Veranstaltungen

Dialog und Austausch

08.11.2018

Das Ende des Krieges: Frankreich, Deutschland und Europa (1917‒1923)

Abschluss der Veranstaltungsreihe: Guerre sans fin? Les armistices de 1918 au carrefour du monde

  • 20. und 21. Jahrhundert Podiumsdiskussion
  • 14:00 Uhr (08.11.) - 21:00 Uhr (08.11.)
  • Musée de l’Armée, Auditorium Austerlitz Invalides

Podiumsdiskussion und öffentlicher Vortrag organisiert in Kooperation mit dem Historial de la Grande Guerre

Podiumsdiskussion

Leitung: John Horne (Trinity College Dublin)

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
Isabelle Davion (Sorbonne Université)
Robert Gerwarth (Universität Dublin)
Heather Jones (University College London)
Marco Mondini (Istituto storico italo-germanico / Universität Padua)
Alexandre Sumpf (Universität Straßburg)
Alexandre Toumarkine (Institut national des langues et civilisations orientales)

Vortrag

Am Abend spricht anlässlich des Jahresvortrags des Centre international de recherche de l’Historial de la Grande Guerre Bruno Cabanes (Ohio State University) zu »L’humanitaire international à la sortie de la Grande Guerre«.

Ort: Musée de l’Armée, Auditorium Austerlitz Invalides

Teilnahme nur mit Anmeldung.
Anmeldung zur Podiumsdiskussion: event@dhi-paris.fr
Anmeldung zum Vortrag: c.fontaine@historial.org

Zur Einladung zu der Veranstaltung mit detailliertem Programm

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe »Les sorties de guerre – France, Allemagne, Europe 1917-1923«, organisiert vom DHIP und der Mission du Centenaire de la Première Guerre mondiale.

Der Waffenstillstand vom 11. November 1918 eröffnete eine Phase langwieriger und komplexer Friedensverhandlungen, die im Kontext von Grenzverschiebungen und territorialer Neuordnung stattfanden. Dabei bedeutete der Waffenstillstand nicht das sofortige Ende von Kampfhandlungen und Gewalt, er wich oftmals Phasen revolutionärer Spannungen und Erhebungen, die die Geschichte der Zwischenkriegszeit zutiefst prägten. Parallel suchten die europäischen Gesellschaften, die Folgen des Krieges zu bewältigen. Sie entwickelten ein zum Teil widersprüchliches Gedenken an den Krieg, der mit hohen Opfern und Gefallenen verbunden war, in Deutschland und Frankreich aber auch den Beginn einer neuen politischen und sozialen Ära bedeutete. Der Krieg hatte das Ende der Belle Epoque besiegelt, um zugleich dem Internationalismus und Pazifismus der 1920er und 1930er Jahre zum Aufschwung zu verhelfen.
Vier große Themen, die miteinander verflochten sind und sich gegenseitig bedingen, gehen aus der geschilderten Problematik hervor: Revolution, Friedensverträge, Wiederaufbau, Gedenken.