Veranstaltungen

Dialog und Austausch

20.05.2021

Online: Les jeudis de l’Institut historique allemand

Maria Serena Sapegno (Rom), L’Italia di Petrarca tra poesia e politica

  • Vortrag Frühe Neuzeit
  • 18:00 Uhr (20.05.) - 20:00 Uhr (20.05.)
  • DHIP

Vortrag im Rahmen der Reihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand«

Maria Serena Sapegno (Sapienza Università di Roma), L’Italia di Petrarca tra poesia e politica

Kommentar: Arthur Weststeijn (Padua)

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Vortrag auf Italienisch mit Simultanübersetzung ins Englische.

L’Italia di Petrarca tra poesia e politica
Ein schmerzhafter Spiegel

Ein möglicher Weg in der italienischen poetischen Tradition, von ihren Ursprüngen bis zur Gegenwart, kann sich auf einige wiederkehrende Figuren stützen, auf die suggestive Kraft der Bilder: insbesondere auf die Darstellung Italiens in einer Figur mit besonderen weiblichen Eigenschaften, die sich wie ein tiefes Gewebe durch alles zieht. Der Weg der Figurationen beginnt mit Dante, doch erst mit Petrarca findet die Italien gewidmete Tradition der lyrischen Gattung ihren Anfang, die sich der Liebesdichtung und damit der Konstruktion von Subjektivität zuwendet. In dieser Tradition konstituiert sich ein individuelles und kollektives Subjekt in einer starken und engen Beziehung zum Mutterland: natürlich ein männliches Subjekt.

Uno specchio dolente
Un possibile percorso nella tradizione poetica italiana, dalle origini ai nostri giorni, può basarsi su alcune figure ricorrenti, sulla forza suggestiva delle immagini: in particolare sulla rappresentazione dell’Italia in un personaggio dalle particolari caratteristiche femminili che l’attraversa tutta come una trama profonda.
Il percorso delle figurazioni inizia con Dante, ma è con Petrarca che inizia la tradizione dedicata all’Italia all’interno del genere lirico, deputato alla poesia d’amore e, in quanto tale alla costruzione della soggettività. In questa tradizione si costituisce un soggetto individuale e collettivo in forte e stretta relazione alla madre–patria: un soggetto maschile, naturalmente.

Bildnachweis: Francesco Hayez, La Meditazione, 1851, Galleria d’Arte Moderna Achille Forti, Verona, Wikimedia Commons.


Die Vortragsreihe »Les jeudis de l’Institut historique allemand«, zielt darauf ab, aktuelle wissenschaftliche Debatten und Kontroversen in einem kritischen Dialog aufzugreifen und Wissenshorizonte über fachliche, geografische, sprachliche oder methodische Grenzen hinaus zu erweitern.

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