DHI RSS https://www.dhi-paris.fr/home/rss.xml de_DE DHI-Paris Sat, 13 Jul 2024 02:42:10 +0200 Sat, 13 Jul 2024 02:42:10 +0200 TYPO3 EXT:news news-12313 Mon, 08 Jul 2024 11:44:43 +0200 Studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) https://dhi-paris.fr/https://karriere.maxweberstiftung.de/jobposting/7e2ca03da577e9277062d5855abc6f09f3111c650 Studienbegleitende Tätigkeit für den Direktor des DHIP news-12291 Tue, 02 Jul 2024 16:58:17 +0200 Call for Papers: Elsass 39–45. Menschen im Krieg https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/call-for-papers-elsass-39-45-menschen-im-krieg.html Tagung in Straßburg am 6. und 7. Februar 2025 und Podiumsdiskussionen im Elsass von November 2024 bis Juni 2025 Die Gedenkveranstaltungen zum achtzigsten Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Frankreich bieten die Gelegenheit, die Bildung nationaler Narrative über die Libération zu hinterfragen und über die Einbeziehung heterogener regionaler Erinnerung nachzudenken. Mit diesem Ziel organisieren die UMR 3400 ARCHE der Universität Straßburg und die Archives d’Alsace eine Reihe von wissenschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen, die der besonderen Geschichte des Elsass im Zweiten Weltkrieg gewidmet ist und den Arbeitstitel »Elsass 39–45. Menschen im Krieg« trägt. Im Rahmen der Veranstaltungen soll über die sehr spezifische Art und Weise nachgedacht werden, wie das Elsass befreit wurde und wie die zu diesem Zeitpunkt im Elsass anwesenden Menschen die Libération erlebten. Auch der spezifische Kontext, aus dem das Elsass befreit wurde, soll bei dieser Gelegenheit erneut untersucht werden, nämlich die De-facto-Annexion durch das »Dritte Reich«.

Eine wissenschaftliche Tagung wird am 6. und 7. Februar 2025 in Straßburg stattfinden, gerahmt von acht Vortragsveranstaltungen und Podien zwischen November 2024 und Juni 2025 im ganzen Elsass. Diese Reihe wird die aktuelle historiografische Erneuerung zum Thema Elsass im Zweiten Weltkrieg dokumentieren und zu dieser beitragen. Die Präsentation und Analyse von fünfzig biografischen Fallstudien wird von der Vielfalt und Komplexität individueller Lebenswege im Kontext von Krieg, Annexion durch ein totalitäres Regime und Befreiung zeugen.

Weitere Informationen finden Sie in dem PDF unten.

Vorschläge für Beiträge zum Kolloquium und zu den Diskussionsveranstaltungen sind zusammen mit einer Zusammenfassung von ca. 2.000 Zeichen und einer kurzen biografischen Notiz in deutscher oder französischer Sprache bis zum 28. Juli 2024 an catherine.maurer@unistra.fr und post@frederic-stroh.eu zu richten.

Die Vorschläge werden dem deutsch-französischen wissenschaftlichen Beirat der Tagungsreihe vorgelegt. Die Kandidaten werden bis Ende September 2024 über das Ergebnis informiert. Die Aufteilung zwischen dem Kolloquium und den Podiumsveanstaltungen wird im Dialog mit den ausgewählten Rednern erfolgen.

Das Kolloquium wird am 6. und 7. Februar 2025 in Straßburg (Maison interdisciplinaire des Sciences Humaines dAlsace - MISHA - und Archives dAlsace) stattfinden, während die Konferenzen und Debatten monatlich zwischen November 2024 und Juni 2025 im Elsass abgehalten werden.

Arbeitssprachen: Französisch und Deutsch

 

Organisation: Carine Lévêque (Archives d’Alsace), Catherine Maurer (Univ. Straßburg), François Petrazoller (Archives d’Alsace), Frédéric Stroh (Univ. Straßburg).

Deutsch-französischer Beirat: Christian Bonah (Univ. Straßburg), Jürgen Finger (Deutsches Historisches Institut Paris), Benoît Jordan (Archives de la Ville et de l’Eurométropole de Strasbourg), Audrey Kichelewski (Univ. Straßburg), Michaël Landolt (Centre européen du résistant déporté), Carine Lévêque (Archives d’Alsace), Catherine Maurer (Univ. Straßburg), Marie Muschalek (Univ. Freiburg i. Br.), Frédérique Neau-Dufour (Région Grand Est), Sylvia Paletschek (Univ. Freiburg i. Br.), Nicolas Patin (Univ. Bordeaux), François Petrazoller (Archives d’Alsace), Jérôme Schweitzer (Bibliothèque nationale et universitaire de Strasbourg), Frédéric Stroh (Univ. Straßburg), Alexandre Sumpf (Univ. Straßburg), Benoit Vaillot (Univ. Luxemburg), Marie-Bénédicte Vincent (Univ. Besançon), Marie-Claire Vitoux (Univ. Mulhouse).

» Zum Call for Papers (PDF)

 

Bildnachweis: Straßburg zwischen 1935 und 1944, Foto: San Diego Air and Space Museum Archives.

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news-12281 Wed, 19 Jun 2024 11:56:53 +0200 Soeben erschienen: PHS 129 https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/soeben-erschienen-phs-129.html Noga Mishliborsky, L’agir en Grèce ancienne. Une étude de cas franco-allemande sur Bruno Snell et Jean-Pierre Vernant Welche Verbindung gibt es zwischen der griechischen Antike und der Welt von heute? Wie sind die wissenschaftlichen Analysen von Forschenden mit ihren Überzeugungen und ihrem Leben als Bürgerinnen und Bürger in Beziehung zu setzen? Zwischen der philologischen Reflexion darüber, wie Figuren bei Homer und in der griechischen Tragödie Entscheidungen treffen, und dem Engagement von Intellektuellen während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich und Deutschland? Zwischen dem deutschen Philologen Bruno Snell, der vom Winckelmannschen Idealismus und einer von Wilamowitz geerbten wissenschaftlichen Praxis geprägt war, und Jean-Pierre Vernant, einem französischen Philosophen und Anthropologen mit marxistischen Ansichten? Dieses Buch zeigt auf nuancierte Weise, wie diese scheinbar weit voneinander entfernten Bereiche und Personen sich begegnen. 

 

Zur Publikation


Wenn Sie zukünftig separat über unsere Neuerscheinungen in der Reihe Pariser Historische Studien informiert werden wollen, schreiben Sie uns eine kurze E-Mail an: presse@dhi-paris.fr (Betreff: DHIP Publikationen).

Veröffentlichungen des DHIP, Informationen zu Bezugsmöglichkeiten und zu unserem Publikationsprogramm finden Sie im Bereich Publikationen auf unserer Website.

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news-12279 Wed, 19 Jun 2024 11:52:42 +0200 Praktikumsplätze am DHIP https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/praktikumsplaetze-am-dhip.html Studierende höherer Fachsemester können 2025 ein Praktikum am Deutschen Historischen Institut Paris absolvieren. Studierende höherer Fachsemester können 2025 ein Praktikum am Deutschen Historischen Institut Paris absolvieren. Möglich ist die Mitarbeit in den Abteilungen Forschung, Bibliothek, Redaktion, Verwaltung, IT, Veranstaltungsmanagement sowie der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Bewerbungsfrist für den Bereich Forschung: 15. September 2024

Keine Frist besteht für Bewerbungen in den anderen Bereiche.

 

Zur Ausschreibung

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news-12277 Wed, 19 Jun 2024 11:48:32 +0200 Robert Friedrich hat erfolgreich seine Doktorarbeit verteidigt https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/robert-friedrich-hat-erfolgreich-seine-doktorarbeit-verteidigt.html R. Friedrich hat seine Dissertation zum Thema »Informalität und Symbiose. Die Bettelorden am Hof und in den Außenbeziehungen Alfons’ IV. von Aragón (1327–1336)« verteidigt Robert Friedrich, wissenschaftlicher Mitarbeiter am DHIP von 2018 bis 2020, hat am 28. Mai 2024 an der Univ. Leipzig erfolgreich seine Dissertation zum Thema »Informalität und Symbiose. Die Bettelorden am Hof und in den Außenbeziehungen Alfons’ IV. von Aragón (1327–1336)« verteidigt. Wir gratulieren herzlich.

 

Weitere Informationen zu Robert Friedrich

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news-12275 Wed, 19 Jun 2024 11:42:52 +0200 Neue Video-Tutorials über automatische Texterkennung jetzt online https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/neue-video-tutorials-ueber-automatische-texterkennung-jetzt-online.html In der von Mareike König (DHIP) und Anne Baillot (Univ. Le Mans/DARIAH-ERIC) initiierten sechsteiligen Videoreihe werden Forschende durch den ATR-Prozess geführt. Die manuelle Transkription handschriftlicher oder gedruckter Quellen ist zeitaufwändig und bei größeren Korpora oft nicht durchführbar. Automatische Texterkennung (ATR) kann entscheidend helfen, Volltext aus gescannten Bildern zu extrahieren. In der von Mareike König (DHIP) und Anne Baillot (Univ. Le Mans/DARIAH-ERIC) initiierten sechsteiligen Videoreihe werden Forschende durch den ATR-Prozess geführt. Hauptkonzepte und Begriffe werden Schritt für Schritt erläutert. Eine Roadmap dient als Einstieg und Entscheidungshilfe für die Auswahl der geeignetsten Tools zur automatischen Transkription der jeweiligen Quellen. Die Videos sind auf Englisch verfügbar und mit Untertiteln in Englisch, Deutsch und Französisch versehen. Das Projekt wurde von DARIAH-ERIC gefördert.

 

Zur Videoreihe

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news-12224 Tue, 21 May 2024 18:29:18 +0200 Projektmanager/in Lektorat für die Pariser Historischen Studien (m/w/d) https://dhi-paris.fr/https://karriere.maxweberstiftung.de/jobposting/4e3d4508317096103ab602e4e460bf4beef2549c0 Die unbefristete Stelle ist zum 1. November 2024 (oder nach Vereinbarung) zu besetzen. Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitalen Geschichtswissenschaften und die Geschichte Afrikas.

Zum 1. November 2024 (oder nach Vereinbarung) suchen wir eine/n Projektmanager/in Lektorat für die Pariser Historischen Studien (m/w/d). Es handelt sich um eine unbefristete Stelle (CDI).

Ihre Aufgaben:

Innerhalb der Abteilung Publikationen des DHIP übernehmen Sie das Projektmanagement der zweisprachigen Buchreihe »Pariser Historische Studien« und von Einzelpublikationen des DHIP. Die Publikationen erscheinen digital im sofortigen Open Access und im Druck bei renommierten Wissenschaftsverlagen in deutscher, französischer und (selten) englischer Sprache. Sie begleiten die Publikationsprojekte von der Peer Review bis zur Druckfreigabe, bearbeiten Manuskripte redaktionell und vergeben Lektorat oder Korrektorat an externe Dienstleister. Dabei sind Sie verantwortlich für die internen Abläufe, die administrative und finanzielle Abwicklung sowie für die Zusammenarbeit und Kommunikation mit Autor/innen, Dienstleister/innen und Verlagen.

Wir erwarten:

  • ein erfolgreich abgeschlossenes Studium, vorzugsweise einer Literatur-, Sprach-, Human- oder Sozialwissenschaft,
  • exzellente Deutsch- und Französischkenntnisse, sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache,
  • mehrere Jahre Erfahrung im Lektorat deutsch- und französischsprachiger Texte,
  • idealerweise Erfahrung mit dem Lektorat wissenschaftlicher Texte oder in der Verlagsarbeit,
  • sehr gute Kenntnisse von MS Office, Erfahrung in der Arbeit mit XML oder Bereitschaft, sich einzuarbeiten,
  • Präzision und Zuverlässigkeit, selbstständige und strukturierte Arbeitsweise,
  • Teamfähigkeit und ein hohes Maß an kommunikativer und sozialer Kompetenz.


Wir bieten:

  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team und internationalem Umfeld,
  • die Zusammenarbeit in einem erfahrenen Redaktionsteam, das sich für freien Zugang zu Wissen (Open Access) und die Sicherung hoher wissenschaftlicher Qualität einsetzt,
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris,
  • einen nach französischem Recht unbefristeten Arbeitsvertrag in Vollzeit (37 Std./Woche) auf Grundlage des Gehaltsschemas der Deutschen Botschaft Paris mit einem Bruttogehalt von mindestens 4.136 € mit ortsüblichen Zusatzleistungen des Arbeitgebers: Kranken- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung (letztere ab sechs Monaten Betriebszugehörigkeit), Restaurantschecks und zusätzliche freigestellte Arbeitstage.


Hinweis: unter Anwendung des deutsch-französischen Doppelbesteuerungsabkommens erfolgt bei nicht-französischer Staatsangehörigkeit die Besteuerung in Deutschland.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt. Der Dienstort ist Paris.

Bei Fragen zum Stellenprofil steht Ihnen der Leiter der Abteilung Publikationen, Dr. Jürgen Finger (jfinger@dhi-paris.fr), zur Verfügung; Fragen zur Vergütung, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsstandort richten Sie bitte an unsere Verwaltungsleiterin, Sarah Maunz-Parkitny (smaunz-parkitny@dhi-paris.fr oder +33 [0] 1 44 54 23 81).

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, falls vorhanden Nachweise über Sprachkenntnisse) richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 26.6.2024 an Prof. Dr. Klaus Oschema, bewerbung@dhi-paris.fr.

Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 11.7.2024 in Paris stattfinden.

» Zum Bewerbungsportal

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news-12222 Tue, 21 May 2024 15:45:31 +0200 Ausschreibung: Karl-Ferdinand-Werner-Fellowships https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/ausschreibung-karl-ferdinand-werner-fellowships-1.html Förderung kurzer Forschungsaufenthalte von Historikerinnen und Historikern am Wissenschaftsstandort Paris Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) vergibt zweimal jährlich die Karl-Ferdinand-Werner-Fellowships. Gefördert werden können neben individuellen Archiv- und Bibliotheksforschungen in Paris und Umgebung auch Aufenthalte, die der konzentrierten Manuskriptarbeit mit Hilfe der gut ausgestatteten Institutsbibliothek dienen oder der Vertiefung von wissenschaftlichen Kontakten für die französisch-deutsche Wissenschaftskooperation (z. B. zur Konzeption von gemeinsamen Forschungsprojekten).

Stichdatum für Bewerbungen ist der 15. September 2024 (für Aufenthalte in den ersten Monaten des Folgejahrs) sowie der 15. Februar 2025 (für Aufenthalte im Sommer/Herbst des laufenden Jahres).

Die Dauer der geförderten Aufenthalte beträgt zwischen einer und vier Wochen. Die Fellows wohnen kostenlos in einem der Gästezimmer des DHIP, erhalten Anbindung an die Infrastruktur des Instituts sowie seine Bibliothek und können von den wissenschaftlichen Kontakten des DHIP profitieren. Das Programm richtet sich insbesondere an Professorinnen und Professoren und an Angehörige des akademischen Mittelbaus (mit zumindest abgeschlossener Promotion) an deutschen Hochschulen, deren Vorhaben sich in die Arbeitsfelder des DHIP einfügen. Dozierende, die im universitären Alltag die Lasten von Lehre und  Selbstverwaltung zu tragen haben, sollen zum Beispiel in der vorlesungsfreien Zeit während ihres kostenlosen Aufenthalts am DHIP ungestört ihre wissenschaftliche Arbeit verfolgen und von dessen Infrastruktur profitieren. Andere Bewerberinnen und Bewerber mit einem förderungsfähigen wissenschaftlichen Anliegen können dann berücksichtigt werden, wenn die Kapazitäten des Programms nicht ausgeschöpft sind. Vertreterinnen und Vertreter historisch arbeitender Nachbarfächer können sich ebenfalls bewerben, wenn ihre Forschungsanliegen interdisziplinär ausgerichtet und für das DHIP relevant sind. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die schon einmal KFW-Fellow waren, können sich um weitere Forschungsaufenthalte bewerben.

Bewerbungen können in deutscher oder französischer Sprache eingereicht werden. Bitte nennen Sie in Ihrem Anschreiben die Dauer und nach Möglichkeit bereits den geplanten Zeitraum Ihres Aufenthalts und fügen Sie Ihrer Bewerbung folgende Unterlagen bei:

  • eine Skizze Ihres Forschungsvorhabens im Umfang von ca. 5000 Zeichen (einschließlich Leerzeichen), aus der auch die aufzusuchenden Forschungseinrichtungen (Archive, Bibliotheken) und deren einschlägigen Bestände hervorgehen
  • einen tabellarischen Lebenslauf
  • ein Schriftenverzeichnis.

Über die Zuerkennung eines Fellowship entscheidet eine vom DHIP unabhängige Kommission, der zwei deutsche und zwei französische Historikerinnen und Historiker angehören. Ihr Bewerbungsdossier richten Sie bitte vollständig und in einer PDF-Datei per E-Mail (foerderung@dhi-paris.fr) an das DHIP, zu Händen von Frau Luna Hoppe. Für weitere Auskünfte zu den Karl-Ferdinand-Werner-Fellowships steht Ihnen Frau Dr. Christine Zabel gerne zur Verfügung (czabel@dhi-paris.fr /Telefon: +33 (0)1 44 54 23 80).

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news-12180 Tue, 23 Apr 2024 13:20:39 +0200 Soeben erschienen: PHS 128 https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/soeben-erschienen-phs-128.html Eva Zimmermann, Baden-Baden, Sommerhauptstadt Europas. Eine deutsch-französische Beziehungsgeschichte, 1840–1870 Zwischen Mitte der 1840-Jahre und dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 avancierte der Kurort Baden-Baden zum führenden Modebad Europas und zu einem bedeutenden interkulturellen Zentrum. Der ausgeprägte französische Einfluss brachte der Stadt auf beiden Seiten des Rheins den Ruf einer »französischen Kolonie« und einer »Filiale von Paris« ein, wobei dies unterschiedlich interpretiert wurde. Eva Zimmermann geht der Entwicklung dieses einzigartigen Ortes der deutsch-französischen Kulturbeziehungen im Spannungsfeld zwischen Kosmopolitismus und erstarkendem Nationalismus nach. Sie analysiert die vielfältigen Faktoren, die zur Entstehung der »Sommerhauptstadt Europas« beitrugen, und identifiziert Phänomene und Grenzen des Austauschs und Kulturtransfers, welche die gesamte Bäderkultur prägten. 

Die Bände der PHS erscheinen als Onlinepublikation mit sofortigem Open Access bei Heidelberg University Publishing (heiUP), finanziert durch das DHIP (Diamant Open Access), und als qualitativ hochwertige Printausgabe im Buchhandel.

» Zur Publikation im Open Access

 

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news-12178 Tue, 23 Apr 2024 13:15:08 +0200 Soeben erschienen: Francia Recensio 2024/1 https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/soeben-erschienen-francia-recensio-20241.html Die aktuelle Ausgabe enthält 86 Rezensionen Die aktuelle Ausgabe von »Francia-Recensio« enthält 86 Rezensionen aus den Bereichen Mittelalter, Frühe Neuzeit sowie Neuere und Neueste Geschichte. Besprochen werden jüngere Arbeiten zur westeuropäischen Geschichte. Alle Ausgaben des seit 2008 erscheinenden Rezensionsjournals sind auf der Publikationsplattform perspectivia.net zugänglich.

› Zur Publikation

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news-12165 Thu, 11 Apr 2024 12:52:06 +0200 Workshop zur deutschen Paläographie https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/workshop-zur-deutschen-palaeographie-3.html 28.–29. Oktober 2024 am Deutschen Historischen Institut Paris Ältere deutsche Handschriften zu lesen, erscheint Anfängern auf dem Gebiet der Paläographie oft als unüberwindliches Hindernis. Um diese Hürde zu nehmen, bietet das DHIP Studierenden, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern einen zweitägigen Workshop mit praxisorientierter Einführung in die deutsche Paläographie an. Der Workshop konzentriert sich auf die deutsche Schreibschrift des 19. und 20. Jahrhunderts und stellt das Lesen von ausgewähltem Übungsmaterial unter Anleitung in den Mittelpunkt. Unterrichtssprache ist deutsch.

Wenn Sie teilnehmen möchten, senden Sie bitte bis zum 30. Juni 2024 ein Motivationsschreiben und einen Lebenslauf (vollständig und in einer PDF-Datei) an Niels F. May: nmay@dhi-paris.fr.

» Zur Ausschreibung

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news-12137 Thu, 28 Mar 2024 16:51:08 +0100 Call for Papers: Mit dem Zweiten Weltkrieg abschließen? https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/call-for-papers-mit-dem-zweiten-weltkrieg-abschliessen.html Zivilbevölkerung zwischen Befreiung und Wiederaufbau Wann: 19.–20.9.2024
Wo: Nancy
Bewerbungsschluss: 26. April 2024

Wie haben Zivilisten in Frankreich, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden und Italien sowie in Deutschland und Österreich die Zeit der »Befreiung« erlebt? Konnten Sie mit dem Zweiten Weltkrieg »abschließen« und wie taten sie dies? Die Tagung anlässlich des 80. Jahrestags von débarquement und Libération geht von der Prämisse aus, dass Frauen und Männer in den genannten Gebieten über nationale Unterschiede hinaus eine gemeinsame Erfahrung des Kriegsendes und ein gemeinsames Schicksal teilten. Deshalb sollen Status, Erlebnisse und Gefühle der Zivilbevölkerung vor dem Hintergrund des Kriegsendes untersucht werden. Dieses bestand meist aus einer Abfolge von Phasen des Wartens, der Kämpfe, unmittelbarer Gefahr und Instabilität und der Neuordnung der Nachkriegsgesellschaften. Dabei kommen Erwartungen und Ängste, die Interaktionen der Zivilbevölkerung mit Militärs beider Seiten sowie den Angehörigen anderer Länder und Staatenlosen in den Blick, ihre Überlebensstrategien und Anpassungsversuche an die permanent sich wandelnde Situation. Wie gelang es den Menschen, mit dem Krieg abzuschließen?

Die Organisatorinnen und Organisatoren schlagen mehrere thematische Achsen vor, in die sich die vorgeschlagenen Beiträge einordnen können: Zivilbevölkerung während der bewaffneten Befreiung; Koexistenz von Zivilisten und Soldaten nach den Kämpfen; Normalität und Vergessen; Erinnerung.

Diese Tagung wird von der Universität Lothringen (CRULH), dem Goethe-Institut Nancy und dem Musée lorrain/Palais ducal im Rahmen der Mission »80 ans de Libération« organisiert, mit Unterstützung der Stadt Nancy und des Deutschen Historischen Instituts Paris.

Beitragsvorschläge (maximal 3000 Zeichen, mit einem kurzen Lebenslauf) sind bis 26. April 2024 bei den Organisatorinnen und Organisatoren einzureichen: laurent.jalabert@univ-lorraine.fr, jean-noel.grandhomme@univ-lorraine.fr. Eine Rückmeldung erfolgt nach der Sitzung des wissenschaftlichen Beirats, Anfang Mai 2024.

Vorträge können in französischer, deutscher oder englischer Sprache gehalten werden. Es wird keine Simultanübersetzung geben, sodass zumindest passive Kenntnisse des Französischen und der weiteren genannten Sprachen begrüßenswert sind.

» Zum Call for Papers (auf deutsch und englisch)

 

Bildnachweis: Befreiung Eindhovens, 20.9.1944, Fotograf: Malindine E. G. (Capt), No 5 Army Film and Photographic Unit, Imperial War Museum. Lizenz: IWM Non Commercial License, https://www.iwm.org.uk/collections/item/object/205189064.

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news-12124 Fri, 22 Mar 2024 15:26:58 +0100 Call for papers: Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/call-for-papers-euro-mediterranean-entanglements-in-medieval-history-3.html Online-Seminarreihe der Deutschen Historischen Institute in Paris und Rom Veranstalter: Deutsches Historisches Institut Paris/Deutsches Historisches Institut Rom
Ort: Online-Zoom
Datum: Akademisches Jahr 2024/2025
Seminarsprache: Englisch
Organisatorinnen: Dr. Amélie Sagasser (DHI Paris), Dr. Kordula Wolf (DHI Rom)

Die Deutschen Historischen Institute Paris und Rom setzen im akademischen Jahr 2024/2025 die Onlineseminar-Reihe zum Thema »Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History« fort. Die Veranstaltungen finden im Zweimonatsrhythmus statt. Sie richten sich sowohl an den wissenschaftlichen Nachwuchs als auch an etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller mediävistischen Disziplinen. Ziel ist es, ein internationales und interdisziplinäres Forum zu schaffen, auf dem vielfältige Themen und methodische Ansätze vorgestellt und diskutiert werden können.
Wir laden interessierte Forscherinnen und Forscher herzlich ein, ihre laufenden oder vor Kurzem abgeschlossenen Arbeiten vor einem internationalen Publikum zu präsentieren und zu diskutieren. Bitte schicken Sie einen Abstract (1–2 Seiten) und kurzen Lebenslauf (ggf. mit Publikationsverzeichnis) bis zum 3. Juni 2024 an asagasser@dhi-paris.fr und wolf@dhi-roma.it.

Themen
Der geographische Raum ist bewusst nicht klar umrissen und umfasst Europa sowie den Mittelmeerraum im weitesten Sinne. Einbezogen sind auch Verflechtungen zwischen dem euromediterranen Raum und anderen Weltregionen. Folgende Themenfelder stehen im Mittelpunkt:

  • Regional übergreifende, transkulturelle und interreligiöse Verflechtungen (Prozesse/Ergebnisse);
  • Grenz- und Kontakträume;
  • Soziale Netzwerke und interpersonelle Beziehungen;
  • Migration und Mobilität;
  • Transfer, Diffusion und Adaption bzw. Transformation von Ideen, Wissen und materiellen Objekten.

Seminarablauf
Im Mittelpunkt des Seminars steht der Austausch von Ideen. Unsere Referierenden beginnen mit einer 10- minütigen Keynote, in der sie ihre laufenden oder kürzlich abgeschlossenen Forschungsarbeiten vorstellen. Im Anschluss folgt ein 10-minütiger Kommentar eines Spezialisten. Dieser bildet die Grundlage für die anschließende 40-minütige Diskussion mit dem Online-Publikum.

Termine
Dienstags 17.00–18.00 Uhr (MEZ)

  • 24. September 2024
  • 26. November 2024
  • 28. Januar 2025
  • 25. März 2025
  • 27. Mai 2025

Kontakt für Fragen zum Forschungsseminar: Amélie Sagasser (DHI Paris, asagasser@dhi-paris.fr) und Kordula Wolf (DHI Rom, wolf@dhi-roma.it).

» Zum Call for Papers (auf Englisch)

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news-12122 Thu, 21 Mar 2024 14:37:23 +0100 Call for Papers: Wartime Occupations in Europe (20th–21st Centuries) https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/call-for-papers-wartime-occupations-in-europe-20th-21st-centuries.html Socio-Historical Perspectives Wann: 7.–8. November 2024
Wo: EHESS
Bewerbungsschluss: 3. Mai 2024

Gemeinsam mit dem neugegründeten Max Weber Netzwerk Osteuropa innerhalb der Max Weber Stiftung und dem Centre Marc Bloch ist das Deutsche Historische Institut Paris Partner einer internationalen Tagung, die am 7. und 8. November 2024 an der EHESS stattfinden wird. Die Tagung wird von der Forschungsallianz »Krieg und Gesellschaft in Mittel- und Osteuropa, 20. bis 21. Jahrhundert« organisiert, die vom CERCEC, von der Karls-Universität Prag und dem Zentrum für Stadtgeschichte in Lviv gegründet wurde, und im Rahmen des EURETES-Programms mit Unterstützung des französischen Forschungsministeriums MESR finanziert wird.

Ziel ist es, einen interdisziplinären Dialog zwischen Historikerinnen und Historikern, Soziologinnen und Soziologen sowie Forschenden aus anderen Sozialwissenschaften zu eröffnen, um die soziale Erfahrung der Kriegszeitbesetzung besser zu konzeptualisieren und über den 1945 etablierten Deutungsrahmen hinauszugehen. Um militärische Besetzung als soziales Phänomen besser zu verstehen, werden militärische Besatzungssituationen und -erfahrungen in ganz Europa vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute vergleichend diskutiert. Zentrale Perspektiven der Tagung betreffen die Untersuchung sozialer Akteure, der Zeitlichkeit der Besatzungserfahrung und ihrer Räume, der Konkurrenz zwischen Normensystemen und sozialen Ordnungen, der wirtschaftlichen und materiellen Dimensionen, der Rolle der Kriege und der Verbindung zwischen Besatzung und Massengewalt.

Eine vollständige Ausschreibung findet sich unten im Anhang.

Wir laden alle Forschenden aus den Sozialwissenschaften einschließlich Historikerinnen und Historikern ein, Abstracts (maximal 700 Wörter) über Besatzungen in Kriegszeiten im 20. und 21. Jahrhundert in Europa einzureichen. Die Tagung wird einen halbtägigen Workshop beinhalten, der ausdrücklich einer interdisziplinären Diskussion über Quellen und Methoden gewidmet ist; die Einreichungen sollten sich ebenfalls auf diese Fragen beziehen. Alle Bewerbungen müssen bis zum 3. Mai 2024 an folgende Adresse gesendet werden: wartimeoccupations.conference@gmail.com.

Die Tagungssprache ist Englisch. Bewerbungen können in den meisten europäischen Sprachen, einschließlich Ukrainisch, eingereicht werden. Englischkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich, auch wenn ein gutes Verständnis wünschenswert ist, um den Diskussionen folgen zu können. Die Organisatoren können Teilnehmer mit unzureichenden Englischkenntnissen, aber soliden wissenschaftlichen Beitragsvorschlägen während der Tagung unterstützen.

Die Organisatoren werden versuchen, alle Kosten für Teilnehmer zu decken, die nicht von ihren Heimateinrichtungen finanziert werden. Die Kosten für alle ukrainischen Teilnehmer (die derzeit in der Ukraine leben oder ins Ausland geflohen sind) werden vollständig gedeckt.

» Zum Call for Papers (auf Englisch)


Bildnachweis: »30 Juin. Un Dimanche matin au [sic] Champs-Élysées«. Le Cinéma Marignan réservé aux soldats allemands, 30.6.1940, Quelle: Musée Carnavalet, PH19687.

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news-12104 Thu, 14 Mar 2024 16:09:35 +0100 München für Mediävisten 2024 https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/muenchen-fuer-mediaevisten-2024.html Einblick in die Arbeit deutscher Forschungsinstitutionen zur mittelalterlichen Geschichte Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) bietet vom 25.–29. August 2024 eine Studienreise nach München für Studierende und Promovierende deutscher und französischer Universitäten und Hochschulen an.

Bewerbungsschluss: 1. Juni 2024

Die Studienreise bietet deutschen und französischen Studierenden und Promovierenden der mittelalterlichen Geschichte mit guten Grundkenntnissen in der jeweils anderen Sprache die Möglichkeit, einen vertieften Einblick in das deutsche Wissenschaftssystem zu gewinnen und auf diese Weise den akademischen Austausch zu fördern.
Geplant sind Besuche der Monumenta Germaniae Historica, des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Ludwig-Maximilians-Universität, der Bayerischen Staatsbibliothek, des Zentralinstituts für Kunstgeschichte sowie des Historischen Kollegs.

Eine Teilnahmebescheinigung kann ausgestellt werden.

Die Teilnahmegebühr beträgt 50,- EUR. Die Reisekosten (üblicherweise Bahnfahrt, 2. Klasse, bis max. 180,- €) und Übernachtung werden vom DHI Paris getragen.

Die Bewerbungsunterlagen müssen einen tabellarischen Lebenslauf sowie ein kurzes Motivationsschreiben enthalten. Sie sind bis zum 1. Juni 2024 unter dem Stichwort »München für Mediävisten« an Frau Dr. Amélie Sagasser zu richten: asagasser@dhi-paris.fr.

» Zur Ausschreibung (pdf)

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news-11997 Fri, 08 Mar 2024 11:45:00 +0100 VERLÄNGERUNG DER BEWERBUNGSFRIST https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/verlaengerung-der-bewerbungsfrist-1.html Aufsatzpreis des DHIP. Traduire et diffuser Die Bewerbungsfrist wird bis zum 31. März 2024 verlängert.

Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) ist ein wichtiger Akteur international ausgerichteter historischer Forschung und es übernimmt eine zentrale Vermittlungsfunktion zwischen der deutschen und französischen Geschichtswissenschaft. Die Forschungsschwerpunkte des DHIP sind die französische, deutsch-französische, afrikanische sowie die digitale Geschichte.

Der Aufsatzpreis des DHIP ermöglicht die Veröffentlichung von Ergebnissen einer herausragenden deutschen Dissertation oder Habilitation im Bereich der Forschungsschwerpunkte des Instituts als französischsprachigen Aufsatz. Das DHIP übernimmt die Kosten für die Übersetzung (in Höhe von ca. 2.000 €) sowie die redaktionelle Betreuung des Aufsatzes. Dieser soll anschließend in der Zeitschrift »Francia« oder nach Absprache in einer anderen einschlägigen französischsprachigen Zeitschrift veröffentlicht werden.

Der Bewerbung für den Preis sind folgende Unterlagen beizulegen:

  • eine dreiseitige Zusammenfassung der Dissertation bzw. Habilitation, die das Potential einer übersetzten Aufsatzfassung für die französischsprachige Forschung skizziert und eine erste Idee für den Aufsatz formuliert (Resümee, Fallstudie, konzeptioneller Text etc.),
  • ein Lebenslauf,
  • das Manuskript der eingereichten Dissertation bzw. Habilitation,
  • die Gutachten bzw. der rapport de soutenance de thèse.

Die Dissertation bzw. Habilitation müssen in den letzten zwei Jahren (1. Januar 2022–31. Dezember 2023) eingereicht worden sein.

Über die Preisvergabe befindet ein international zusammengesetztes Gremium von deutschen und französischen Historikerinnen und Historikern:

Olivier Richard (Universität Straßburg),
Martin Wrede (Universität Grenoble Alpes),
Jens Ivo Engels (Technische Universität Darmstadt),
Christine Zabel (Deutsches Historisches Institut Paris).

Die Bewerbungen richten Sie an emarchioni@dhi-paris.fr. Die Bewerbungsfrist wird bis zum 31. März 2024 verlängert.

» Zur Ausschreibung (PDF)

 

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news-11999 Fri, 08 Mar 2024 11:45:00 +0100 VERLÄNGERUNG DER BEWERBUNGSFRIST https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/verlaengerung-der-bewerbungsfrist.html Deutsch-französischer Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten Die Bewerbungsfrist wird bis zum 31. März 2024 verlängert.

Das Deutsche Historische Institut Paris verleiht 2024 zum zehnten Mal den deutsch-französischen Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten.
Eingereicht werden können Arbeiten, die im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 an einer Hochschule in Deutschland oder Frankreich als Master-Abschlussarbeit (oder Äquivalent, z. B. Zulassungsarbeit zum Staatsexamen) in den Geschichtswissenschaften oder einer historisch arbeitenden Disziplin verteidigt und mit einer Note von »gut« bis »sehr gut« (in Frankreich 14/20 und besser) bewertet worden sind. Der Untersuchungsgegenstand soll bei einer Einreichung an einer deutschen Hochschule der französischen Geschichte, hingegen bei einer Einreichung an einer französischen Hochschule der deutschen Geschichte entnommen sein oder für beide Fälle der deutsch-französischen Geschichte angehören. Der Untersuchungszeitraum kann von der Spätantike bis in die jüngste Zeitgeschichte reichen.

Die Bewerbungsfrist wird bis zum 31. März 2024 verlängert.

Für die Teilnahme am Wettbewerb senden Sie bitte per E-Mail Ihre Abschlussarbeit zusammen mit dem Gutachten des Betreuers oder der Betreuerin der Arbeit, einer zweiseitigen Zusammenfassung auf Französisch bzw. Deutsch (jeweils in der Sprache, in der die Arbeit nicht verfasst wurde), einem Bewerbungsschreiben und einem tabellarischen Lebenslauf in einem einzigen PDF-Dokument an: geschichtspreis@dhi-paris.fr.

Der deutsch-französische Geschichtspreis für Master-Abschlussarbeiten ist mit 500 € dotiert. Der Preisträger oder die Preisträgerin wird nach Paris zur Preisverleihung im Rahmen des Jahresvortrags des DHIP eingeladen. Reise- und Übernachtungskosten werden erstattet. Nach einer positiven externen Begutachtung können wesentliche Aspekte der Preisschrift als wissenschaftlicher Aufsatz in der Zeitschrift des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP) »Francia. Forschungen zur westeuropäischen Geschichte« veröffentlicht werden.

Eine Kommission aus Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen des DHIP sowie Hochschullehrern und Hochschullehrerinnen wählt unter den eingegangenen Bewerbungen den Preisträger oder die Preisträgerin aus. Ein Rechtsanspruch auf die Verleihung des Preises besteht nicht.

Jury: Corine Defrance, Claire Gantet, Silke Mende, Jörg Oberste

» Zur Ausschreibung (PDF)

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news-12064 Wed, 28 Feb 2024 11:00:00 +0100 Band 49 der »Francia« (2022) ist ab sofort im Open Access verfügbar https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/band-49-der-francia-2022-ist-ab-sofort-im-open-access-verfuegbar.html Alle Artikel von Band 49 (2022) der »Francia « sind ab sofort im Volltext und Open Access verfügbar. Alle Artikel von Band 49 (2022) der »Francia « sind ab sofort im Volltext und Open Access verfügbar. Der Band enthält insgesamt 20 Aufsätze, Miszellen und Forschungsberichte, sowie mehrere Nekrologe in deutscher, französischer oder englischer Sprache.

Mit Beiträgen von Simon MacLean, Philippe George, Marc Sureda i Jubany, James Drysdale Miller, Djro Bilestone Roméo Kouamenan, Karl Borchardt, Claudine Moulin, Thorsten Busch, Anna Kallabis, Christoph Streb, Mathilde Ackermann, Rolf Reichardt, Thomas Kolnberger, Sonja Kmec, Sarah Frenking, Sebastian Jutisz, Félix Streicher, Jean-Samuel Marx, Jens Schneider, Claire Gantet, Fraser McNair, Franck Tison, Klaus Malettke, Georges-Henri Soutou, Ulrich Pfeil und Werner Paravicini.

 

› Zu »Francia« Band 49 im Open Access (DOI: doi.org/10.11588/fr.2022.1)

› Zu Informationen über den aktuellen Band 50 (2023)

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news-12062 Fri, 23 Feb 2024 16:50:00 +0100 »Adressbuch der Deutschen in Paris von 1854« wird assoziiertes Projekt von Projets Time Machine https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/adressbuch-der-deutschen-in-paris-von-1854-wird-assoziiertes-projekt-von-projets-time-machine.html Seit Januar 2024 ist die Datenbank des DHIP »Adressbuch der Deutschen in Paris von 1854« assoziiertes Projekt von PTM. Lust auf eine Zeitreise durch Paris? Das Konsortium Projets Time Machine (PTM) arbeitet seit 2019 in verschiedenen Arbeitsgruppen an der Erstellung von geohistorischen Referenzdaten zur Pariser Stadtgeschichte seit dem Jahr 1000. Dafür werden in großem Umfang unterschiedliche Quellen mit räumlich-zeitlicher Dimension gesammelt, digitalisiert, transkribiert, angereichert und visualisiert sowie Tools für diese Arbeitsschritte entwickelt. Seit Januar 2024 ist die Datenbank des DHIP »Adressbuch der Deutschen in Paris von 1854«, die gemeinsam mit dem Institut für Digital Humanities Köln erstellt wurde, assoziiertes Projekt von PTM. Die Kooperation zielt auf den Praxis- und Wissensaustausch innerhalb des Netzwerks sowie auf die freie Bereitstellung und Nachnutzung von Daten und Tools.

 

› Zum »Adressbuch der Deutschen in Paris von 1854«

› Zu den assoziierten Projekten

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news-12060 Tue, 20 Feb 2024 14:23:21 +0100 Arndt Weinrich, Yaman Kouli und Kamina Diallo verteidigen erfolgreich ihre Habilitation bzw. Doktorarbeit https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/arndt-weinrich-yaman-kouli-und-kamina-diallo-verteidigen-erfolgreich-ihre-habilitation-bzw-doktora.html Unseren ehemaligen Mitarbeitenden und Stipendiatinnen und Stipendiaten gratulieren wir ganz herzlich. Wir gratulieren Dr. Arndt Weinrich herzlich zur erfolgreichen Verteidigung seiner Habilitation à diriger des recherches (HDR) an der Sorbonne Univ. Weinrich leitete von 2011 bis 2017 eine Forschungsgruppe am DHIP zur Geschichte des Ersten Weltkriegs und koordinierte die Aktivitäten des Instituts im Rahmen des Centenaire 2014–2018, als sich der Weltkrieg zum hundertsten Mal jährte. Als Teil des HDR-Dossiers »L’Allemagne, l’Europe et la guerre. Du national au transnational, années 1870-1945« legte er ein Manuskript über die Generäle Michail D. Skobelew und Georges Boulanger vor. Weinrich hatte am DHIP über Militärskandale in Frankreich und Russland seit den 1870er-Jahren gearbeitet, bevor er als DAAD-Fachlektor an der Sorbonne Univ. lehrte und seine Forschungen an der UMR Sirice fortsetzte.

Wir gratulieren ebenso Herrn PD Dr. Yaman Kouli, der sich an der Univ. Düsseldorf habilitiert hat und dem die Lehrbefugnis für den Fachbereich Neuere und Neueste Geschichte erteilt wurde. Kouli war von 2017 bis 2019 Gastwissenschaftler an der UMR Sirice und am DHIP.

Kamina Diallo hat ihre Doktorarbeit »La fabrique des ›ex‹rebelles: analyse de la construction institutionnelle, politique et sociale des identités excombattantes en Côte dIvoire« an der Science Po Paris verteidigt. Kamina Diallo war von 2017 bis 2020 Projektstipendiatin der transregionalen Forschungsgruppe »Die Bürokratisierung afrikanischer Gesellschaften«. Wir gratulieren herzlich.

 

› Weitere Informationen zu Dr. Arndt Weinrich

› Weitere Informationen zu PD Dr. Yaman Kouli

› Weitere Informationen zu Kamina Diallo

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news-12058 Tue, 20 Feb 2024 14:17:21 +0100 Schließtage des Instituts https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/schliesstage-des-instituts.html Das Institut und die Bibliothek sind vom 29. Februar bis zum 1. März 2024 (einschließlich) wegen einer internen Veranstaltung geschlossen. Das Institut und die Bibliothek sind vom 29. Februar bis zum 1. März 2024 (einschließlich) wegen einer internen Veranstaltung geschlossen.

› Zu den Öffnungszeiten

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news-12004 Thu, 25 Jan 2024 10:20:00 +0100 Neues Mitglied des wissenschaftlichen Beirats: Prof. Dr. Joël Glasman https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/neues-mitglied-des-wissenschaftlichen-beirats-prof-dr-joel-glasman.html Der Stiftungsrat der Max Weber Stiftung hat Prof. Dr. Joël Glasman in den wissenschaftlichen Beirat des DHIP berufen Unser wissenschaftlicher Beirat erhielt am 1. Januar 2024 Verstärkung durch Prof. Dr. Joël Glasman. Nach seiner Promotion 2009 an den Universitäten Leipzig und Paris Diderot, war er bis 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität und anschließend Forscher am Centre Marc Bloch in Berlin. Seit 2018 ist er Professor für Geschichte mit dem Schwerpunkt Geschichte Afrikas an der Universität Bayreuth. Er forscht zur neueren und neuesten Geschichte Afrikas, insbesondere zum Humanitarismus. 

Der wissenschaftliche Beirat begleitet das Institut in wissenschaftlichen Fragen, bei der Stellenplanung für wissenschaftliches Personal und unterbreitet Vorschläge für die Besetzung von Direktionsstellen. Die Beiratsmitglieder sind für vier Jahre gewählt.

› Weitere Informationen

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news-12006 Tue, 23 Jan 2024 14:10:03 +0100 Soeben erschienen! https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/soeben-erschienen-52.html Jahresbericht 2022/2023 des DHIP Der Jahresbericht des DHIP informiert über die Aktivitäten und Projekte der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Fokus-Berichte widmen sich in diesem Jahr der elektronischen Edition der Papsturkunden in Frankreich »Gallia Pontifica Online«, sowie der Tagung »Die Shoah als europäisches Projekt?« zur Vergleichs- und Transfergeschichte der Shoah.

Den aktuellen Jahresbericht des DHIP zum Universitätsjahr 2022/2023 finden Sie nun auf unserer Website.

› Zum Jahresbericht 2022/2023

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news-12002 Tue, 23 Jan 2024 13:40:55 +0100 Soeben erschienen: Francia Recensio 2023/4 https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/soeben-erschienen-francia-recensio-20234.html Die aktuelle Ausgabe enthält 84 Rezensionen Die aktuelle Ausgabe von »Francia-Recensio« enthält 84 Rezensionen aus den Bereichen Mittelalter, Frühe Neuzeit sowie Neuere und Neueste Geschichte. Besprochen werden jüngere Arbeiten zur westeuropäischen Geschichte. Alle Ausgaben des seit 2008 erscheinenden Rezensionsjournals sind auf der Publikationsplattform perspectivia.net zugänglich.

› Zur Publikation

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news-11973 Tue, 19 Dec 2023 14:32:23 +0100 Stellungnahme des Stiftungsrates der Max-Weber-Stiftung zur Evaluation des DHIP https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/stellungnahme-des-stiftungsrates-der-max-weber-stiftung-zur-evaluation-des-dhip.html Der Bewertungsbericht der Kommission ist nun online zugänglich Im Oktober 2022 wurde das DHIP turnusmäßig durch eine externe Kommission evaluiert. Der Bewertungsbericht der Kommission sowie die Stellungnahme des Stiftungsrates dazu sind nun online zugänglich.

 

› Zur Stellungnahme des Stiftungsrates

 

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news-11971 Tue, 19 Dec 2023 14:28:34 +0100 Eva Seemann erhält den Franz-Stephan-Preis 2023 der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/eva-seemann-erhaelt-den-franz-stephan-preis-2023-der-oesterreichischen-gesellschaft-zur-erforschung-de.html Eva Seemann wurde mit dem Franz-Stephan-Preis für die Geschichte und Kultur der Habsburger Monarchie im 18. Jahrhundert ausgezeichnet. Für ihre im Wallstein Verlag erschienene Dissertation »Hofzwerge. Kleinwüchsige Menschen an deutschsprachigen Höfen der Frühen Neuzeit« wurde Eva Seemann mit dem Franz-Stephan-Preis für die Geschichte und Kultur der Habsburger Monarchie im 18. Jahrhundert ausgezeichnet. Seemann macht das bislang wenig erforschte Phänomen erstmals in einer eigenen Studie sichtbar. An der Schnittstelle von Hofgeschichte und Disability History problematisiert sie Zugehörigkeit und Ausgrenzung sowie den ambivalenten Umgang der frühneuzeitlichen Gesellschaft mit körperlicher Andersheit.

 

› Zur Publikation

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news-11923 Tue, 21 Nov 2023 15:08:02 +0100 Call for Papers: Revolutionary, disruptive, or just repeating itself? Tracing the History of Digital History https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/call-for-papers-revolutionary-disruptive-or-just-repeating-itself-tracing-the-history-of-digital.html #dhiha9 Den digitalen Geschichtswissenschaften fehlt oft der Blick in die eigene Vergangenheit. Statt auf eine etablierte Geschichtsschreibung zurückgreifen zu können, scheint jede Generation von Historikerinnen und Historikern das Versprechen der digitalen Geschichte mit all den damit verbundenen Hoffnungen, Visionen und Ambitionen neu zu entdecken. Die Tagung »The History of Digital History« vom 23.–25. Oktober 2024 am DHIP möchte dem entgegenwirken.

Einreichungsfrist: 10. Januar 2024

 

› Zum Call For Papers

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news-11921 Tue, 21 Nov 2023 14:50:50 +0100 Ausschreibung: Karl-Ferdinand-Werner-Fellowships https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/ausschreibung-karl-ferdinand-werner-fellowships.html Förderung kurzer Forschungsaufenthalte von Historikerinnen und Historikern am Wissenschaftsstandort Paris Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) vergibt zweimal jährlich die Karl-Ferdinand-Werner-Fellowships. Gefördert werden können neben individuellen Archiv- und Bibliotheksforschungen in Paris und Umgebung auch Aufenthalte, die der konzentrierten Manuskriptarbeit mit Hilfe der gut ausgestatteten Institutsbibliothek dienen oder der Vertiefung von wissenschaftlichen Kontakten für die französisch-deutsche Wissenschaftskooperation (z. B. zur Konzeption von gemeinsamen Forschungsprojekten).

Stichdatum für Bewerbungen ist der 15. Februar 2024 (für Aufenthalte im Sommer/Herbst des laufenden Jahres) sowie der 15. September 2024 (für Aufenthalte in den ersten Monaten des Folgejahrs).

Die Dauer der geförderten Aufenthalte beträgt zwischen einer und vier Wochen. Die Fellows wohnen kostenlos in einem der Gästezimmer des DHIP, erhalten Anbindung an die Infrastruktur des Instituts sowie seine Bibliothek und können von den wissenschaftlichen Kontakten des DHIP profitieren. Das Programm richtet sich insbesondere an Professorinnen und Professoren und an Angehörige des akademischen Mittelbaus (mit zumindest abgeschlossener Promotion) an deutschen Hochschulen, deren Vorhaben sich in die Arbeitsfelder des DHIP einfügen. Dozierende, die im universitären Alltag die Lasten von Lehre und  Selbstverwaltung zu tragen haben, sollen zum Beispiel in der vorlesungsfreien Zeit während ihres kostenlosen Aufenthalts am DHIP ungestört ihre wissenschaftliche Arbeit verfolgen und von dessen Infrastruktur profitieren. Andere Bewerberinnen und Bewerber mit einem förderungsfähigen wissenschaftlichen Anliegen können dann berücksichtigt werden, wenn die Kapazitäten des Programms nicht ausgeschöpft sind. Vertreterinnen und Vertreter historisch arbeitender Nachbarfächer können sich ebenfalls bewerben, wenn ihre Forschungsanliegen interdisziplinär ausgerichtet und für das DHIP relevant sind. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die schon einmal KFW-Fellow waren, können sich um weitere Forschungsaufenthalte bewerben.

Bewerbungen können in deutscher oder französischer Sprache eingereicht werden. Bitte nennen Sie in Ihrem Anschreiben die Dauer und nach Möglichkeit bereits den geplanten Zeitraum Ihres Aufenthalts und fügen Sie Ihrer Bewerbung folgende Unterlagen bei:

  • eine Skizze Ihres Forschungsvorhabens im Umfang von ca. 5000 Zeichen (einschließlich Leerzeichen), aus der auch die aufzusuchenden Forschungseinrichtungen (Archive, Bibliotheken) und deren einschlägigen Bestände hervorgehen
  • einen tabellarischen Lebenslauf
  • ein Schriftenverzeichnis.

Über die Zuerkennung eines Fellowship entscheidet eine vom DHIP unabhängige Kommission, der zwei deutsche und zwei französische Historikerinnen und Historiker angehören. Ihr Bewerbungsdossier richten Sie bitte vollständig und in einer PDF-Datei per E-Mail (foerderung@dhi-paris.fr) an das DHIP, zu Händen von Frau Luna Hoppe. Für weitere Auskünfte zu den Karl-Ferdinand-Werner-Fellowships steht Ihnen Frau Dr. Christine Zabel gerne zur Verfügung (czabel@dhi-paris.fr /Telefon: +33 (0)1 44 54 23 80).

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news-11919 Tue, 21 Nov 2023 14:44:15 +0100 Eva Seemann erhält den Gleim-Literaturpreis 2023 https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/eva-seemann-erhaelt-den-gleim-literaturpreis-2023.html Für ihre Dissertation wurde Eva Seemann mit dem 15. Gleim-Literaturpreis ausgezeichnet Für ihre im Wallstein Verlag erschienene Dissertation »Hofzwerge. Kleinwüchsige Menschen an deutschsprachigen Höfen der Frühen Neuzeit« wurde Eva Seemann mit dem 15. Gleim-Literaturpreis ausgezeichnet. Seemann macht das bislang wenig erforschte Phänomen erstmals in einer eigenen Studie sichtbar. An der Schnittstelle von Hofgeschichte und Disability History problematisiert sie Zugehörigkeit und Ausgrenzung sowie den ambivalenten Umgang der frühneuzeitlichen Gesellschaft mit körperlicher Andersheit.

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news-11908 Wed, 15 Nov 2023 15:15:16 +0100 Francia 1973–2023 https://dhi-paris.fr//aktuelles/detailseite/news/detail/News/francia-1973-2023.html Eine Fachzeitschrift wird 50 Ein halbes Jahrhundert ist eine lange Zeit, auch für eine wissenschaftliche Zeitschrift. 50 Jahrgänge »Francia. Forschungen zur westeuropäischen Geschichte« zeugen von der Produktivität der internationalen Autorinnen und Autoren der Zeitschrift – und von der bis heute zentralen Bedeutung des Austausches zwischen der deutschen und der französischen Geschichtswissenschaft.

Ein Themenschwerpunkt im neuen Band der »Francia« bietet Gelegenheit zum Rückblick und zum Nachdenken über die Zukunft (Francia 50 (2023), S. 1–102). Georg Jostkleigrewe (Univ. Halle-Wittenberg), Claire Gantet (Univ. Fribourg) und Reiner Marcowitz (Univ. Lothringen) haben sich bereit erklärt, aus der Perspektive ihrer jeweiligen Epoche auf 50 Jahre »Francia« zurückzublicken. Während Rolf Große (DHIP) die Perspektive der Redaktion bietet, analysieren Mareike König (DHIP) und Eike Löhden (Univ. Marburg) das Korpus der Francia mit DH-Methoden – ihre Erkenntnisse zu semantischen Schwerpunkten und Verschiebungen regen zu weiterführenden Fragen nach Forschungskonjunkturen und deren Ursachen an, die über die Zeitschrift hinausweisen.

Band 50 enthält 15 weitere Beiträge in den Rubriken »Aufsätze«, »Zur Forschungsgeschichte und Methodendiskussion« sowie »Miszellen«. Sie widmen sich so unterschiedlichen Themen wie dem Vertrag von Verdun (843), den barbaresques, muslimischen Kaperfahrern im Mittelmeer, und der Rolle Bismarcks in der Bazaine-Affäre. Wer sich für mittelalterliche Wirtschafts- und Technikgeschichte interessiert, kann sich über Waldwüstenwirtschaft sowie Gezeiten- und Windmühlen informieren. Die Relevanz der Edition der Acta Pacis Westphalicae für die französische Geschichte wird ebenso diskutiert wie Vorstellungen von Authentizität bei der Altstadtsanierung von Marseille.

Ein zweiter Themenschwerpunkt behandelt die Frage »Weshalb bringt man seinen Nachbarn um?« Auf Überlegungen von Thomas Maissen und Jan Assmann (beide Univ. Heidelberg) antworten Denis Crouzet (Sorbonne Univ.) und Jérémie Foa (TELEMMe), zwei Spezialisten für das Massaker der Bartholomäusnacht (1572), sowie Vincent Duclert (EHESS) mit einem Beitrag über den Völkermord in Ruanda (1994).

Hier finden Sie das gesamte Inhaltsverzeichnis und Abstracts für die Rubrik »Aufsätze«.


Informationen zur Zeitschrift: »Francia. Forschungen zur westeuropäischen Geschichte« wird seit 1973 vom Deutschen Historischen Institut Paris herausgegeben. Schwerpunkte sind die Geschichte Westeuropas, insbesondere Frankreichs, und die deutsch-französische Geschichte.

Die Zeitschrift enthält Beiträge in deutscher, französischer oder englischer Sprache. Für die Beiträge des Aufsatzteils werden Abstracts in allen drei Sprachen publiziert. Weitere Rubriken widmen sich der Forschungsgeschichte und Methodendiskussion und enthalten Miszellen und Nekrologe. In »Ateliers« werden thematische Schwerpunkte von mehreren Autorinnen und Autoren behandelt. Die Auswahl der Beiträge erfolgt nach einem Begutachtungsverfahren (double blind) durch die Redaktion.

Die Zeitschrift erscheint einmal jährlich in einem Band von ca. 500 Seiten in gedruckter Form und seit Band 39 (2012) auch als E-Book. Alle seit 1973 erschienenen Bände, mit Ausnahme des jeweils letzten Jahrgangs, stehen als E-Journal im Portal HeiJournals der Universitätsbibliothek Heidelberg sowie auf der Publikationsplattform der Max Weber Stiftung perspectivia.net kostenfrei zur Verfügung.

Vor Ablauf der Moving Wall von einem Jahr können die aktuellen Artikel auch einzeln und zu einem günstigen Preis beim Thorbecke-Verlag (Patmos-Gruppe) erworben werden.

Die Rezensionen werden seit Band 35 (2008) in vier Ausgaben pro Jahr online als Francia-Recensio veröffentlicht. Sie sind außerdem auf der Rezensionsplattform recensio.net zugänglich.

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