersuchen, kulturelle Praktiken und Transferprozesse analysieren, sich mit der internationalen Dimension von Emotionen oder Netzwerken befassen, die Kategorie Geschlecht in den Blick nehmen oder sich mit verschiedenen Akteurstypen auseinandersetzen. Beitragsvorschläge, die transnationale Phänomene am, Beispiel eines oder mehrerer Länder untersuchen, sind gleichermaßen willkommen. In solchen Fällen wird ein besonderer Fokus auf Studien gelegt, die Frankreich, Deutschland oder – allgemeiner – Europa einbeziehen.

Beitragsvorschläge können auch Überlegungen zu folgenden grundlegenden Fragen thematisieren: Wie lässt sich eine geeignete Periodisierung entwickeln? Wie kann eine Methodologie entworfen werden, die unterschiedlichen Akteursprofilen gerecht wird und den Transfer von Wissen oder Praktiken berücksichtigt? Wie lassen sich die Mobilität von Ideen und die Intensität von Kontakten erfassen? Wie können internationale Beziehungen zwischen Staaten, Nationen und Gesellschaften auf neuartige Weise beleuchtet werden?

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind eingeladen, auch die spezifischen Herausforderungen der Erforschung internationaler Phänomene zu reflektieren – einer Forschungsperspektive, die per Definition das Schreiben von Geschichte in unterschiedlichen historischen Kontexten erfordert. Willkommen sind Vorschläge von etablierten Forscherinnen und Forschern ebenso wie von Promovierenden.

Für das akademische Jahr 2025/2026 sind etwa acht Sitzungen geplant, die in der Regel dienstags von 15:00 bis 16:30 Uhr stattfinden. Die Arbeitssprachen des Seminars sind Deutsch, Französisch und EnglischFür Vortragende, die nicht in der Region Paris ansässig sind, versuchen wir, einen Teil der Reisekosten zu übernehmen. Sollte eine Teilnahme vor Ort nicht möglich sein, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, digital teilzunehmen, da alle Sitzungen online übertragen werden.

Die ausgewählten Referentinnen und Referenten werden gebeten, ihre Forschung und die damit verbundenen methodischen Herausforderungen in einem etwa 30-minütigen Vortrag vorzustellen, dem eine Diskussion folgt.

Beitragsvorschläge (max. 220 Wörter) sind bis zum 30. September 2025 über folgendes Formular einzureichen:
https://framaforms.org/latelier-de-linternational-1688132268

Das Programm für das Jahr 2025/2026 wird im Oktober 2025 veröffentlicht.

Koordination des Seminars: Alexandre Bibert (abibert@dhi-paris.fr)

» Zum Call for Papers (PDF)

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Wissenschaftliche Angebote
news-12884 Mon, 21 Jul 2025 17:41:46 +0200 Studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) https://karriere.maxweberstiftung.de/jobposting/0973d7dd4ecca9edff3b3f5998eb2d87483432fd0 Zum 1. September 2025 (oder nach Vereinbarung) suchen wir Unterstützung für die Abteilung Digitale Geschichtswissenschaft Stellenangebote news-12879 Wed, 16 Jul 2025 16:06:11 +0200 Abschluss der Retrodigitalisierung der Reihe der »Deutsch-Französischen Geschichte« https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/abschluss-der-retrodigitalisierung-der-reihe-der-deutsch-franzoesischen-geschichte.html Die Bände zehn und elf stehen nun im Open Access zur Verfügung Die Bände zehn und elf der »Deutsch-Französischen Geschichte« stehen nun im Open Access zur Verfügung. Damit ist die Retrodigitalisierung des elfbändigen Handbuchs abgeschlossen.

Zur gesamten Reihe

Zu Band 10: Corine Defrance, Ulrich Pfeil. Eine Nachkriegsgeschichte in Europa. 1945 bis 1963

Zu Band 11: Hélène Miard-Delacroix, Im Zeichen der europäischen Einigung. 1963 bis in die Gegenwart

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Aktuelles
news-12697 Thu, 10 Jul 2025 14:36:00 +0200 BEWERBUNGSFRIST VERLÄNGERT: Herbstuniversität https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/ausschreibung-herbstuniversitaet.html Raum, Zeit und Person. Aktuelle Zugänge der Historischen Grundwissenschaften !! Bewerbungsfrist bis zum 31. Juli verlängert !!

Wann:  27.–31. Oktober 2025
Wo: DHIP
Bewerbungsfrist: 31. Juli 2025

Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) organisiert gemeinsam mit der TU Darmstadt, dem Institut de recherche et d’histoire des textes (IRHT) und der École nationale des chartes (ENC) eine Herbstuniversität zu den »Historischen Grundwissenschaften von Raum, Zeit und Person«. Im Fokus stehen Chronologie, Heraldik, Sphragistik, Genealogie und Kartographiegeschichte, die im Rahmen zweisprachiger Lehreinheiten von ausgewiesenen Expertinnen und Experten behandelt werden.  Neben der Vermittlung theoretischen Wissens und aktueller Forschungsansätze sind praktische Übungen vorgesehen. Zudem sollen die Teilnehmenden zur Reflexion und Diskussion über raum-, zeit- und personenbezogene Aspekte ihrer Forschungsprojekte angeregt werden.

Die Veranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Masterstudierende und Promovierende vorrangig deutscher und französischer Universitäten und Hochschulen, die in ihren Forschungsprojekten Anknüpfungspunkte zu den oben genannten grundwissenschaftlichen Disziplinen sehen. Voraussetzung sind gute Kenntnisse des Deutschen und Französischen, Lateinkenntnisse sind von Vorteil.

Die Reise- (üblicherweise Bahnfahrt, 2. Klasse, bis max. 200,- €) und Übernachtungskosten (Jugendherberge) werden vorbehaltlich der Zusage für die beantragte Drittmittelfinanzierung vom DHIP getragen. Eine Teilnahmebescheinigung kann ausgestellt werden.Die Bewerbungsunterlagen müssen einen tabellarischen Lebenslauf sowie ein Bewerbungsschreiben in der Muttersprache enthalten. Des Weiteren soll eine kurze Projektskizze (max. 500 Wörter) in der jeweiligen Fremdsprache eingereicht werden, aus der eine klare Motivation und Eignung hervorgehen. Interessierte Bewerberinnen und Bewerber schicken bis zum 31. Juli 2025 ihre Unterlagen (CV, Bewerbungsschreiben, Sprachzertifikate und Projektskizze) unter dem Stichwort »Herbstuniversität am DHIP« in einem einzigen PDF-Dokument an: herbstuni@dhi-paris.fr.

» Zur Ausschreibung

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Wissenschaftliche Angebote
news-12862 Tue, 08 Jul 2025 13:26:00 +0200 Call for Papers: Digitale Edition von A bis Z https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/call-for-papers-digitale-edition-von-a-bis-z.html Aufruf zur Mitarbeit an einem kollaborativen Handbuch (Book Sprint) Organisiert von: Anne Baillot (DARIAH), Julie Giovacchini (CNRS) und Mareike König (Deutsches Historisches Institut Paris)
Partner: Open Science Lab TIB Hanover, Lambert Heller
Ort: Deutsches Historisches Institut Paris (DHIP)
Datum: 4. März (13h00) bis 6. März (17h00) 2026
Bewerbungsschluss: 10. September 2025
Bewerbungen und Informationen: dh@dhi-paris.fr

Ziel der Veranstaltung ist es, während eines Book Sprints gemeinsam ein frei zugängliches Handbuch zu verfassen, das Einsteigerinnen und Einsteigern den Weg in die digitale wissenschaftliche Edition eröffnet. Innerhalb von drei intensiven Arbeitstagen entsteht so ein praxisnaher Leitfaden aus der Community für die Community.

Immer mehr geisteswissenschaftliche Projekte entscheiden sich für eine digitale Edition ihrer Quellen. Sie bieten ein zugänglicheres und offeneres Format mit vielfältigen Möglichkeiten der Erschließung, Verbreitung und Analyse. Auf den ersten Blick wirken digitale Editionen weniger kostenintensiv als herkömmliche Printpublikationen und scheinen bei der Einwerbung von Fördermitteln besonders attraktiv. Dennoch scheitern viele digitale Editionsprojekte oder führen nicht zu überzeugenden Ergebnissen – oft aufgrund einer Fehleinschätzung der mit dem Format verbundenen Anforderungen sowie mangelnder Kenntnisse der technologischen und wissenschaftlichen Voraussetzungen. Viele Forschende, die eine digitale Edition in Erwägung ziehen, wissen nicht, wo sie anfangen sollen oder welche Entscheidungen für den Erfolg ihres Projekts entscheidend sind. Unser Ziel ist es, genau für solche Fälle eine verlässliche Referenz zu verfassen, die durch den gesamten Prozess der digitalen wissenschaftlichen Edition begleitet.

Ziele und Inhalte des Handbuchs
Der Book Sprint bringt Expertinnen und Experten aus dem Bereich der digitalen Edition zusammen mit dem Ziel, gemeinsam einen frei zugänglichen, klar strukturierten, praxisorientierten Leitfaden für Projektverantwortliche zu erarbeiten. Das entstehende Handbuch soll kompakt und verständlich die Voraussetzungen und Herausforderungen digitaler Editionen darstellen und dabei alle Fragen behandeln, die im Vorfeld und im Verlauf eines solchen Projekts geklärt werden müssen, um eine digitale Edition von hoher Qualität zu ermöglichen, darunter:

  • Welches Format ist geeignet – abhängig von den wissenschaftlichen Zielen, dem zu bearbeitenden Korpus und den vorhandenen Kompetenzen im Team?
  • Wie unterscheidet sich eine digitale Bereitstellung von einer digitalen Edition?
  • Welches Budget, welche technische Infrastruktur, welche Werkzeuge, Formate und Standards sind für das jeweilige Projekt erforderlich?
  • Welche Schulungsbedarfe gibt es im Projektteam, und wie lässt sich die Zusammenarbeit innerhalb der Redaktion organisieren?
  • Wie sollen Metadaten und Daten erfasst und strukturiert werden? Wie lassen sich digitale Edition und Forschungsdaten sinnvoll miteinander verbinden?
  • Wie kann der Projektabschluss gesichert werden – mit welchem Arbeitsplan, welchem Zeitrahmen?
  • Welche ethischen Fragen sind zu berücksichtigen (z. B. Arbeitsbedingungen, Datenhoheit, Veröffentlichungs- und Zugänglichkeitsbedingungen)?
  • Welche juristischen Aspekte sind relevant: Wie geht man mit Urheberrechten um, welche Lizenzen sind für Daten und Inhalte angemessen, und welche gesetzlichen Vorgaben sind zu beachten?
  • Wie lässt sich langfristige Zugänglichkeit, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit einer digitalen Edition gewährleisten?

Ablauf des Book Sprints
Während der dreitägigen Schreibwerkstatt kommen Fachleute zusammen, die ihre Erfahrungen und bewährten Verfahren im Bereich digitale Editionen einem breiteren Kreis von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zugänglich machen möchten. Zu Beginn der Veranstaltung wird gemeinsam die Struktur des Handbuchs festgelegt, werden Arbeitsgruppen gebildet und ein Zeitplan für die Schreibphasen erstellt.

Die Texte sollen vorzugsweise auf Englisch verfasst werden; Beiträge auf Französisch oder Deutsch sind ebenfalls willkommen und werden während der Sitzung simultan ins Englische übersetzt. Das Handbuch wird zunächst in englischer Sprache erscheinen, spätere Übersetzungen in andere Sprachen sind ausdrücklich erwünscht.

Die Schreibphase findet vom 4. März um 13:00 Uhr bis zum 6. März um 17:00 Uhr 2026 in den Räumen des Deutschen Historischen Instituts Paris statt. Dort stehen mehrere Arbeitsräume zur Verfügung, sodass parallel in Kleingruppen gearbeitet werden kann. Die technische Infrastruktur für den Book Sprint, einschließlich der Vergabe von DOI für die einzelnen Kapitel, wird vom Open Science Lab der TIB Hannover bereitgestellt.

Teilnehmende werden gebeten, ihren eigenen Laptop mitzubringen. Kaffee- und Mittagspausen werden vor Ort organisiert; eine Teilfinanzierung der Reise- und Übernachtungskosten ist vorgesehen, vorbehaltlich der derzeit laufenden Förderanträge.

Bewerbung
Wenn Sie an diesem Book Sprint mitwirken möchten, senden Sie bitte ein kurzes Motivationsschreiben (ca. 1 Seite), eine Auswahl Ihrer Publikationen und/oder relevanten Projekte, sowie einen Hinweis zur Finanzierung Ihrer Teilnahme, insbesondere dazu, ob Ihre Einrichtung die Reisekosten übernehmen kann.

Bewerbungsschluss ist der 10. September 2025.
Bitte senden Sie Ihre Unterlagen in einem einzigen PDF-Dokument an folgende E-Mail-Adresse: dh@dhi-paris.fr

Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt bis spätestens Anfang Oktober 2025.

 

Bildnachweis: Unbekannter Miniaturist aus Bologna – UB Leipzig, Rep. II 9b (CCXLIII), fol. 81v, Wikimedia.

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Wissenschaftliche Angebote
news-12825 Tue, 08 Jul 2025 10:07:00 +0200 Call for Papers: Hilfsnetzwerke und -mechanismen im Migrationskontext https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/ausschreibung-hilfsnetzwerke-und-mechanismen-im-migrationskontext.html Europa und der Nahe Osten (1945–1970) Veranstalter: Deutsches Historisches Institut Paris, Univ. Nantes, CRHIA, École française de Rome, Institut français du Proche-Orient
Ort: DHIP
Datum: 3.-5. Dezember
Sprache: Englisch
Organisatoren und Organisatorinnen: Alexandre Bibert (DHIP), Fabrice Jesné (Univ. Nantes), Marie Levant (École française de Rome, Institut français du Proche-Orient).

Ziel dieses Aufrufs zur Einreichung von Beiträgen ist eine gemeinsame Publikation über die Akteure und Praktiken der Hilfe für Migranten in Europa und im Nahen Osten zwischen 1945 und 1970. Das Projekt verfolgt eine innovative Perspektive und konzentriert sich auf die Dynamiken vor Ort und die Interaktionen zwischen den verschiedenen Akteuren und Akteurinnen, die an der Migrationshilfe beteiligt sind, zwischen Kooperation, Konkurrenz und Verflechtung. Außerdem sollen weniger bekannte Figuren aus dem Bereich der Hilfe für Binnenvertriebene beleuchtet werden, deren Rollen zwar wichtig sind, aber in der historischen Forschung oft an den Rand gedrängt wurden. Ein redaktioneller Workshop, der die eingereichten Texte koordinieren und verfeinern soll, wird zwischen dem 3. und 5. Dezember 2025 am Deutschen Historischen Institut in Paris stattfinden (das genaue Datum wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt). Die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden die Arbeiten der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Voraus gelesen haben, so dass sich der Workshop auf die gemeinsame Abstimmung und Überarbeitung der Beiträge konzentrieren kann. Alle TeilnehmerInnen werden gebeten, ihre Beiträge vor der Veranstaltung einzureichen, um eine gründliche kollaborative Arbeit während des Workshops zu ermöglichen.

Themen

Wir laden interessierte Forscherinnen und Forscher herzlich ein, sich mit Themen, die sich mit den oben genannten Inhalten beschäftigen, zu bewerben. Besondere Aufmerksamkeit wird den Beiträgen gewidmet, welche sich mit folgenden Themen befassen:

  • Die Erfahrungen von Emigranten mit Hilfsmechanismen, potenziell durch die Brille des Vergleichs
  • Die Dynamik der Interaktion zwischen den Akteuren der Hilfe: Zusammenarbeit, Konkurrenz oder hybride Formen zwischen öffentlichen und privaten Hilfsstrukturen
  • Die Erfahrungen der Migranten mit den Mechanismen der Hilfe, potenziell durch ein vergleichendes Prisma
  • Die Beziehung zwischen humanitärer Hilfe und den großen geopolitischen Umwälzungen: die Auswirkungen der Nachwirkungen des Zweiten Weltkriegs, des Kalten Krieges und der postkolonialen Transformationen
  • Transnationale Zirkulation von Personal oder Fachwissen über verschiedene institutionelle und territoriale Rahmen hinweg, sowie Finanztransfers
  • Personen, die an der Bereitstellung von Hilfe beteiligt waren unter Berücksichtigung ihres Status (Freiwillige, angestellte Mitarbeitende, Geflüchtete, usw.), der von ihnen konstruierten Narrative und der persönlichen oder beruflichen Werdegänge, die zu ihrem Engagement geführt haben

Abstracts, vorzugsweise auf Englisch, sollten nicht mehr als 500 Wörter umfassen und mit einer kurzen bio-bibliografischen Notiz von maximal einer Seite versehen sein. Bitte senden Sie beide Dokumente in einer einzigen PDF-Datei bis zum 30. Juni 2025 an anm@francemel.fr. Da das Ziel des Workshops die Erstellung eines zusammenhängenden bearbeiteten Bandes ist, müssen die ausgewählten Beitragenden eine erste Version ihres Artikels (20.000-30.000 Zeichen, einschließlich Leerzeichen) vor dem Treffen, spätestens am 1. November 2025, einreichen. Die Reise- und Unterbringungskosten werden ganz oder teilweise übernommen, vorbehaltlich der endgültigen Finanzierungsbestätigung.

» Zum Call for Papers (auf Englisch)

 

Bildnachweis: Wim van Rossem, »Ankunft der dritten Gruppe ungarischer Flüchtlinge«,  25.11.1956, Nationaal Archief (Niederlanden), Wikimedia.

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Wissenschaftliche Angebote
news-12856 Thu, 03 Jul 2025 17:15:22 +0200 Studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) https://karriere.maxweberstiftung.de/jobposting/6c5ecb3d22895d3606574802c3feec3810c67e470 Die Ausschreibung richtet sich an Studierende und Promovierende, die sich aktuell in Paris aufhalten Stellenangebote news-12852 Tue, 01 Jul 2025 13:55:28 +0200 Soeben erschienen: Francia Recensio 2025/2 https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/soeben-erschienen-francia-recensio-2025/2.html Die aktuelle Ausgabe enthält 71 Rezensionen Die aktuelle Ausgabe von »Francia-Recensio« enthält 71 Rezensionen aus den Bereichen Mittelalter, Frühe Neuzeit sowie Neueste Geschichte und Zeitgeschichte. Besprochen werden jüngere Arbeiten mit Schwerpunkt Westeuropa. Alle Ausgaben des seit 2008 erscheinenden Rezensionsjournals sind online im Open Access auf der Publikationsplattform perspectivia.net zugänglich.

› Zur Publikation

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Neuerscheinung
news-12815 Wed, 04 Jun 2025 15:34:17 +0200 Promotionsstelle in der Abteilung Geschichte Afrikas https://karriere.maxweberstiftung.de/jobposting/09ac59a27af77498d7c68f742277f88e2f196a9f0 Die Stelle finanziert ein Jahr lang die Arbeit am eigenen Dissertationsprojekt Stellenangebote news-12806 Mon, 02 Jun 2025 10:29:01 +0200 Ausschreibung: Karl-Ferdinand-Werner-Fellowships https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/ausschreibung-karl-ferdinand-werner-fellowships.html Förderung kurzer Forschungsaufenthalte von Historikerinnen und Historikern am Wissenschaftsstandort Paris Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) vergibt zweimal jährlich Karl-Ferdinand-Werner-Fellowships. Gefördert werden können neben individuellen Archiv- und Bibliotheksforschungen in Paris und Umgebung auch Aufenthalte, die der konzentrierten Manuskriptarbeit mit Hilfe der gut ausgestatteten Institutsbibliothek dienen oder der Vertiefung von wissenschaftlichen Kontakten für die französisch-deutsche Wissenschaftskooperation (z. B. zur Konzeption von gemeinsamen Forschungsprojekten).

Stichdaten für Bewerbungen sind jeweils der 15. Februar (Aufenthalte im Sommer/Herbst des laufenden Jahrs) und der 15. September (Aufenthalte in den ersten Monaten des Folgejahrs). Die Dauer der geförderten Aufenthalte beträgt zwischen einer und vier Wochen. Die Fellows wohnen kostenlos in einem der Gästezimmer des DHIP, erhalten Anbindung an die Infrastruktur des Instituts sowie seine Bibliothek und können von den wissenschaftlichen Kontakten des DHIP profitieren.

Das Programm richtet sich insbesondere an Professorinnen und Professoren und an Angehörige des akademischen Mittelbaus (mit zumindest abgeschlossener Promotion) an deutschen Hochschulen, deren Vorhaben sich in die Arbeitsfelder des DHIP einfügen. Dozierende, die im universitären Alltag die Lasten von Lehre und Selbstverwaltung zu tragen haben, sollen zum Beispiel in der vorlesungsfreien Zeit während ihres kostenlosen Aufenthalts am DHIP ungestört ihre wissenschaftliche Arbeit verfolgen und von den Pariser Forschungsinstitutionen profitieren.

Andere Bewerberinnen und Bewerber mit einem förderungsfähigen wissenschaftlichen Anliegen können dann berücksichtigt werden, wenn die Kapazitäten des Programms nicht ausgeschöpft sind. Vertreterinnen und Vertreter historisch arbeitender Nachbarfächer können sich ebenfalls bewerben, wenn ihre Forschungsanliegen interdisziplinär ausgerichtet und für das DHIP relevant sind. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die schon einmal KFW-Fellow waren, können sich um weitere Forschungsaufenthalte bewerben.

Bewerbungen können in deutscher oder französischer Sprache eingereicht werden. Bitte nennen Sie in Ihrem Anschreiben die Dauer und nach Möglichkeit bereits den geplanten Zeitraum Ihres Aufenthalts und fügen Sie Ihrer Bewerbung folgende Unterlagen bei:

  • eine Skizze Ihres Forschungsvorhabens im Umfang von ca. 5000 Zeichen (einschließlich Leerzeichen), aus der auch die aufzusuchenden Forschungseinrichtungen (Archive, Bibliotheken) und deren einschlägigen Bestände hervorgehen
  • einen tabellarischen Lebenslauf
  • ein Schriftenverzeichnis.

Über die Zuerkennung eines Fellowships entscheidet eine vom DHIP unabhängige Kommission, der zwei deutsche und zwei französische Historikerinnen und Historiker angehören.

Ihr Bewerbungsdossier richten Sie bitte vollständig und in einer PDF-Datei per E-Mail (foerderung@dhi-paris.fr) an das DHIP, zu Händen von Frau Svenja Dallner.

Für weitere Auskünfte zu den Karl-Ferdinand-Werner-Fellowships steht Ihnen Frau Dr. Christine Zabel gerne zur Verfügung (czabel@dhi-paris.fr / Telefon: +33 (0)1 44 54 23 80).

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Wissenschaftliche Angebote
news-12768 Tue, 06 May 2025 16:25:40 +0200 Ausschreibung: Praktika für das Jahr 2026 https://www.dhi-paris.fr/de/aktuelles/detailseite/ausschreibung-praktika.html Das DHIP vergibt Praktika an Studierende höherer Semester, um ihnen Einblicke in die geschichtswissenschaftliche Forschung und in wissenschaftsnahe Arbeitsbereiche zu geben. Das DHIP vergibt Praktika an Studierende höherer Semester, um ihnen Einblicke in die geschichtswissenschaftliche Forschung und in wissenschaftsnahe Arbeitsbereiche an einem Auslandsinstitut der Max Weber Stiftung zu geben.

Praktika werden in folgenden Bereichen angeboten:

  • Forschung (Mittelalter, Frühe Neuzeit, Neueste Geschichte und Zeitgeschichte, Geschichte Afrikas, Digitale Geschichtswissenschaften),
  • Bibliothek,
  • Verwaltung,
  • IT,
  • Veranstaltungsmanagement,
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
  • Wissenschaftliches Publikationswesen (Zeitschriftenredaktion, Buchreihen und digitale Publikationen).

Bewerbungsmodalitäten:

Praktika können während des gesamten Kalenderjahrs absolviert werden, mit Ausnahme des wissenschaftlichen Publikationswesens, in dem Praktika nur zwischen September und April möglich sind.

Praktika dauern in der Regel zwei (Vollzeit) bis drei (studienbegleitend) Monate. In der Bibliothek sind darüber hinaus Praktika von vier oder sechs Monaten für Personen möglich, die bibliothekarische Studiengänge oder Fachausbildungen absolvieren. In der Verwaltung sind, insbesondere für Studierende an Verwaltungshochschulen, Praktika von drei Monaten möglich. Im Veranstaltungsmanagement und in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind Praktika von zwei bis vier Monaten möglich. 

Die Bewerbungsfristen und -modalitäten richten sich danach, in welcher Abteilung Sie ein Praktikum machen möchten:

1. Für Vollzeitpraktika in der Forschung (Abteilungen Mittelalter, Frühe Neuzeit, Neueste Geschichte und Zeitgeschichte und Geschichte Afrikas) kann man sich zwischen dem 1. Mai und dem 15. September eines jeden Jahres für das jeweils folgende Kalenderjahr (Januar – Dezember) bewerben. Bewerbungen, die uns nach der gesetzten Frist erreichen, können leider nicht berücksichtigt werden.
Wenn Sie sich für ein Vollzeitpraktikum 2026 in der Forschung bewerben möchten, dann übermitteln Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen bitte unter folgendem Link:
https://karriere.maxweberstiftung.de/vollzeitpraktikum/forschung

2. Jederzeit möglich sind Bewerbungen für die Bereiche Digitale Geschichtswissenschaften, Bibliothek, wissenschaftliches Publikationswesen, Verwaltung, IT, Veranstaltungsmanagement, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie für studienbegleitende Praktika (Teilzeit) in allen Forschungsabteilungen.
Wenn Sie sich für ein Praktikum in diesen Bereichen bewerben möchten, dann übermitteln Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen bitte unter folgendem Link: 
https://karriere.maxweberstiftung.de/praktikum/forschungsservice/teilzeit

Wir erwarten:

Ein routinierter Umgang mit gängiger Software (MS-Office, Adobe, ...) sowie ausreichende Sprachkenntnisse (Deutsch und Französisch) werden in allen Abteilungen vorausgesetzt.

Informationen/Ansprechpartnerin:

Ausführliche Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen sowie zu den Inhalten der von uns angebotenen Praktika entnehmen Sie bitte der Praktikumsordnung.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Direktionsassistentin, Svenja Dallner.

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