Démocraties fragilisées. Un retour des autoritarismes?

Axel Honneth (Philosoph und Soziologe)

  • 20. und 21. Jahrhundert Podiumsdiskussion
  • 19:30 Uhr (01.06.) - 21:30 Uhr (01.06.)
  • Maison Heinrich Heine

Veranstaltung im Rahmen des Zyklus »Démocraties fragilisées. Un retour des autoritarismes?«

Der Vormarsch der radikalen Rechten, die Banalisierung autoritärer Diskurse und die Schwächung der Gegenkräfte stellen unsere Demokratien auf eine harte Probe. Die Veranstaltungsreihe bietet eine Analyse dieser Dynamiken aus historischer, soziologischer und philosophischer Perspektive, um die heutigen Formen von Machtausübung und die Verletzlichkeit unserer heutigen Gesellschaft zu beleuchten.

Axel Honneth, deutscher Philosoph und Soziologe, Erbe der Kritischen Theorie und ehemaliger Direktor des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt, ist eine zentrale Figur im Denken der Anerkennung. Im Gespräch mit Michaela Wiegel beleuchtet er die moralischen Triebkräfte des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die Kämpfe um Anerkennung im öffentlichen Raum und die kritischen Ressourcen angesichts autoritärer Auswüchse in einem Kontext der Polarisierung und des Misstrauens gegenüber Institutionen.

In Kooperation mit der Maison Heinrich Heine und der Bibliothèque publique d’information Centre Pompidou. 

Veranstaltung mit Simultanübersetzung (Deutsch/Französisch).

Anmeldung: über die Website der Maison Heinrich Heine


Weitere Termine der Veranstaltungsreihe:

  • 02.07. – Corine Pelluchon
    In ihrem Buch »La démocratie sans emprise« analysiert Corine Pelluchon sowohl die objektiven Ursachen als auch die unbewussten Triebkräfte, die Menschen für autoritäre und neofaschistische Diskurse empfänglich machen.
     

Bildnachweis: Axel Honneth © Jürgen Bauer, SV / Frank Röth, Michaela Wiegel © Konrad Adenauer Stiftung.