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Newsletter DHIP  11/2022
 
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Aktuelles
Das DHIP im November

Liebe Leserinnen und Leser,

der Herbst am DHIP steht im Zeichen des wissenschaftlichen Austauschs bei zahlreichen Workshops. Los geht es am 16. und 17. November 2022 mit »Philosophie, Geschichte und Wissenschaft an der Berliner Akademie«. Die Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften in Berlin war ein lebendiges Forum für deutsch-französische und internationale Diskussionen. Wie beeinflusste sie die Geschichte der deutschen Philosophie?

Während des Zweiten Weltkriegs waren zuverlässige und überprüfbare Informationen eine Seltenheit. Das besetzte Europa wurde zum Nährboden für alternative und informelle Informationskanäle. Gerüchte, Klatsch und übertriebene oder fiktive Erzählungen beeinflussten die Menschen. Vom 23. bis zum 25. November 2022 fragt der Workshop »Informelle Kommunikation in besetzten Gesellschaften«, wie Menschen einer sich ständig verändernden, oft bedrohlichen Situation Sinn verliehen.

Der Workshop »Nachhaltigkeit im Gebrauch. Bürokratische Prozesse und der Einsatz von Technologien in Afrika« nimmt eine bottom-up Perspektive ein (12. und 13. Dezember 2022). Wie werden Technologien im Alltag genutzt, die institutionelle, wirtschaftliche, soziale oder ökologische Nachhaltigkeit gewährleisten sollen? Und welche bürokratischen Prozesse entstehen dadurch unabhängig von staatlichen Institutionen?

In unserer Reihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand« freuen wir uns auf
Jens Ivo Engels (Darmstadt). Am 17. November berichtet er vom »zweitältesten Gewerbe der Welt« und meint damit die politische Korruption, deren Geschichte er in Europa nachzeichnet. Den Kommentar übernimmt Françoise Dreyfus (Paris). Dieser Vortrag wird in Kooperation mit dem Goethe-Institut Paris organisiert.

Am 15. Dezember 2022 spricht Frank Rexroth (Göttingen) in seinem »Jeudi« über eine Schlüsselfigur der deutschen Hochschulen der Nachkriegszeit, den Mediävisten Hermann Heimpel, und seine Straßburger Jahre (1942–1944). Catherine Maurer (Straßburg) kommentiert.

Ihr DHIP

AKTUELLES AUS DEM INSTITUT
Seminarreihen des DHIP

Die Seminarreihen des DHIP sind ins neue Semester gestartet. Sie greifen aktuelle Debatten aus den Forschungsabteilungen Mittelalter, Frühe Neuzeit, Neuere und Neuste Geschichte und Digitale Geschichtswissenschaften auf. Ziel ist es, neue Forschungsansätze und
-methoden zu diskutieren und die eigene Herangehensweise im Austausch mit Kollegen und Kolleginnen kritisch zu überprüfen. Die Seminare finden in monatlichem Rhythmus sowohl online als auch vor Ort statt.

› Zu den Seminarprogrammen
AKTUELLES AUS DEM INSTITUT
Aufnahme des Bibliotheksbestandes in den Catalogue collectif de France

In Kooperation mit der französischen Nationalbibliothek (BnF) ist seit Oktober der gesamte monographische Bestand der Bibliothek des DHIP im Catalogue collectif de France (CCFr) nachgewiesen. Der CCFr ist Frankreichs größter Verbundkatalog und dient vor allem der Recherche seltener oder unikaler Buchtitel. Die Aufnahme unseres Bibliotheksbestandes in den CCFr unterstreicht die herausragende Bedeutung der Bibliothek des DHIP über Paris hinaus. Ihr Alleinstellungsmerkmal ist die einschlägige Forschungsliteratur zur deutschen Geschichte und Landesgeschichte sowie zu den deutsch-französischen Beziehungen.

› Zum Catalogue collectif de France
Ausschreibung
Karl-Ferdinand-Werner-Fellowship

Das Deutsche Historische Institut Paris fördert im Rahmen des Karl-Ferdinand-Werner-Fellowship kurze Forschungsaufenthalte von Historikerinnen und Historikern am Wissenschaftsstandort Paris. Das Fellowship wird zweimal im Jahr vergeben.

Bewerbungsfrist: 15. Februar 2023
› Zur Ausschreibung
CALL FOR PAPERS
Paris als Standort der deutschen Diplomatie (1868 bis heute)

Welche Rolle die deutschen Botschafter in Paris für die bilateralen deutsch-französischen Beziehungen spielten, ist bisher nicht systematisch erforscht. Der Workshop am 12. und
13. April 2023 analysiert die sich wandelnde Funktion des diplomatischen Dienstes im
20. Jahrhundert am Beispiel Paris.

Einreichungsfrist: 15. November 2022
› Zum Call for Papers
CALL FOR PAPERS
13. Studientag der Gallia Pontificia – Regestes numérisés d’actes médiévaux: conception et usages

Anlässlich der Onlinestellung der Papstregesten für die Erzbischöfe von Reims widmet sich der 13. Studientag der Gallia Pontificia am 2. Juni 2023 den digitalen Regesten. Diskutiert werden ihre Konzeption und Nutzung.

Einreichungsfrist: 15. Dezember 2022
› Zum Call for Papers
CALL FOR PAPERS
Gewalt im politischen Raum: Wahrnehmung, Diskurse, Emotionen in Deutschland, Frankreich und Europa (19.–21. Jahrhundert)

Welche Formen von Gewalt werden im politischen Raum wahrgenommen? Auf welche Weise werden sie emotionalisiert? Und wie hat sich das vom 19. bis zum 21. Jahrhundert verändert? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Tagung vom 8. bis zum
10. November 2023 in Paris.

Einreichungsfrist: 31. Dezember 2022
› Zum Call for Papers
CALL FOR PAPERS
Diplomatische Hauptstädte: Transformationen, (De-)Lokalisierungen, Legitimationen seit 1945

Vom 6. bis 7. Juni 2023 wirft dieser Workshop einen Blick auf diplomatische Hauptstädte (diplomatic capitals). Das sind zentrale Orte diplomatischer Aktivität, aber nicht unbedingt Regierungssitze. Welche Rolle spielen sie für die Transformation der internationalen Ordnung nach 1945?

Einreichungsfrist: 15. Januar 2023
› Zum Call for Papers
CALL FOR PAPERS
Quo Vadis. Wissensräume (digital) ergründen

Zahlreiche Projekte zur Geschichte Europas vom 5. bis zum 16. Jahrhundert zeugen von der Nützlichkeit neuer Zugänge aus der Wissensgeschichte und den Digital Humanities. Das Online-Seminar Quo vadis öffnet einen deutsch-französischen Diskussionsraum zu diesem Thema für Promovierende und für fortgeschrittene Masterstudierende.

Einreichungsfrist: 31. Januar 2023
› Zum Call for Papers
Veranstaltungen im November und Dezember 2022

Informationen zu Veranstaltungen und die Anmeldemodalitäten entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender des DHIP.

Seminar
Fr 09.12.2022   |  14 Uhr   |   DHIP
Online und vor Ort: Atelier des Transnationalen

Nina Janz (Luxembourg), Transnational Encounters in War Letters.

Pierre-Louis Buzzi (Nancy/Metz), Écrire l’histoire des immigrés en France pendant la Grande Guerre: le cas des Italiens

Workshop
Mo 12.12. – Di 13.12.2022   |   DHIP
Online und vor Ort: Nachhaltigkeit im Gebrauch

Bürokratische Prozesse und der Einsatz von Technologien in Afrika

VERANSTALTUNG IN KOOPERATION MIT DEM GOETHE-INSTITUT PARIS
Les jeudis de l’Institut historique allemand: Jens Ivo Engels (Darmstadt), Geschichte der politischen Korruption in Europa

Korruption wird oft als das »zweitälteste Gewerbe der Welt« bezeichnet. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass es Korruption in allen Gesellschaften gab. Tatsächlich eignet sich das Thema gut für einen epochen- und länderübergreifenden Ansatz. Erst in den letzten 15 Jahren hat sich eine systematische historische Korruptionsforschung entwickelt. Im Vortrag werden einige ihrer zentralen Ergebnisse vorgestellt. Françoise Dreyfus (Paris) kommentiert.

Wann: 17. November 2022, 18 Uhr
Wo: DHIP, online
Anmeldung für eine Online-Teilnahme: Zoom
Für eine Teilnahme vor Ort ist keine Anmeldung erforderlich.

Veranstaltung mit Simultanübersetzung (Deutsch/Französisch).

› Zur Veranstaltung
VERANSTALTUNG IN KOOPERATION MIT DEM DHI ROM
Sarah Whitten (Geneva, NY), Those Who Were Taken and Those Who Were Left Behind. Unfreedom and Sovereignty in Ninth-Century Southern Italy

Wie hängt der Sklavenhandel zwischen Süditalien, Sizilien und Nordafrika im 9. Jahrhundert mit Fragen politischer Autonomie zusammen? Nordafrikanische Söldner, Plünderer und Sklavenhändler errichteten eine Herrschaft in Bari und Stützpunkte außerhalb Neapels, von wo aus sie Tausende Menschen nach Nordafrika verkauften. Lokale Herrscher versuchten, der Versklavung Einhalt zu gebieten, führten andere Formen der Unfreiheit aber fort. Sarah Whitten (Geneva, NY) vertritt deshalb die These: Die süditalienischen Fürsten stellten ihre Souveränität auf dem Rücken der Sklaven wieder her, indem sie sich als ihre Schutzherren ausgaben. Wir diskutieren darüber mit Bruce Travis (Montréal).

Wann: 29. November 2022, 17 Uhr
Anmeldung für eine Online-Teilnahme: Zoom

Vortrag in englischer Sprache.

Die Veranstaltung ist Teil des Seminarzyklus »Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History«, organisiert von den Deutschen Historischen Instituten in Paris und Rom.

› Zur Veranstaltung
NEUERSCHEINUNGEN
Publikationen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am DHIP

Mareike König, Nicht nur was und wo. Vom Umgang mit Digitalisierungsprojekten, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 9/10 (2022), S. 485–497.

Neue VIDEO- und AUDIOMITSCHNITTE
Hier finden Sie Audio- und Videomitschnitte vergangener Veranstaltungen zum Nachhören

Videomitschnitt des Vortrags von Jean-Marie Moeglin (Paris), »Le traité de Verdun (843), un lieu de mémoire franco-allemand?«, Jahresvortrag, 14. Oktober 2022.

Audiomitschnitt des Vortrags von Gerhard Lauer (Mainz), »Literaturgeschichte rechnen? Neue Wege der Modellierung kulturhistorischer Entwicklungen« im Rahmen der Reihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand« am 20. Oktober 2022.

Audiomitschnitt des Vortrags von Ronald G. Asch (Freiburg), »The Pax Hispanica 1598–1621: A Precarious Project and the Changing Landscape of Franco-Spanish and Anglo-Spanish Relations« im Rahmen der Reihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand« am
27. Oktober 2022.

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Newsletter IHA  11/2022
Actualité
L’IHA en novembre

Chères lectrices, chers lecteurs,

L’automne à l’IHA est placé sous le signe de l’échange scientifique lors de nombreuses journées d’étude. Le coup d’envoi sera donné les 16 et 17 novembre 2022 avec »Philosophie, histoire et sciences à l’Académie de Berlin«. L’Académie royale des sciences de Prusse à Berlin était un forum vivant pour les discussions franco-allemandes et internationales.
Comment a-t-elle influencé l’histoire de la philosophie allemande?

Pendant la Seconde Guerre mondiale, les informations fiables et vérifiables étaient une denrée rare. L’Europe occupée est devenue un terrain fertile pour les canaux d’information alternatifs et informels. Les rumeurs, les ragots et les récits exagérés ou fictifs influençaient les populations. Du 23 au 25 novembre 2022, la journée d’étude »Communication informelle dans les sociétés occupées« se penchera sur la manière dont les gens donnaient un sens à une situation en constante évolution et souvent menaçante.

La journée d’étude »La durabilité en usage. Processus bureaucratiques et utilisation des technologies en Afrique« adopte une perspective ascendante (dite bottom-up)
(12 et 13 décembre 2022). Comment les technologies sont-elles utilisées au quotidien pour garantir la durabilité institutionnelle, économique, sociale ou environnementale? Et quels sont les processus bureaucratiques qui en résultent, indépendamment des institutions étatiques?

Dans notre cycle »Les jeudis de l’Institut historique allemand«, nous avons le plaisir d’accueillir Jens Ivo Engels (Darmstadt). Le 17 novembre, il nous parlera du »deuxième plus vieux métier du monde«, faisant ainsi référence à la corruption politique, dont il retrace l’histoire en Europe. Le commentaire sera assuré par Françoise Dreyfus (Paris). Cette conférence est organisée en coopération avec le Goethe-Institut Paris.

Le 15 décembre 2022, Frank Rexroth (Göttingen) parlera dans son »Jeudi« d’une figure clé des universités allemandes de l’après-guerre, le médiéviste Hermann Heimpel, et de ses années strasbourgeoises (1942–1944). Catherine Maurer (Strasbourg) proposera un commentaire.

Votre équipe de l’IHA

ACTUALITÉ DE L’INSTITUT
Cycle de séminaires de l’IHA

Les cycles de séminaires de l’IHA ont débuté pour le nouveau semestre. Ils abordent les débats actuels dans les départements de recherche du Moyen Âge, de l’époque moderne, de l’histoire contemporaine et de l’histoire numérique. L’objectif est de discuter de nouvelles approches et méthodes de recherche et d’examiner de manière critique sa propre approche en échangeant avec des collègues. Les séminaires ont lieu à un rythme mensuel, en ligne ou sur place.

› Vers les programmes des séminaires
ACTUALITÉ DE L’INSTITUT
Intégration du fonds de la bibliothèque dans le Catalogue collectif de France

En coopération avec la Bibliothèque nationale de France, l’ensemble du fonds monographique de la bibliothèque de l’IHA est référencé depuis octobre dans le Catalogue collectif de France (CCFr). Le CCFr est le plus grand catalogue collectif de France et sert avant tout à la recherche de titres de livres rares ou uniques. L’intégration de nos fonds dans le CCFr souligne l’importance de la bibliothèque de l’IHA au-delà de Paris. Sa caractéristique unique est la recherche portant sur l’histoire allemande et l’histoire régionale de l’Allemagne ainsi que sur les relations franco-allemandes.

› Vers le Catalogue collectif de France
APPEL À CANDIDATURES
Bourse Karl-Ferdinand-Werner

Deux fois par an, l’Institut historique allemand décerne des bourses Karl-Ferdinand-Werner, destinées à aider des historiennes et historiens à effectuer un court séjour de recherche à Paris.
 

Date limite de candidature: 15 février 2023
› Vers l’appel à candidatures
APPEL À COMMUNICATIONS
Paris comme lieu de la diplomatie allemande (1868 jusqu’à nos jours)

Le rôle joué par les ambassadeurs d’Allemagne à Paris dans les relations franco-allemandes n’a pas été étudié de manière systématique jusqu’à présent. Cet atelier analysera les
12 et 13 avril 2023 la fonction changeante du service diplomatique au XXe siècle à partir de l’exemple parisien.

Date limite de candidature: 15 novembre 2022
› Vers l’appel à communications
APPEL À COMMUNICATIONS
13e journée d’étude de la Gallia Pontificia – Regestes numérisés d’actes médiévaux: conception et usages

A l’occasion de la mise en ligne des regestes pontificaux regardant les archevêques de Reims, la 13e journée d’étude de la Gallia Pontificia, le 2 juin 2023, sera consacrée aux regestes numériques. La discussion portera sur leur conception, leur impact et leur usage.

Date limite de candidature: 15 décembre 2022
› Vers l’appel à communications
APPEL À COMMUNICATIONS
La violence dans l’espace politique: perceptions, discours et émotions en Allemagne, en France et en Europe (XIXe–XXIe siècle)

Quelles formes de violence sont perçues dans l’espace politique? De quelle manière
sont-elles émotionnalisées? Et comment ont-elles évolué du XIXe au XXIe siècle?
C’est sur ces questions et sur d’autres que se penchera ce colloque
du 8 au 10 novembre 2023 à Paris.

Date limite de candidature: 31 décembre 2022
› Vers l’appel à communications
APPEL À COMMUNICATIONS
Capitales diplomatiques: transformations, (dé)localisations, légitimations depuis 1945

Du 6 au 7 juin 2023 cette journée d’étude se penchera sur les capitales diplomatiques. Ce sont des lieux centraux de l’activité diplomatique, sans être nécessairement des sièges de gouvernement. Quel rôle jouent-elles dans la transformation de l’ordre international
après 1945?

Date limite de candidature: 15 janvier 2023
› Vers l’appel à communications
APPEL À COMMUNICATIONS
Quo Vadis. La fabrique des savoirs à l’ère numérique

De nombreux projets sur l’histoire de l’Europe du Ve au XVIe siècle témoignent de l’utilité des nouvelles approches issues de l’histoire du savoir (Wissensgeschichte) et des humanités numériques. Le séminaire en ligne Quo vadis ouvre un espace de discussion franco-allemand sur ce thème pour les doctorantes et les doctorants et pour les étudiantes et étudiants de master avancés.

Date limite de candidature: 31 janvier 2023
› Vers l’appel à communications
Les événements en novembre et décembre 2022

Pour des informations sur les événements et les modalités d’inscription, veuillez consulter notre agenda.

Séminaire
ven 09.12.2022   |  14h   |   IHA
En ligne et sur place: Atelier du transnational

Nina Janz (Luxembourg), Transnational Encounters in War Letters.

Pierre-Louis Buzzi (Nancy/Metz), Écrire l’histoire des immigrés en France pendant la Grande Guerre: le cas des Italiens

Journée d’étude
lun 12.12. – mar 13.12.2022   |   IHA
Sur place et en ligne: Durabilité en usage

Les processus bureaucratiques et l’usage de technologies en Afrique

ÉVÉNEMENT EN COOPERATION AVEC LE GOETHE-INSTITUT PARIS
Les jeudis de l’Institut historique allemand: Jens Ivo Engels (Darmstadt), Histoire de la corruption politique en Europe

La corruption est souvent considérée comme le »deuxième plus vieux métier du monde«. Cela repose sur l’hypothèse que la corruption a existé dans toutes les sociétés. En effet, le sujet se prête bien à une approche trans-période et internationale. Ce n’est qu’au cours des quinze dernières années qu’une recherche historique systématique sur la corruption s’est développée. L’exposé présentera quelques-uns de ses principaux résultats. Françoise Dreyfus (Paris) proposera un commentaire.

Quand: le 17 novembre 2022, à 18h
Où: IHA, en ligne
Inscription pour une participation en ligne: Zoom
Une participation sur place ne nécessite aucune inscription.

Conférence avec traduction simultanée (français/allemand)

› Vers l’événement
ÉVÉNEMENT EN COOPERATION AVEC L’INSTITUT HISTORIQUE ALLEMAND DE ROME
Sarah Whitten (Geneva, NY), Those Who Were Taken and Those Who Were Left Behind. Unfreedom and Sovereignty in Ninth-Century Southern Italy

Quel est le lien entre le commerce d’esclaves entre l’Italie du Sud, la Sicile et l’Afrique du Nord au IXe siècle et les questions d’autonomie politique? Des mercenaires, des pilleurs et des marchands d’esclaves nord-africains ont établi une domination à Bari et des bases en dehors de Naples, d’où ils ont vendu des milliers de personnes en Afrique du Nord. Les souverains locaux ont tenté de mettre un terme à l’esclavage, mais ont perpétué d’autres formes de servitude. Sarah Whitten (Geneva, NY) défend donc la thèse selon laquelle les princes du sud de l’Italie ont restauré leur souveraineté sur le dos des esclaves en se faisant passer pour leurs protecteurs. Nous en discuterons avec Bruce Travis (Montréal).

Quand: le 29 novembre 2022, à 17h
Inscription pour une participation en ligne: Zoom

Conférence en anglais.

Cet événement fait partie du cycle de séminaires »Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History«, organisé par les Instituts historiques allemands de Paris et de Rome.

› Vers l’événement
NOUVELLES PUBLICATIONS
Nouvelles publications des chercheuses et chercheurs de l’IHA

Mareike König, Nicht nur was und wo. Vom Umgang mit Digitalisierungsprojekten, dans: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 9/10 (2022), p. 485–497.

NOUVEAUX ENREGISTREMENTS VIDÉO ET AUDIO
Vous trouverez ici les enregistrements vidéo audio d’événements passés à révoir et à réécouter

Enregistrement vidéo de la conférence de Jean-Marie Moeglin (Paris), »Le traité de Verdun (843), un lieu de mémoire franco-allemand?«, Conférence annuelle le 14 octobre 2022.

Enregistrement audio de la conférence de Gerhard Lauer (Mayence), »Calculer l’histoire de la littérature? Nouvelles approches de la modélisation des développements en histoire culturelle« dans le cadre du cycle »Les jeudis de l’Institut historique allemand«
le 20 Octobre 2022.

Enregistrement audio de la conférence de Ronald G. Asch (Friburg-en-Brisgau), »The Pax Hispanica 1598–1621: A Precarious Project and the Changing Landscape of Franco-Spanish and Anglo-Spanish Relations« dans le cadre du cycle »Les jeudis de l’Institut historique allemand« le 27 octobre 2022.

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