Migrationsgeschichte mit digitalen Methoden

Sommeruniversität am DHIP

  • Tagung
  • 17:00 Uhr (22.06.) - 17:00 Uhr (26.06.)
  • DHIP

Organisiert von: Mareike König (DHI Paris), Denis Scuto (C2DH, Univ. Luxemburg), Machteld Venken (C2DH, Univ. Luxemburg), Giovanni Vitali (univ. de Versailles Saint-Quentin-en-Yvelines), Claire Zalc (CNRS/EHESS)
Ort: Deutsches Historisches Institut, 8, rue du Parc-Royal, 75003 Paris
Datum: 22.–26. Juni 2026

Veranstaltung in englischer und französischer Sprache. Der Titel des Vortrags gibt die jeweilige Vortragssprache an.

Die Teilnahme vor Ort ist ohne Anmeldung möglich (mit Ausnahme der Workshops).
Anmeldung für die Workshops und Informationen: dh@dhi-paris.fr

Beide Keynotes werden über Zoom gestreamt: 

22.06.2026, Dr. Lorella Viola, Mapping Migrant Worlds
25.06.2026, Prof. Dr. Christoph Rass, How Migration Became Data, How Data Makes Meaning, and How Reflexive Migration Research Intervenes

Mit finanzieller Unterstützung des C2DH der Universität Luxemburg und des DHIP.

 

Wie verändert sich die Migrationsgeschichte durch digitale Quellen und Methoden? Diese Frage steht im Zentrum der Sommeruniversität 2026 des Deutschen Historischen Instituts Paris, organisiert gemeinsam mit dem C2DH der Universität Luxemburg. Das Programm versammelt Beiträge, die vielfältige Quellen – von Verwaltungsarchiven und Korrespondenzen bis zu Datenbanken – aufbereiten und auswerten. Digitale Verfahren wie Text Mining, Netzwerkanalyse, GIS oder digitale Oral History erweitern die Möglichkeiten historischer Analyse und machen zugleich deren Voraussetzungen und Grenzen sichtbar.

Zugleich rücken grundlegende methodische und epistemologische Fragen in den Fokus: Modellierung und Kategorisierung treffen auf Probleme von Verzerrungen, ungleicher Überlieferung und den Grenzen digitalisierter Quellen. Die Sommeruniversität verbindet daher Fallstudien mit kritischer Reflexion über Quellenkritik, Transparenz und Kontextualisierung. Praktische Workshops zu OCR/HTR, GIS und Datenverarbeitung sowie Plenarvorträge von Dr. Lorella Viola und Prof. Dr. Christoph Rass bilden den Rahmen des Programms.