DHIP Newsletter 1/2021
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Aktuelles
Das DHIP im Januar

Liebe Leserinnen und Leser,

wir wünschen Ihnen ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr 2021. Das Jahr beginnt mit guten Nachrichten: Seit dem 4. Januar ist die Bibliothek im Hôtel Duret-de-Chevry wieder ganztägig geöffnet. Montag bis Freitag steht von 10h00–17h00 – unter Beachtung der geltenden sanitären Regeln – eine eingeschränkte Anzahl von Leseplätzen zu Ihrer Verfügung. Eine vorherige Anmeldung ist per Mail an bibliothek@dhi-paris.fr erforderlich.

Zwar wird es noch dauern, bis der Austausch in Präsenz wieder möglich ist, dennoch bieten wir Ihnen im Januar ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm in virtueller Form: Prof. Dr. Kristina Schulz von der Universität Neuchâtel eröffnet am 21. Januar 2021 mit ihrem Vortrag zu »Mouvement de libération des femmes. Perspectives européennes« die Reihe der »Les jeudis de l’Institut historique allemand« (zur Anmeldung). Ihr Beitrag wird kommentiert von Prof. Dr. Christine Bard (Universität Angers).

Der Auftakt für die Seminarreihen erfolgt am 15. Januar mit der Veranstaltung »Aviation« in der Reihe »Nouveaux regards sur la Grande Guerre« (Koordination: Nina Régis). Neue Termine gibt es zudem für unsere Forschungsseminare zum Mittelalter (Koordination: Prof. Dr. Rolf Große), das »Séminaire de recherche sur les Lumières« (Koordination: Dr. Dorit Brixius), das Atelier zur transnationalen Geschichte (Koordination: Dr. Zoé Kergomard), das Seminar zu »L’Europe dans les représentations internationales – images, discours et décisions politiques« (Koordination: Celia Burgdorff) sowie das »Séminaire d’histoire des idées« (Koordination: Dr. Niels F. May). Für alle Veranstaltung ist vorab eine Online-Einschreibung notwendig.

Wir freuen uns, Sie in unserer Bibliothek vor Ort und bei unseren Veranstaltungen online begrüßen zu können.

Ihr DHIP

PERSONALIA
Wechsel in der Leitung des Afrika-Projekts

Ab Januar 2021 übernimmt Dr. Susann Baller die Funktion als Direktorin von deutscher Seite in der Doppelspitze des Maria Sibylla Merian Institute for Advanced Studies in Africa (MIASA) in Accra. Das MIASA startete 2018 an der University of Ghana in Legon (Accra) mit dem übergeordneten Thema »Nachhaltigkeit«. Dr. Susann Baller hat dessen Aufbau bereits von Dakar aus mitgetragen, wo sie von 2017 bis 2020 erfolgreich das Forschungsprojekt von DHIP und CREPOS zur »Bürokratisierung der afrikanischen Gesellschaften« geleitet hat. Das MIASA baut mit Partnern in Ghana und Deutschland ein internationales Forschungsnetzwerk auf, dessen Hautphase das BMBF zunächst bis 2026 finanziert. Dem deutschen Konsortium gehören neben dem DHIP an: die Projektleitung um Prof. Dr. Andreas Mehler der Albert-Ludwigs-Universität mit dem Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) und dem Arnold-Bergstraesser-Institut für kulturwissenschaftliche Forschung (ABI) sowie das German Institute of Global and Area Studies (GIGA) in Hamburg und das Zentrum für Interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF) der Goethe-Universität Frankfurt, das auch sein Netzwerk Point Sud einbringt. Dr. Amadou Dramé, von Ende 2015 bis 2019 Postdoktorand im Dakar-Projekt DHIP-CREPOS, wird in Dakar wissenschaftlicher Programmleiter für die Schlussphase des Bürokratisierungs-Projekts bis Ende 2021.

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› Zur persönlichen Seite von Dr. Amadou Dramé
PERSONALIA
Neuer Mitarbeiter in der Abteilung Mittelalter

Seit dem 1. Januar 2021 ist Sebastian Gensicke als Doktorand am DHIP in der Abteilung Mittelalter sowie für die Gallia Pontificia tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Historischen Grundwissenschaften (insbes. Diplomatik und Kodikologie) und die Historische Netzwerkforschung. Am DHIP forscht er zu bischöflichen Netzwerken in der Kirchenprovinz Reims zwischen 1050 und 1150.

› Zur persönlichen Seite von Sebastian Gensicke
PERSONALIA
Mathilde Ackermann erhält deutsch-französischen Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten des DHIP

Der Masterpreis 2020 des DHIP wurde an Mathilde Ackermann für ihre Arbeit zum Thema »Der Gérant zwischen Herr und Sklaven. Die Sozial- und Machtverhältnisse auf den Plantagen am Ende des 18. Jahrhunderts in Saint-Domingue – eine Fallstudie« an der Universität Bielefeld verliehen. In ihrer Arbeit untersucht Mathilde Ackermann die französische Plantagenwirtschaft und stellt die Figur des Gérant, den Plantagenverwalter in der ehemaligen französischen Sklavenkolonie Saint-Domingue, in den Mittelpunkt. Mit dem deutsch-französischen Geschichtspreis werden ausgezeichnete Master-Abschlussarbeiten gewürdigt, die sich der französischen, deutschen oder deutsch-französischen Geschichte widmen.

AUSSCHREIBUNG
Call for Papers »International MIASA Conference and Book Project: Prospects for Regional Integration in Africa – A Comparative Perspective«

Der Call for Papers zum »International MIASA Conference and Book Project« ist ein Teil des im Jahr 2015 von den Mitliedern der Afrikanischen Union (AU) beschlossenen Integrationsplans, der Agenda 2063. Angesprochen sind junge afrikanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Sozialwissenschaften, ihre Forschungen zur Integration im Rahmen einer internationalen Konferenz und dem darauf aufbauenden Buchprojekt einzubringen. Die Konferenz wird vom Merian Institute for Advanced Studies in Africa (MIASA) in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie dem Stellenbosch Institute for Advanced Studies (STIAS) organisiert.

Bewerbungsfrist: 15. Februar 2021
› Zur Ausschreibung
AUSSCHREIBUNG
Karl-Ferdinand-Werner-Fellowships

Das DHIP vergibt zweimal jährlich die Karl-Ferdinand-Werner-Fellowships. Gefördert werden u.a. Archiv- und Bibliotheksforschungen in Paris und Umgebung sowie Aufenthalte, die der konzentrierten Manuskriptarbeit mit Hilfe der Institutsbibliothek dienen oder der Vertiefung von wissenschaftlichen Kontakten für die französisch-deutsche Wissenschaftskooperation.

Bewerbungsfrist: 28. Februar 2021
› Zur Ausschreibung
AUSSCHREIBUNG
Deutsch-französischer Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten

Das Deutsche Historische Institut Paris verleiht zum siebten Mal den deutsch-französischen Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten. Eingereicht werden können Arbeiten, die im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 an einer Hochschule in Deutschland oder Frankreich als Master-Abschlussarbeit (oder Äquivalent, z. B. Zulassungsarbeit zum Staatsexamen) in den Geschichtswissenschaften oder einer historisch arbeitenden Disziplin eingereicht und mit einer Note von »gut« bis »sehr gut« (in Frankreich 14/20 und besser) bewertet worden sind. Der Untersuchungszeitraum der Arbeit kann von der Spätantike bis in die jüngste Zeitgeschichte reichen.

Bewerbungsfrist: 28. Februar 2021
› Zur Ausschreibung
CALL FOR PAPERS
»Young citizens’ ceremonies« in transnational perspective

In vielen europäischen Ländern (z.B. in der Schweiz, in Österreich, in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Frankreich) wurden im 20. Jahrhundert – bis in die Gegenwart – Zeremonien veranstaltet, die den Eintritt junger Bürger ins Erwachsenenalter kennzeichneten. Diese unter dem Namen »Jungbürgerfeier«, »Erstwählerfeier«, »Burgerdag« oder »promotions citoyennes« bekannten Rituale sind heute fast in Vergessenheit oder stark in den Hintergrund geraten. Im Zuge ihrer Transformationen haben sie jedoch zentrale Spannungen innerhalb zeitgenössischer Demokratien herauskristallisiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in verschiedenen Kontexten solche Übergangsrituale untersuchen, sind eingeladen, ihre Perspektiven im Rahmen eines Workshops und einer gemeinsamen Publikation in einem Team von Forscherinnen und Forschern einzubringen. Der Workshop soll im Juli 2021 stattfinden und greift sowohl spezifische Fallstudien als auch transversale Fragen auf.

Bewerbungsfrist: 1. März 2021
› Zur Ausschreibung (Englisch)
Veranstaltungen im Januar und Februar 2021

Alle Veranstaltungen bis einschließlich 15. Februar 2021 finden online statt. Informationen zu Veranstaltungen ab dem 15. Februar 2021 und den Anmeldemodalitäten entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender des DHIP.

VERANSTALTUNG IN KOOPERATION MIT DER MAISON HEINRICH HEINE
Online Podiumsdiskussion – Die erste deutsche Republik: Chancen und Versäumnisse der Weimarer Verfassung

Die Weimarer Verfassung von 1919 begründete eine parlamentarische Demokratie mit einem direkt gewählten Präsidenten, gewährte den Deutschen das Recht auf freie und allgemeine Wahlen und sah die Möglichkeit von Volksbegehren und Volksentscheiden vor. Welche Möglichkeiten barg diese Verfassung für die Republik, welchen Gebrauch machten die Deutschen von ihr? War der Weimarer Verfassung ihr künftiges Scheitern bereits eingeschrieben?

Eine Online-Veranstaltung mit: Birte Förster (Bielefeld), Nathalie Le Bouëdec (Dijon) und Alexander Thiele (Göttingen). Die Diskussion moderiert Axel Dröber, wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHIP.

Wann: Dienstag, 2. Februar 2021
Wo: Online über die Plattform Zoom (zur Anmeldung)

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe »Demokratie wagen! Politische Partizipation in Deutschland im 20. Jahrhundert« statt. Unter diesem Titel werden in mehreren Podiumsdiskussionen der Wandel der Formen politischer Partizipation im Lauf des 20. Jahrhunderts und die Erwartungen und Enttäuschungen der Bürgerinnen und Bürger in den Blick genommen.

Unter der Schirmherrschaft S.E. des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Frankreich

Neuerscheinungen

Veröffentlichungen des DHIP sowie Informationen zu Bezugsmöglichkeiten und zu unserem Publikationsprogramm finden Sie im Bereich Publikationen.

Neuerscheinungen
Publikationen unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Zoé Kergomard, Knowledge on a Democratic »Silence«: Conflicting Expertise on the Decline in Voter Turnout in Postwar Switzerland (1940s–1980s), in: KNOW: A Journal on the Formation of Knowledge 4 (2), 2020, S. 232–261. Bei HAL.

Mareike König, Weniger Schlachtengeschichte, mehr Kriegserfahrungen – Überblick zu neuen deutschsprachigen Gesamtdarstellungen zum Krieg 1870/71, in: Guerre franco-allemande/Deutsch-Französischer Krieg 1870/71, 20. Dezember 2020.

Mareike König, Odile Roynette, Im Krieg sein: Neue Perspektiven auf den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, in: Guerre franco-allemande/Deutsch-Französischer Krieg 1870/71, 28. Dezember 2020.

Niels F. May, Zeremoniell, in: Irene Dingel, Michael Rohrschneider, Inken Schmidt-Voges, Siegrid Westphal, Joachim Whaley (Hg.), Handbuch Frieden im Europa der Frühen Neuzeit/Handbook of Peace in Early Modern Europe, Berlin/München/Boston 2020, S. 609–626.

Neuerscheinungen
Publikationen von ehemaligen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des DHIP

Vanina Kopp (hg. mit Elizabeth Lapina), Games and Visual Culture in the Middle Ages and the Renaissance, (Studies in the History of Daily Life, 800–1600), Turnhout 2020.
PD Dr. Vanina Kopp LMS war von 2014 bis 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Mittelalter und Leiterin der Forschungsgruppe »Spiele und Wettkämpfe in der mittelalterlichen Soziabilität« am DHIP. Dieser Sammelband ist zu weiten Teilen während ihrer Tätigkeit am DHIP entstanden und wurde durch das DHIP mit Sektionen zu »Games and Visual Culture« bei den internationalen mediävistischen Kongressen in Kalamazoo (2017, zwei Sektionen) und Leeds (2018, zwei Sektionen) mitgetragen.

Arndt Weinrich (hg. mit Christoph Cornelißen), Writing the Great War. The Historiography of World War I from 1918 to the Present, New York/Oxford 2020.
Dr. Arndt Weinrich war von 2011 bis 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Neueste und Neuere Geschichte und Leiter der Forschungsgruppe »Der Erste Weltkrieg« am DHIP. Der Band erscheint mit Unterstützung der Max Weber Stiftung im Gold Open Access.

WISSENSCHAFTLICHE BLOGS
Dokumentation der Veranstaltung »Can We Learn Democracy?«

Das Notizbuch aus der im November 2020 online durchgeführten Veranstaltungsreihe »Can We Learn Democracy?« versammelt eine Reihe von Beiträgen, die die in der Veranstaltung begonnenen Diskussionen fortsetzen:

Audiomitschnitte
Veranstaltungen zum Nachhören

Audiomitschnitt des Vortrags von Jürgen Kaube zu »Die Entzauberung der Welt. Max Webers These nach 100 Jahren« im Rahmen der Reihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand« am 17. Dezember 2020.

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Newsletter IHA  1/2021
Actualité
L’IHA en janvier

Chères lectrices, chers lecteurs,

Nous vous souhaitons une très belle année 2021, et avant tout, bonne santé. Nous commençons l’année avec de bonnes nouvelles: depuis le 4 janvier, la bibliothèque de l’IHA, située dans l’Hôtel Duret-de-Chevry, est de nouveau ouverte toute la journée. Des places sont disponibles pour les lecteurs, en nombre limité au regard des conditions sanitaires, du lundi au vendredi de 10h à 17h. Une inscription préalable est nécessaire par courriel à bibliothek@dhi-paris.fr.

Bien que les échanges en présentiel doivent encore attendre, nous vous proposons un programme diversifié sous forme virtuelle, tout au long du mois de janvier: Kristina Schulz de l’université de Neuchâtel inaugurera le cycle »Les jeudis de l’Institut historique allemand« avec sa conférence sur les »Mouvements de libération des femmes. Perspectives européennes« (inscription ici). Sa présentation sera commentée par Christine Bard (université d’Angers).

En prélude pour les cycles de séminaires, vous pourrez suivre la séance »Aviation« du séminaire »Nouveaux regards sur la Grande Guerre« (coordination: Nina Régis). Vous retrouverez également de nouvelles dates pour les séminaires de recherche sur le Moyen Âge (coordination: Rolf Große), le »Séminaire de recherche sur les lumières« (coordination: Dorit Brixius), l’atelier sur l’histoire transnationale (coordination: Zoé Kergomard), le séminaire sur »L’Europe dans les représentations internationales – images, discours et décisions politiques« (coordination: Célia Burgdorff) ainsi que le »Séminaire d’histoire des idées« (coordination: Niels F. May). Pour tous les séminaires, une inscription en ligne est nécessaire.

Nous sommes ravis de pouvoir vous accueillir prochainement dans notre bibliothèque et en ligne à l’occasion de nos événements.

Votre IHA

PERSONALIA
Changement de direction du projet sur l’Afrique

À partir de janvier 2021, Susann Baller prendra ses fonctions en tant que directrice du côté allemand au sein de la direction bicéphale du Maria Sibylla Merian Institute for Advanced Studies in Africa (MIASA) à Accra. Le MIASA a vu le jour en 2018, à l’université de Ghana à Legon (Accra) avec, pour thématique phare, »Le développement durable«. Susann Baller a dès à présent accompagné sa construction depuis Dakar, où elle a dirigé entre 2017 et 2020 avec succès le projet de l’IHA et du CREPOS sur la »Bureaucratisation des sociétés africaines«. En partenariat avec le Ghana et l’Allemagne, le MIASA est en train de construire un réseau international de recherche, dont la phase principale est financée par le BMBF (ministère fédéral allemand de la recherche et de l'enseignement supérieur) dans un premier temps jusqu’à 2026. Le consortium allemand se compose, en partenariat avec l’IHA, d’un projet dirigé par Andreas Mehler de l’université Albert-Ludwig avec le Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) et de l’Institut Arnold-Bergstraesser spécialisé en recherches culturelles (ABI), ainsi que du German Institute of Global and Area Studies (GIGA) à Hambourg et du centre pour la recherche interdisciplinaire sur l’Afrique (ZIAF) de l’université Goethe de Francfort qui s’investit également dans le projet avec son réseau Point Sud. Amadou Dramé, post-doctorant de 2015 à 2019 dans le projet Dakar IHA-CREPOS, sera chargé de diriger le programme durant la phase finale du projet sur la bureaucratisation jusqu’à fin 2021.

› Vers le site personnel de Susann Baller
› Vers le site personnel d’Amadou Dramé
PERSONALIA
Nouveau collaborateur dans le département du Moyen Âge

Depuis le 1er janvier 2021, Sebastian Gensicke est doctorant à l’IHA au sein du département du Moyen Âge ainsi qu’au sein de l’équipe de la Gallia Pontificia. Ses domaines de recherche sont les sciences auxiliaires de l’histoire (en particulier la diplomatique et la codicologie) et l’analyse de réseaux en histoire. Ses recherches à l’IHA portent sur la province ecclésiastique de Reims entre 1050 et 1150.

› Vers le site personnel de Sebastian Gensicke
Personalia
Mathilde Ackermann obtient le prix franco-allemand pour son travail de master

Le prix de master 2020 de l’IHA a été décerné à Mathilde Ackermann pour son mémoire de master sur le sujet »Der Gérant zwischen Herr und Sklaven. Die Sozial- und Machtverhältnisse auf den Plantagen am Ende des 18. Jahrhunderts in Saint-Domingue – eine Fallstudie« (»Le gérant entre maître et esclaves. Les rapports sociaux et de pouvoir dans les plantations à la fin du XVIIIe siècle à Saint-Domingue – une étude de cas«). Dans son travail, Mathilde Ackermann étudie l’économie des plantations françaises en plaçant la figure du gérant, l’administrateur des plantations dans les anciennes colonies d’esclaves françaises à Saint-Domingue, au centre de ses recherches. Le prix franco-allemand récompense d’excellents travaux de master portant sur l’histoire française, allemande ou franco-allemande.

APPEL À CANDIDATURES
MIASA conférence internationale et projet de livre: Prospects for Regional Integration in Africa – A Comparative Perspective

L’appel à contribution au »International MIASA Conference and Book Project« est une partie d'un plan d’intégration, l’Agenda 2063, décidé par les membres de l’Union Africaine (UA) en 2015. Les jeunes chercheuses et jeunes chercheurs africains spécialisés en sciences sociales sont appelés à s’investir à travers leurs recherches sur l’intégration dans le cadre d’une conférence internationale et le projet de livre s’y rattachant. La conférence est organisée par le MIASA en coopération avec l’université Friedrich-Schiller d’Iéna, l’université Goethe de Francfort sur le Main, ainsi que le Stellenbosch Institute for Advanced Studies (STIAS).

Date limite de candidature: 15 février 2021
› Vers l’appel à candidatures
Appel à Candidatures
Bourses Karl-Ferdinand-Werner

Deux fois par an, l’IHA décerne des bourses Karl-Ferdinand-Werner, destinées à aider des historiennes et historiens à effectuer un séjour de recherche à Paris. Outre des recherches individuelles en bibliothèque ou en archives à Paris et ses environs, le programme peut également servir à des séjours encourageant la coopération scientifique franco-allemande (conception de projet de grande ampleur, constitution de réseaux de recherche, etc.).

Date limite de candidature: 28 février 2021
› Vers l’appel à candidatures
APPEL À CANDIDATURES
Prix franco-allemand d’histoire attribué aux mémoires de master

L’IHA décerne pour la septième fois le prix franco-allemand d’histoire attribué aux mémoires de master. Peuvent concourir les travaux qui ont été présentés entre le 1er janvier et le 31 décembre 2020 à titre de mémoire de master 2 (ou équivalent, par exemple mémoire d’admission au Staatsexamen) en histoire ou une discipline apparentée à l’histoire dans un établissement d’enseignement supérieur de France ou d’Allemagne et qui ont reçu la mention »bien« ou »très bien« (en France à partir de 14/20). La période étudiée peut aller de l’antiquité tardive à l’histoire du temps présent.

Date limite de candidature: 28 février 2021
› Vers l’appel à candidatures
CALL FOR PAPERS
»Young citizens’ ceremonies« in transnational perspective

Dans de nombreux pays européens, par exemple en Suisse, en Autriche, dans les Pays-Bas, en Belgique, en Allemagne et en France, des cérémonies célébrant l’entrée de jeunes citoyens dans l’âge adulte ont été organisées tout au long du XXe siècle jusqu’à aujourd’hui. Ces rituels, aussi connus aujourd’hui sous les noms de »Jungbürgerfeier«, »Erstwählerfeier«, »Burgerdag« ou »promotions citoyennes«, sont presque tombés dans l’oubli et ne jouent plus un rôle prépondérant aujourd’hui. Au cours de leurs transformations, ils ont néanmoins fait émerger des tensions centrales au sein des démocraties contemporaines. Les chercheuses et chercheurs étudiant ce type de rituels de passage dans différents contextes, sont invités à partager leurs perspectives dans le cadre de l’atelier et d’une publication commune au sein d’une équipe de chercheuses et chercheurs. Il est prévu que l’atelier ait lieu en 2021. Il reposera sur des études de cas spécifiques, ainsi que sur des questions transversales.

Date limite de candidature: 1 mars 2021
› Vers l’appel à candidatures (en anglais)
Les événements en janvier et en février 2021

Jusqu’au 15 février 2021 inclus, nos événements auront lieu en ligne. Pour tous les événements postérieurs à cette date et leurs modalités d’inscription, veuillez consulter notre agenda.

ÉVÉNEMENT EN COOPÉRATION AVEC LA MAISON HEINRICH HEINE
Table ronde en ligne – La première république allemande: opportunités et échecs de la Constitution de Weimar

La Constitution de Weimar de 1919 institue une démocratie parlementaire avec un président élu au suffrage universel direct, octroie le droit de vote aux Allemandes et prévoit la possibilité d’initiatives populaires. Quelles opportunités cette Constitution ouvre-t-elle pour la république, quels usages les Allemands font-ils de cette Constitution? Porte-t-elle déjà les germes de son échec futur?

Avec la participation de Birte Förster (Bielefeld), Nathalie Le Bouëdec (Dijon) et Alexander Thiele (Göttingen). Le débat sera animé par Axel Dröber (IHA Paris).

Quand: Mardi 2 février 2021
Où: en ligne via la plateforme Zoom (inscription ici)

Le cycle de tables rondes »Oser la démocratie. Participation politique en Allemagne au XXe siècle« analysera l’évolution des formes de participation démocratique ainsi que les pratiques politiques, les attentes et les déceptions dans l’Allemagne du XXe siècle.

Sous le haut patronage de S.E. l’ambassadeur de la République fédérale d’Allemagne en France

Nouvelles publications

Vous trouverez toutes les publications de l’IHA ainsi que notre programme éditorial et des informations concernant la diffusion de nos livres dans la section publications.

Nouvelles Publications
Nouvelles publications de nos chercheuses et nos chercheurs

Zoé Kergomard, Knowledge on a Democratic »Silence«: Conflicting Expertise on the Decline in Voter Turnout in Postwar Switzerland (1940s–1980s), dans: KNOW: A Journal on the Formation of Knowledge 4 (2), 2020, pp. 232–261. Sur HAL.

Mareike König, Weniger Schlachtengeschichte, mehr Kriegserfahrungen – Überblick zu neuen deutschsprachigen Gesamtdarstellungen zum Krieg 1870/71, dans: Guerre franco-allemande/Deutsch-Französischer Krieg 1870/71, 20 décembre 2020.

Mareike König, Odile Roynette, Im Krieg sein: Neue Perspektiven auf den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, dans: Guerre franco-allemande/Deutsch-Französischer Krieg 1870/71, 28 décembre 2020.

Niels F. May, Zeremoniell, dans: Irene Dingel, Michael Rohrschneider, Inken Schmidt-Voges, Siegrid Westphal, Joachim Whaley (dir.), Handbuch Frieden im Europa der Frühen Neuzeit/Handbook of Peace in Early Modern Europe, Berlin/Munich/Boston 2020, pp. 609–626.

Nouvelles Publications
Publications des anciens chercheurs et chercheuses de l’IHA

Vanina Kopp (dir. avec Elizabeth Lapina), Games and Visual Culture in the Middle Ages and the Renaissance, (Studies in the History of Daily Life, 800–1600), Turnhout 2020.
Vanina Kopp était chercheuse au département du Moyen Âge et responsable du groupe de recherche »Jeux et compétitions dans la sociabilité médiévale« à l’IHA de 2014 à 2019. Ce recueil a été produit pendant son activité à l’IHA qui a entre autres financé des événements tels que la session »Jeux et culture visuelle« tenue lors des congrès internationaux des médiévistes à Kalamazoo (2017, deux sections) et à Leeds (2018, deux sections).

Arndt Weinrich (dir. avec Christoph Cornelißen), Writing the Great War. The Historiography of World War I from 1918 to the Present, New York/Oxford 2020.
Arndt Weinrich était chercheur au département d’histoire contemporaine et responsable du groupe de recherche »Der Erste Weltkrieg« à l’IHA de 2011 à 2017. Le volume a été publié avec le soutien de la fondation Max Weber en version Gold Open Access.

BLOGS SCIENTIFIQUES
Documentation de l’événement »Can We Learn Democracy?«

Le carnet de recherche issu du cycle d’évènements »Can We Learn Democracy?« (Novembre 2020) rassemble des billets et ressources poursuivant les discussions engagées à cette occasion:

Enregistrements audio
Des événements passés à réécouter

Enregistrement sonore de l’intervention de Jürgen Kaube »Le désenchantement du monde. La thèse de Max Weber cent ans plus tard« dans le cadre du cycle »Les jeudis de l’Institut historique allemand«, le 17 décembre 2020.

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