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Jessika Nowak, Jens Schneider, Anne Wagner (Hg.), Ein Raum im Umbruch? Herrschaftsstrategien in Besançon im Hochmittelalter

Der nun vorliegende Band ist der zweite Teil einer Neubewertung Burgunds aus der Perspektive der räumlichen Entwicklung seit dem 5. Jahrhundert bis ins Hochmittelalter. Ein erster Teil erschien unter dem Titel La Bourgogne au premier Moyen Âge (VIe–Xe s.): approches spatiales et institutionnelles (BUCEMA, 21.2 (2017) & 22.1 (2018)).

Dr. Jens Schneider, einer der Herausgeber und ingénieur de recherche an der Universität Paris-Est Marne-la-Vallée, war von 2017 bis 2019 Gastwissenschaftler am DHIP. Der Aufenthalt erlaubte es ihm, den nun erschienenen zweiten Band fertigzustellen.

Am 1. Januar 2016 wurden im Rahmen der französischen Gebietsreform die Regionen Bourgogne und Franche-Comté verschmolzen. Auch wenn die Bezeichnung »Freigrafschaft« erst aus dem Spätmittelalter stammt, weist die am Rande des einstigen Königreichs Burgund gelegene Grafschaft doch bereits um die erste Jahrtausendwende eine besondere Dynamik zwischen dem Reich und Frankreich auf. Umso bemerkenswerter ist es, dass diese Region bislang eher im Schatten der Forschung blieb.

Jessika Nowak, Jens Schneider, Anne Wagner (Hg.), Ein Raum im Umbruch? Herrschaftsstrategien in Besançon im Hochmittelalter, Köln, Wien, Weimar (Böhlau), 2020.

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