Räume in der Demokratiegeschichte

Eine transnationale Perspektive nach 1848

  • 20. und 21. Jahrhundert Workshop
  • 14:00 Uhr (19.02.) - 15:00 Uhr (20.02.)
  • DHIP

Demokratie findet nicht allein im Rund der Parlamente statt. Sie wird gelebt in alltäglichen Räumen – auf Straßen und Plätzen, in Klassenzimmern, in Kantinen oder sogar in Supermärkten. Versteht man Demokratie im Sinne John Deweys nicht nur als Regierungsform, sondern als Lebensweise, so öffnet sich die Perspektive auf vielfältige Orte der demokratischen Teilhabe und des Konflikts. Doch was macht einen Ort zu einem demokratischen Raum?

Der internationale Workshop »Räume in der Demokratiegeschichte: Eine transnationale Perspektive nach 1848« nimmt diese Räume in den Blick. Diskutiert werden sollen institutionelle Orte wie Parlamente oder Rathäuser ebenso wie Orte der Erinnerung, des Protests oder des Alltags. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie sich Raum und demokratische Praxis wechselseitig prägen – und welche Formen von Inklusion, Exklusion und Aushandlung damit verbunden sind.

Organisation: Marlene Draing, Benjamin Möckel und Anna Spielvogel (Univ. Göttingen, Gerda-Henkel-Forschungsgruppe »Die Zeit der Demokratie«), Hélène Miard-Delacroix (Sorbonne Université), Nicolas Batteux (Univ. Lothringen) und Jürgen Finger (DHI Paris).

Bildnachweis: Alisdare Hickson, Demonstration Extinction Rebellion, London, 9.4.2022, Quelle: Flickr, Lizenz CC-BY-SA 2.0.