DHI RSS https://www.dhi-paris.fr/home/rss.xml de_DE DHI-Paris Thu, 08 Dec 2022 10:54:42 +0100 Thu, 08 Dec 2022 10:54:42 +0100 TYPO3 EXT:news news-8266 Wed, 09 Nov 2022 10:41:49 +0100 Call for Papers: Regestes numérisés d’actes médiévaux – conception et usages https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/call-for-papers-regestes-numerises-dactes-medievaux-conception-et-usages.html 13. Studientag der Gallia Pontificia Organisiert in Kooperation mit der École nationale des chartes.

Ort: Deutsches Historisches Institut Paris
Datum: 2. Juni 2023

Anfang 2023 wird die Gallia Pontificia online [GPO] auf perspectivia.net  online gestellt werden (Erzbischöfe von Reims, d.h. 1.600 Regesten).

Der wissenschaftliche Beirat der Gallia Pontificia hat deshalb vorgeschlagen, den nächsten Studientag der Gallia Pontificia dem Thema der digitalen Regesten, ihrer Konzeption, ihrem Beitrag und ihrer Nutzung zu widmen: Büßen sie durch vollständige Editionen ihren Wert ein, oder werden sie durch ihre retrospektive oder sofortige Digitalisierung davor bewahrt? Welche Optionen stehen hinter der Wahl der Sprache, in der die Regesten und ihre Kommentare verfasst werden? Stehen Regesten und Editionen in Konkurrenz zueinander, oder ergänzen sie sich? Verlieren sie durch den mittlerweile üblichen Rückgriff auf lexikografische Analysen in absehbarer Zeit ihren Wert, oder bleibt ihnen ein eigener Raum – insbesondere für die Indexierung, die genaue Identifizierung (Personen, Orte, Glossare ...)? Welche Benutzung zeichnet sich ab und welche Nutzer?

Der Studientag beginnt mit einer ausführlichen Präsentation der GPO. Die Beiträge werden eventuell zwischen Vorträgen und der Teilnahme an einer Podiumsdiskussion aufgeteilt, die sich gegebenenfalls auf zwei Themenbereiche konzentrieren wird: 1) Konzeption, 2) Benutzung.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge für Vorträge in deutscher oder französischer Sprache (ca. 10-15 Zeilen) bis zum 15. Dezember 2022 an Olivier Guyotjeannin (olivier.guyotjeannin@chartes.psl.eu) und Rolf Große (rgrosse@dhi-paris.fr) gesendet werden.

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news-8264 Wed, 09 Nov 2022 10:36:15 +0100 Call for Papers: Diplomatische Hauptstädte https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/call-for-papers-diplomatische-hauptstaedte.html Transformationen, (De-)Lokalisierungen, Legitimationen seit 1945 Wissenschaftlicher Beirat: Laurence Badel (Paris 1 Panthéon-Sorbonne), Nicolas Badalassi (Sciences-Po Aix), Anne-Sophie Gijs (UCLouvain), Jürgen Finger (Deutsches Historisches Institut Paris)

Ort: Deutsches Historisches Institut (Paris)
Datum: 6.–7. Juni 2023
Bewerbungsschluss: 15. Januar 2023

Die Forschung über Hauptstädte wurde in den letzten dreißig Jahren überwiegend von einer konstruktivistischen Lesart geleitet, die diese aus einem symbolischen Blickwinkel betrachtet und nicht als Orte der tatsächlichen Macht. Ohne die Bedeutung von Wahrnehmungen und Vorstellungen zu schmälern, wird der Studientag die Besonderheiten der »diplomatischen Hauptstadt« (diplomatic capital) im Vergleich zur internationalen Hauptstadt (international capital) oder »Weltstadt« (global city) untersuchen.

Der Begriff der diplomatic capital, der ausgehend von europäischen Erfahrungen entwickelt wurde (vgl. Badel, Revue historique, 2022-3, Nr. 703), soll als analytisches Konzept fruchtbar gemacht werden, um die besondere Relevanz solcher Städte im Kontext der Umstrukturierungen der internationalen Beziehungen seit 1945 zu untersuchen. Das zielt auch, aber nicht nur, auf Städte, in denen internationale Organisationen ihren Sitz haben, wo regelmäßig Konferenzen von Nichtregierungsorganisationen oder Kongresse von Aktivisten stattfinden oder wo in sonstigen »Foren« diplomatische Gespräche geführt werden – ohne dass diese Städte unbedingt Sitz einer Regierung sein müssen.

Während sich die diplomatischen Hauptstädte bis 1945 im atlantischen Raum konzentrierten, haben sie sich seither auf allen Kontinenten verbreitet, nicht zuletzt weil die entkolonialisierten Staaten so am Funktionieren der internationalen Ordnung teilhaben konnten. Der Studientag soll in erster Linie beleuchten, wie sich neue außereuropäische diplomatische Hauptstädte in Afrika, Asien und Lateinamerika während und nach dem Kalten Krieg behaupteten, auch im Vergleich und Konkurrenz zu alten und neuen europäischen diplomatic capitals. Zudem soll das analytische Potenzial des Konzepts und seine Eignung geprüft werden, die Transformationen sowohl des Multilateralismus als auch der regionalen und kommunalen Räume nach 1945 zu erfassen.

Nähere Informationen und die fünf von den Organisatorinnen und Organisatoren vorgeschlagenen analytischen Achsen entnehmen Sie bitte der vollständigen Ausschreibung auf Deutsch oder auf Englisch.

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news-8234 Tue, 08 Nov 2022 14:35:00 +0100 Call for Papers: Quo Vadis https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/call-for-papers-quo-vadis.html Wissensräume (digital) ergründen Zahlreiche Dissertationsprojekte zur Geschichte Europas vom 5. bis zum 16. Jahrhundert zeugen von der Aktualität neuer Zugänge aus der Wissensgeschichte und den Digital Humanities. Das Online-Seminar Quo vadis öffnet einen deutsch-französischen Diskussionsraum für Doktoranden und Doktorandinnen wie für fortgeschrittene Masterstudierende, deren Projekte Methoden und Theorien dieser Forschungszweige als analytische Zugänge anwenden. Ziel ist es, junge Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen miteinander in Kontakt zu bringen: In sieben Sitzungen stellen sie ihre Projekte sowie einen Schlüsseltext für ihre Untersuchung vor. Diese Texte werden den Teilnehmenden vorab zugesandt. Das Online-Seminar beschränkt sich nicht auf die historische Mediävistik, sondern profitiert von interdisziplinären Zugängen u. a. aus der Digital History, Romanistik, Germanistik und Soziologie.

Wir suchen junge Forschende mit einem Projekt zur Geschichte Europas vom 5. bis zum 16. Jahrhundert, die einen wissensgeschichtlichen Zugang oder Methoden der Digital Humanities nutzen, um ihre Quellen nach deren Gebrauchskontexten zu befragen. Zahlreiche Projekte zeugen vom aktuellen Interesse an den zeitgenössischen Bedingungen von Wissensproduktion und -vermittlung. Damit machen sie unbekannte Orte und Räume ausfindig, weil diese die Geltung von Wissen bestimmen. So wird die Bischofsaula zum Hörsaal, das Kloster zum Innovationslabor und die königliche Kanzlei zum Ordnungsstifter: Es werden Wissensräume geschaffen, die es zu ergründen gilt. Auf Grundlage einer ausgewählten wissenschaftlichen Publikation soll die im Projekt angewandte Methode oder verfolgte Theorie vorgestellt werden, um damit einhergehende Probleme im konkreten Arbeiten gemeinsam zu diskutieren und Lösungen zu finden.

Die Arbeitssprachen sind Deutsch, Französisch und Englisch. Die Organisatorinnen moderieren und jede und jeder kann in der Sprache seiner Wahl referieren und diskutieren.

Sie bewerben sich für den 3. Turnus des Seminars, der von April bis Ende Juli 2023 laufen wird. Die Bewerbung sollte neben einem Abstract des Forschungsprojektes (max. 3 000 Zeichen inkl. Leerzeichen) auch einen wissenschaftlichen Aufsatz vorschlagen, den alle Teilnehmenden vorbereitend auf die Sitzung lesen werden. Ein kurzer akademischer Lebenslauf ist erwünscht.

Bewerbungen richten Sie bitte in einer PDF-Datei bis zum 31. Januar 2023 an folgende Adresse: quovadis@dhi-paris.fr. Wir melden uns bei Ihnen bis spätestens 28. Februar 2023.

Das Online-Seminar »Quo vadis. Wissensräume (digital) ergründen« wird von Maria-Elena Kammerlander (Universität Freiburg) und Pauline Spychala (DHI Paris) organisiert. Das Seminar läuft bereits seit einem Jahr. Wir laden alle Interessierten herzlich zu den Online-Sitzungen im Winter 2022/2023 ein!

» Zum Programm

Quo vadis findet in Kooperation mit der Gesellschaft für Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, dem Trier Center for Digital Humanities, dem Centre de recherche en histoire européenne comparée der Université Paris-Est Créteil (EA 4392) sowie dem Centre Lucien Febvre der Université de Franche-Comté (EA 2273) statt.

» Zum Call for Papers (pdf)

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news-8247 Mon, 07 Nov 2022 14:15:50 +0100 Soeben erschienen! https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/soeben-erschienen-48.html Francia. Forschungen zur westeuropäischen Geschichte, Band 49 (2022) Die seit 1973 erscheinende »Francia. Forschungen zur westeuropäischen Geschichte« ist die einzige deutsche historische Fachzeitschrift, die sich der Geschichte Westeuropas widmet. Sie ist in gedruckter Form und ab Band 39 (2012) auch als E-Book lieferbar. Ihre Beiträge erscheinen in deutscher, französischer oder englischer Sprache. Für den Aufsatzteil gibt es zudem dreisprachige Resümees.

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news-8245 Mon, 07 Nov 2022 14:12:22 +0100 Soeben erschienen! https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/soeben-erschienen-47.html Francia Recensio 2022/3 Die aktuelle Ausgabe von »Francia-Recensio« enthält 80 Rezensionen aus den Bereichen Mittelalter, Frühe Neuzeit und Neueste Geschichte. Alle Rezensionen sind mit einer DOI versehen, die für jeden einzelnen Text als verbindlicher und permanenter Zitationsnachweis gilt. Ältere Ausgaben bis »Francia-Recensio 2017/3« sind auf der Publikationsplattform perspectivia.net zugänglich.

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news-8232 Thu, 03 Nov 2022 14:35:00 +0100 Call for Papers: Gewalt im politischen Raum https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/call-for-papers-gewalt-im-politischen-raum.html Wahrnehmung, Diskurse, Emotionen in Deutschland, Frankreich und Europa (19.–21. Jahrhundert) 16. Kolloquium des Deutsch-Französischen Komitees für die Erforschung der deutschen und französischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Institut Paris und der Deutsch-Französischen Hochschule vom 8. bis 10. November 2023 am Deutschen Historischen Institut Paris.

Organisation: Dr. Axel Dröber (DHIP), Dr. Valérie Dubslaff (Université Rennes 2/DFHK), Prof. Dr. Jörg Requate (Universität Kassel/DFHK)

Wissenschaftlicher Beirat: Dr. Axel Dröber (DHIP), Dr. Jürgen Finger (DHIP), Prof. Dr. Emmanuel Droit (Sciences Po Strasbourg), Dr. Valérie Dubslaff (Université Rennes 2), Prof. Dr. Anne Kwaschik (Universität Konstanz), Prof. Dr. Catherine Maurer (Université de Strasbourg), Prof. Dr. Silke Mende (WWU Münster), Prof. Dr. Jörg Requate (Universität Kassel)

So unterschiedlich die Formen und Praktiken der Gewalt sein mögen, so unterschiedlich können auch ihre Wahrnehmung und die Emotionen ausfallen, die sie hervorbringt. Gewalt kann Schmerz, Schrecken, Entsetzen und Trauer genauso erzeugen wie Gleichgültigkeit, Triumphgefühle oder Genugtuung. Die Frage, wie Gewalt wahrgenommen wird und welche Emotionen mit ihr verbunden sind, hängt von vielen Faktoren ab: davon, ob jemand auf der Seite der Opfer, der Täter:innen oder der Zeug:innen steht, davon, ob Gewalt als legitim oder illegitim empfunden wird oder davon, wie nah oder wie fern die Gewalt ist und in welcher Weise sie medial vermittelt wird. Ziel der Tagung ist es, das komplexe Verhältnis von Gewaltausübung und Gewaltwahrnehmung im Kontext der deutsch-französischen Geschichte und davon erweiternd ausgehend im europäischen und dem damit verbundenen globalen Raum in den Blick zu nehmen.

Die Wahrnehmung von Gewalt und deren emotionale Aufladung spielt für das Verständnis und den gesellschaftlichen Umgang mit Gewalthandeln eine zentrale und noch nicht hinreichend beachtete Rolle. Daher soll historisierend danach gefragt werden, welche Formen der Gewalt im politischen Raum wahrgenommen und auf welche Weise sie emotionalisiert wurden und welchen Veränderungen die jeweiligen Wahrnehmungs- und Emotionalisierungsformen unterworfen waren. Damit verbunden ist auch das Ziel, den politischen Raum in Bezug auf die Frage neu zu vermessen, welchen Stellenwert die unterschiedlichen Formen von Gewalt darin zu unterschiedlichen Zeiten einnehmen. Im deutsch-französischen Kontext rückt hier als erstes kriegerische Gewalt in den Vordergrund. Weitere Formen entstanden im Kontext von Regimewechseln, Aufständen oder Unruhen. Hier steht auch die Reichweite dieser Prozesse im Vordergrund: Spielten sie sich auf lokal begrenzten Ebenen ab oder hatten sie eine größere Wirkung und führten zu transnationalen Transferprozessen? Dies erscheint nicht nur für die Analyse revolutionärer Bewegungen im 19. Jahrhundert, deren imaginierter Legitimität oder als notwendig erachteter Repression von staatlicher Seite, sondern auch für die Betrachtung terroristischer Gewalt seit den 1970er Jahren zentral. Die Ereignisse im anderen Land führten auch zur Auseinandersetzung mit der eigenen Gewaltgeschichte (z.B. im kolonialen Kontext, wie Debatten um Dekolonisierung oder Restitutionsinitiativen bis heute zeigen). Nicht zuletzt mussten sexuelle Gewalt, Gewalt gegen Frauen, Gewalt im Kontext staatlicher oder nicht-staatlicher Institutionen erst den Weg in die jeweiligen nationalen Öffentlichkeiten und die entsprechenden politischen Räume finden. Dies lenkt den Blick zugleich auf die öffentliche Emotionalisierung der intimen Sphäre.

Mögliche (aber nicht erschöpfende) Themenschwerpunkte sind:

Selbstwahrnehmung von Gewalt: In Verbindung mit einer wahrnehmungshistorischen und einer praxeologischen Perspektive kann nach der Selbstwahrnehmung und Verarbeitung von Gewalterfahrungen der unterschiedlichen Akteur:innen (Täter:innen, Opfer, Bystanders) gefragt werden. Inwiefern hinterließen diese Gewalthandlungen nicht nur psychologische sondern auch diskursive Spuren bei den involvierten Personengruppen? Welche Selbstzeugnisse, Erinnerungen und Interpretationen von Gewalt produzierten die betroffenen Personengruppen während des Geschehens und danach?

Wahrnehmung und Thematisierung asymmetrischer Gewalt- und Machtverhältnisse in der Gesellschaft: In welcher Weise gelang es Gewalt im Kontext asymmetrischer Machtverhältnisse (im kolonialen Kontext, in Institutionen, in Familien, in Beziehungen zwischen Männern und Frauen etc.) zu thematisieren? Inwiefern wurden derartige Gewalthandlungen als strukturelle Probleme von asymmetrischen Machtverhältnissen wahrgenommen? Wovon hing es ab, ob sie zu gesellschaftlichen Debatten führten und damit politisierbar waren? Welche Rollen spielten dabei soziale Bewegungen, Opfer(gruppen), die unterschiedlichen Medien und andere Akteure? Welche Faktoren führten dazu, dass Regierungen, Parteien oder Parlamente gesetzlichen Regelungsbedarf sehen?

Medial-öffentliche Vermittlung von Gewalt: Wie spielten Medialität und Emotionalität in der Vermittlung von Gewalthandlungen zusammen? Welche Dynamiken wurden durch Emotionen entfacht, welche kurzfristigen Reaktionen (Hilfe, Unterstützung, Flucht) und langwierigen Folgen riefen sie hervor? Welche Wahrnehmung und Diskurse wurden durch mediale Akteur:innen im öffentlichen Raum produziert und wie wirkten diese in den Mentalitäten nach? Welche Rolle spielten dabei die unterschiedlichen Medien von Presse bis social media?

Gewaltwahrnehmung im Kontext politischer Ordnung(en): Gewalt kann ebenso als legitimes Mittel zur Stabilisierung politischer Ordnungen wie als Mittel zu deren Bedrohung wahrgenommen werden. Wovon hingen diese Wahrnehmungen in konkreten Gewaltsituationen ab und welchen Veränderungen unterlagen sie? Wie legitimierten die unterschiedlichen (demokratischen, autoritären oder totalitären) Regime einerseits und staatsfeindliche Gruppen andererseits die jeweils ausgeübte – staatliche oder antistaatliche – Gewalt und wie wurden diese Legitimationsstrategien wahrgenommen. Lassen sich in diesem Kontext Emotionalisierungs- oder auch Entemotionalisierungsstrategien ausmachen?

Die Tagung findet vom 8. bis 10. November 2023 im Deutschen Historischen Institut in Paris statt. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Französisch. Die Reise- und Übernachtungskosten der Vortragenden werden in Abhängigkeit von den eingeworbenen Drittmitteln vom DFHK übernommen. Die Beiträge werden in der Schriftenreihe des DFHK (Franz Steiner Verlag) veröffentlicht.

Interessent:innen werden gebeten, den Titel ihres Vortrags, ein Abstract (maximal 500 Wörter) sowie ihren Lebenslauf (1 Seite) in deutscher, englischer oder französischer Sprache bis zum 31. Dezember 2022 in einer Datei per E-Mail an die Organisator:innen an folgende Adresse comitefrancoallemand@gmail.com zu richten. Doktorand:innen und Postdocs werden besonders aufgefordert, sich zu bewerben.

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news-8220 Fri, 21 Oct 2022 17:24:20 +0200 Call for Papers: Paris als Standort der deutschen Diplomatie (1868 bis heute) https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/call-for-papers-paris-als-standort-der-deutschen-diplomatie-1868-bis-heute.html Workshop am Deutschen Historischen Institut Paris in Kooperation mit der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Paris – 12./13. April 2023 Wissenschaftlicher Beirat: Corine Defrance, Jürgen Finger, Niels F. May, Ulrich Pfeil, Thomas Maissen

Paris ist einer der wichtigsten Standorte des deutschen diplomatischen Dienstes seit der Gründung des Norddeutschen Bundes. Diese herausgehobene Position resultiert aus der Schlüsselrolle der bilateralen Beziehungen der beiden Nachbarn am Rhein – egal ob diese eher friedlich oder feindschaftlich geprägt waren – sowie der Rolle beider Länder für die europäische Ordnung des 19. und 20 Jahrhunderts und die multilaterale internationale Ordnung. Die Bedeutung der deutsch-französischen »Lokomotive« für die europäische Integration ist ein Beispiel für die Bedeutung der beiden Länder in internationalen und supranationalen Organisationen und Gremien.

Parallel zur Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen und der internationalen Ordnung, in die diese eingebettet waren und sind, hat sich in den letzten rund 150 Jahren das diplomatische Geschäft in vielerlei Hinsicht verändert: durch personellen Ausbau; durch die Ausdifferenzierung und Vervielfachung der (auch multilateralen) Einrichtungen; mit klar geregelten Laufbahnen und vergleichsweise kurzen Aufenthalten an einem Ort; währenddessen änderten die beschleunigten Kommunikations- und Reisewege zwischen den Hauptstädten sowie regelmäßige Treffen von Staatshäuptern und Ministern die Funktion des diplomatischen Dienstes vor Ort und reduzierten möglicherweise seine politische Bedeutung. Letzteres mag dazu beigetragen haben, dass die zeithistorische Forschung sich generell eher selten für Botschafter und Diplomaten interessiert hat. Im konkreten Fall ist die Rolle der deutschen Botschafter in Paris für die bilateralen Beziehungen noch nicht systematisch erforscht.

Dieser Workshop soll deshalb an zwei Halbtagen Potenzial und Herausforderungen einer näheren Untersuchung der diplomatischen Tätigkeiten am »Standort Paris« und seiner Spezifika erkunden. Zwei Zugriffe stehen dabei im Vordergrund: ein biographischer und prosopographischer, an Botschaftern und Diplomaten orientierter Zugriff, der es ermöglichen soll, die Bedeutung von Paris als Standort der deutschen Diplomatie zu fassen, etwa auch für diplomatische Karrieren, Prägungen und Netzwerke. Währenddessen fragt ein systematischer Ansatz nach dem institutionellen Kräftefeld, innerhalb dessen die Botschafter agierten.

Über einzelne Botschafterpersönlichkeiten hinaus wird der Workshop so übergreifenden thematischen Fragen nachgehen. Für ein besseres Verständnis der zugrundeliegenden Strukturen und ihrer historischen Wandlungsprozesse müssen gesellschaftliche Faktoren und kulturelle Fragestellungen im Sinne der Neuen Diplomatiegeschichte und der Erforschung diplomatischer Praktiken berücksichtigt werden. Nicht zuletzt kann am konkreten Beispiel von Paris die sich wandelnde Rolle und Funktion des diplomatischen Dienstes im 20. Jahrhundert erkundet werden. Das erlaubt Überlegungen, die über diesen Standort hinausweisen.

Mögliche Fragen und Themen sind:

  • die diplomatischen Neuanfänge am Standort Paris nach den Kriegen 1871, 1918, 1945,
  • die Vorkriegs- und Kriegsbiographien der Botschafter,
  • die diplomatische Konkurrenz von BRD und DDR in Paris,
  • der Empfang deutscher Diplomaten durch das französische Außenministerium und in der Pariser Gesellschaft,
  • die Beurteilung deutscher Diplomaten in den Archiven des Quai d’Orsay,
  • die deutschen Vertretungen bei den multilateralen Organisationen: OEEC/OECD, Unesco, NATO (bis 1967),
  • die Bedeutung von Paris für die diplomatische Karriere; und umgekehrt Karrierevoraussetzungen für diplomatische Posten in Paris,
  • Gestaltungsspielräume von Botschaftern im bilateralen Verhältnis,
  • die Vorbereitung und Mitwirkung bei Gipfeltreffen,
  • Selbstverständnis und Rolle von Botschaftern in Krisenmomenten,
  • Voraussetzungen und Leistungen der Diplomaten (sprachliche und kulturelle Kenntnisse etc.),
  • die Rolle der institutionalisierten Zusammenarbeit (Austausch von Verwaltungskadern, Teilnahme an Ministersitzungen, Gipfeltreffen, Staatsbesuche und deren Begleitung).


Wir begrüßen Vorschläge für 20-minütige Vorträge in deutscher oder französischer Sprache. Die Arbeitstagung findet voraussichtlich am Deutschen Historischen Institut und in der deutschen Botschaft in Paris statt. Bitte senden Sie Vorschläge (max. 500 Worte) und einen Lebenslauf bis zum 15. November 2022 an Dr. Jürgen Finger: jfinger@dhi-paris.fr.

» Zum Call for Papers (pdf)

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news-8212 Wed, 12 Oct 2022 12:08:20 +0200 Mitarbeiter/in für den Empfang https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/mitarbeiterin-fuer-den-empfang.html Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) sucht zum 1. Januar 2023 einen Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin für den Empfang (69% Stellenumfang, z. Zeit 24 Std./Woche) Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas

Zum 1. Januar 2023 oder nach Vereinbarung suchen wir einen Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin für den Empfang (69% Stellenumfang, z. Zeit 24 Std./Woche)

Die ausgeschriebene Stelle ist im Bereich »Verwaltung und Forschungsservice« angesiedelt. Dieser Bereich versteht sich als Dienstleister und ist vom Bild einer vorausschauenden Service-Einheit geleitet, welche die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen unterstützt.

Ihre Aufgaben umfassen:

  • Öffnung des Instituts jeden Vormittag
  • Empfangsdienst mit Präsenz vor Ort an fünf Vormittagen (Mo-Fr) ab 8h45 Uhr
  • Begrüßung und Information der Gäste von Institut und Bibliothek sowie Empfang von Paket- und Lieferdiensten, Caterern etc.
  • Telefondienst
  • Unterstützung des Veranstaltungsmanagements bei organisatorischen Aufgaben
  • Unterstützung bei der Materialbestellung (Büroutensilien, Mobiliar, etc.) und bei der Etikettierung von Bibliotheksbüchern

Wir erwarten:

  • gute deutsche und französische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift, Englischkenntnisse von Vorteil
  • sicheres, freundliches und repräsentatives Auftreten am Empfang und am Telefon
  • Kenntnisse von MS Office (insbesondere MS Excel und MS Word)
  • Freude an der Arbeit in einem internationalen Umfeld
  • Teamgeist, Flexibilität, Organisations- und Koordinationsgeschick sowie Einsatzbereitschaft

Wir bieten:

  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris
  • die Mitarbeit in einem dynamischen deutsch-französischen Team
  • eine Bezahlung nach dem Vergütungsschema der deutschen Botschaft Paris für französische Arbeitsverträge (»lokal Beschäftigte«), bei entsprechender Voraussetzung in der Entgeltgruppe E4 (brutto ab 1787 € Euro monatlich, unter Berücksichtigung des Doppelbesteuerungsabkommens und bei deutscher Nationalität erfolgt eine Versteuerung in Deutschland)
  • Kranken- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung, die Möglichkeit regelmäßiger Fortbildungen im Arbeitsbereich

Schwerbehinderte Bewerber und Bewerberinnen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Der Arbeitsort ist Paris. Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt. Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsstandort sowie bei inhaltlichen Fragen zur Stelle steht Ihnen die Verwaltungsleiterin Sarah Maunz-Parkitny zur Verfügung (smaunz-parkitny@dhi-paris.fr). Die Vorstellungsgespräche sind für den 28. November 2022 geplant.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse). Richten Sie diese bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 20. November 2022 an den Direktor des DHIP: Thomas Maissen, bewerbung@dhi-paris.fr.

› zur Ausschreibung (pdf)

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news-8210 Wed, 12 Oct 2022 11:54:33 +0200 Mitarbeiter/in für die Weiterentwicklung der Bereiche Schriftgutverwaltung und Archiv https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/mitarbeiterin-fuer-die-weiterentwicklung-der-bereiche-schriftgutverwaltung-und-archiv.html Das DHIP sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin für die Weiterentwicklung der Bereiche Schriftgutverwaltung und Archiv. Die Stelle ist auf sechs Monate befristet. Das Deutsche Historische Institut Paris ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir befristet für sechs Monate

eine/n Mitarbeiter/in für die die Weiterentwicklung der Bereiche Schriftgutverwaltung und Archiv

Auf der Grundlage von bereits geleisteten Arbeiten sind folgende Aufgaben zu erledigen:

  • Ordnen, Bewerten, Archivieren und Erschließen der Altregistratur
  • Erarbeiten einer nachhaltigen Ordnung einschließlich eines Bewertungsmodells für die laufende Registratur des Instituts
  • Umsetzung konservatorischer Maßnahmen
  • Prüfung der Anwendbarkeit von Leitlinien für die digitale Archivierung

Wir erwarten:

  • ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Archivwissenschaft (M.A. Archivwesen bzw. Archivassessor/in) oder eine vergleichbare Qualifikation
  • Kenntnisse der Methoden und Standards zur Bildung einer archivalischen Überlieferung aus analogen und digitalen Aufzeichnungen und zur Erschließung von Archivgut
  • erste Erfahrungen in der Archivarbeit
  • Vertrautheit mit archivischen IT-Fragestellungen (u.a. Digitalisierung)
  • gute Deutsch- und gute Französischkenntnisse

Wir bieten:

  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team und internationalem Umfeld,
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris,
  • einen nach französischem Recht befristeten Arbeitsvertrag (37h/Woche) für sechs Monate auf Grundlage des Gehaltsschemas der Deutschen Botschaft mit brutto 4.476 € Vergütung (unter Anwendung des deutsch-französischen Doppelbesteuerungsabkommens: bei nicht-französischer Staatsangehörigkeit Besteuerung in Deutschland) mit ortsüblichen Zusatzleistungen des Arbeitgebers: Kranken- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Restaurantschecks und zusätzliche freigestellte Arbeitstage.

Die Stelle ist grundsätzlich teilzeitgeeignet.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Max Weber Stiftung und das DHIP fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Qualifizierte Frauen sind deshalb nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Der Dienstort ist Paris. Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt. Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsstandort steht unsere Verwaltungsleiterin Frau Sarah Maunz-Parkitny zur Verfügung (smaunz-parkitny@dhi-paris.fr oder +33 [0] 1 44 54 23 81).

Bei inhaltlichen Fragen zum Stellenprofil wenden Sie sich an die stellvertretende Direktorin Dr. Mareike König (mkoenig@dhi-paris.fr). Wir erwarten die folgenden Unterlagen: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse und Berufserfahrungen.

Die Bewerbungen richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 20. November 2022 an den Direktor des DHIP, Prof. Dr. Thomas Maissen (bewerbung@dhi-paris.fr). Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 1. Dezember 2022 in Paris stattfinden.

› zur Ausschreibung (pdf)

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news-8169 Thu, 06 Oct 2022 10:40:00 +0200 Band 125 der Pariser Historischen Studien ist erschienen https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/band-125-der-pariser-historischen-studien-ist-erschienen.html Axel Dröber, Nation, Militär und Gesellschaft. Die französische Nationalgarde in Rennes, Lyon und Paris, 1814–1848, Heidelberg (heiUP) 2022. Der Band 125 der Pariser Historische Studien ist soeben erschienen. Er ist im sofortigen Open Access auf der Website von Heidelberg University Publishing abrufbar. Die Bestellung der Printversion ist über den Buchhandel möglich.

Axel Dröber, Nation, Militär und Gesellschaft. Die französische Nationalgarde in Rennes, Lyon und Paris, 1814–1848.

Die aus der Revolution hervorgegangene Nationalgarde prägte das öffentliche Leben und die Institutionen Frankreichs nachhaltig. Für die 1814 restaurierte Monarchie war sie eine unverzichtbare Ordnungsmacht und nahm in der politischen Außendarstellung der Bourbonen einen zentralen Platz ein. Gleichzeitig war sie zu einem Ausweis politischer Mündigkeit und sozialer Distinktion geworden. Sie vermittelte bürgerliche Identität und gesellschaftlichen Status, worauf auch das folgende Regime von Louis-Philippe aufbaute. Axel Dröber geht der Geschichte der Nationalgarde von Rennes, Lyon und Paris während Restauration und Julimonarchie nach. Er untersucht die Organisationsformen der bewaffneten Bürger und ihr Verhältnis zu Verwaltung und Regierung. Im Vordergrund steht das Erbe der Französischen Revolution, das die Gesellschaft bis weit in das 19. Jahrhundert hinein prägte und einen bleibenden Einfluss auf Disziplin und Gehorsam innerhalb der Ordnungstruppen des Landes hatte.

› Zum Verlag

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news-8145 Thu, 04 Aug 2022 10:20:00 +0200 PHS 112: Jetzt online verfügbar! https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/phs-112-jetzt-online-verfuegbar.html »Krieg und Revolution in der Karibik. Die Kleinen Antillen, 1789–1815« ist jetzt auf perspectivia.net zugänglich Die Nummer 112 der Pariser Historischen Studien ist jetzt online zugänglich auf der Plattform perspectivia.net.

Flavio Eichmann, Krieg und Revolution in der Karibik. Die Kleinen Antillen, 1789–1815, Berlin 2019.

› Zum E-Book

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news-8135 Thu, 21 Jul 2022 15:13:13 +0200 Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für die Abteilung Frühe Neuzeit https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/wissenschaftlichen-mitarbeiterin-fuer-die-abteilung-fruehe-neuzeit.html Das DHIP sucht zum 1. Dezember 2022 oder nach Vereinbarung eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (TVöD 13) für die Abteilung Frühe Neuzeit Das Deutsche Historische Institut Paris ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas.

Zum 1. Dezember 2022 oder nach Vereinbarung suchen wir eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (TVöD 13) mit einem Forschungsschwerpunkt in der Geschichte der Frühen Neuzeit.

Es handelt sich um eine befristete Qualifikationsstelle (3+2 Jahre), welche den Abschluss eines Forschungsprojekts (z.B. Habilitation, Buchprojekt) aus dem Arbeitsgebiet des DHIP erlaubt.

Die Aufgaben umfassen:

  • die Durchführung des eigenen Forschungsprojekts,
  • die aktive Mitarbeit in der jeweiligen Abteilung: Organisation von Veranstaltungen, gutachterliche Tätigkeit, Mitbetreuung von Stipendiaten etc.,
  • die aktive Mitarbeit in den Redaktionen der hauseigenen Veröffentlichungen (insbes. Francia-Recensio),
  • Ansprechpartner für Kooperationen und Anfragen aus Frankreich und Deutschland,
  • Engagement in den haus- und stiftungsweiten Gremien und Arbeitsgruppen.

Wir erwarten:

  • einen ausgearbeiteten Entwurf für ein innovatives Forschungsprojekt, das sich an den oben genannten Schwerpunkten des DHIP orientiert,
  • eine abgeschlossene und gut bewertete geschichtswissenschaftliche Promotion,
  • muttersprachliches Niveau in Deutsch bzw. Französisch und sehr gute Kenntnisse der jeweils anderen Sprache sowie des Englischen.

Wir bieten:

  • große eigene Gestaltungsspielräume zur Entwicklung eines internationalen wissenschaftlichen Profils durch Veranstaltungen, Kooperationen mit Partnerinstitutionen etc.,
  • die Mitarbeit in einem dynamischen Forschungsteam,
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris,
  • bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Vergütung nach TVöD 13 (Bund) zuzüglich einer zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in Paris angemessenen Auslandszulage und Mietbeihilfe sowie eine Umzugskostenvergütung inklusive Ausstattungspauschale,
  • wenn die Voraussetzungen nicht vorliegen, eine vergleichbare Vergütung auf Grundlage des lokalen Gehaltsschemas der Deutschen Botschaft Paris,
  • eine Anstellung in einer öffentlichen Einrichtung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Das DHIP strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen im Bereich der Wissenschaft an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt. Gemäß Bundesgleichstellungsgesetz sind grundsätzlich alle Positionen auch in Teilzeit besetzbar.

Der Dienstort ist Paris. Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt. Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsstandort wenden Sie sich bitte an unsere Verwaltungsleiterin, Frau Sarah Maunz-Parkitny (SMaunz-Parkitny@dhi-paris.fr oder +33 (0)1 44 54 23 81). Bei inhaltlichen Fragen zum Stellenprofil wenden Sie sich an den Direktor, Prof. Dr. Thomas Maissen (tmaissen@dhi-paris.fr).

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse, Adressen von zwei Referenzpersonen) und mit dem Konzept des aktuellen Forschungsprojekts (max. 25 000 Zeichen inklusive Leerzeichen und Bibliografie, ggf. bereits vorliegende Publikationen) richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 5. Oktober 2022 an Prof. Dr. Thomas Maissen, bewerbung@dhi-paris.fr. Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 20. Oktober 2022 in Paris stattfinden.

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news-8125 Wed, 06 Jul 2022 10:23:09 +0200 Zwei Promotionsstellen https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/zwei-promotionsstellen.html Das DHIP sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Doktoranden oder Doktorandinnen. Das Deutsche Historische Institut Paris ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt besetzen wir zwei Promotionsstellen (24 Std./Woche).

Die Stellen erlauben die Konzeption und Durchführung eines Promotionsprojekts (3 Jahre) oder dessen Abschluss (ca. 1 Jahr). Das Projekt soll sich an den oben genannten Schwerpunkten des DHIP orientieren, kann aber frei formuliert werden. Neben der individuellen Forschungstätigkeit werden die Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen im Umfang von 12 Stunden pro Woche im Forschungsservice des DHIP tätig sein. Eine Stelle umfasst die Redaktionsassistenz (Zeitschrift Francia), die andere ist der wissenschaftlichen Koordination zugeordnet (inkl. Projekte in Ghana, MIASA).

Anforderungsprofil:

  • Masterabschluss in Geschichte zum Zeitpunkt des Stellenantritts,
  • wissenschaftlich exzellentes Promotionsprojekt,
  • sehr gute Deutsch- oder Französischkenntnisse, gute Kenntnisse der anderen Sprache und des Englischen,
  • sorgfältige und genaue Arbeitsweise,
  • stilsicheres Formulieren, Korrigieren und Übersetzen.


Wir bieten:

  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team und internationalem Umfeld,
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris,
  • einen nach französischem Recht befristeten Arbeitsvertrag in Teilzeit (24h/Woche) auf Grundlage des Gehaltsschemas der Deutschen Botschaft mit brutto 3 069,26 € Vergütung (unter Anwendung des deutsch-französischen Doppelbesteuerungsabkommens: bei nicht-französischer Staatsangehörigkeit Besteuerung in Deutschland) mit ortsüblichen Zusatzleistungen des Arbeitgebers: Kranken- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Restaurantschecks und zusätzliche freigestellte Arbeitstage,
  • eine vorerst auf 12 Monate befristete Stelle, ggf. mit der Option der Verlängerung um zwei weitere Jahre in einer öffentlichen Einrichtung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Max Weber Stiftung und das DHIP fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Qualifizierte Frauen sind deshalb nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Der Dienstort ist Paris. Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt.

Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsstandort steht unsere Verwaltungsleiterin Frau Sarah Maunz-Parkitny zur Verfügung (smaunz-parkitny@dhi-paris.fr oder +33 [0] 1 44 54 23 81).

Bei inhaltlichen Fragen zum Stellenprofil wenden Sie sich an den Abteilungsleiter Redaktionen Prof. Dr. Rolf Große (rgrosse@dhi-paris.fr) oder den wissenschaftlichen Koordinator Dr. Niels F. May (nmay@dhi-paris.fr).

Wir erwarten die üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse und Berufserfahrungen, Adressen von zwei Referenzpersonen), eine Skizze des Promotionsprojekts (max. 15 000 Zeichen inklusive Leerzeichen) sowie die Angabe, auf welche Stelle(n) Sie sich bewerben. Die Bewerbungen richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 31. August 2022 an den Direktor des DHIP, Prof. Dr. Thomas Maissen (bewerbung@dhi-paris.fr).

Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 16. September 2022 in Paris stattfinden.

» zur Ausschreibung (pdf)
 

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news-8116 Thu, 30 Jun 2022 16:56:46 +0200 Mitarbeiterin / Mitarbeiter für die Buchhaltung und Drittmittelverwaltung https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/mitarbeiterin-mitarbeiter-fuer-die-buchhaltung-und-drittmittelverwaltung.html Zum 1. Oktober 2022 sucht das DHIP eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter für die Buchhaltung und Drittmittelverwaltung. Das Deutsche Historische Institut Paris ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas.

Zum 1. Oktober 2022 oder nach Vereinbarung suchen wir eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter für die Buchhaltung und Drittmittelverwaltung.

Die Aufgaben umfassen:

  • Buchführung und Rechnungslegung entsprechend den Bestimmungen der Bundeshaushaltsordnung (BHO),
  • Erstellen von Rechnungsabschlüssen (Monats- und Jahresabschlüsse),
  • Drittmittelverwaltung einschließlich Mittelabruf und Nachweis der Mittelverwendung,
  • Verwaltung der Kooperationsprojekte des Instituts (Kooperationsverträge),
  • Beschaffungswesen (nach Unterschwellenvergabeverordnung, UVgO) und Mitarbeit bei der Liegenschaftsverwaltung,
  • Führen von Statistiken und Vorbereitung des Berichtswesens (Reporting) der Verwaltungsleitung.


Wir erwarten:

  • einen Bachelorabschluss in Verwaltungswissenschaften, eine abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen Bereich oder gleichwertige Ausbildung bzw. Arbeitserfahrungen,
  • einschlägige Erfahrungen in der Buchhaltung und im Rechnungswesen,
  • muttersprachliches Niveau in Deutsch oder Französisch und sehr gute Kenntnisse der anderen Sprache,
  • einen sicheren Umgang mit MS Office-Anwendungen, idealerweise auch Erfahrungen mit der Buchhaltungssoftware MACH® und/oder einem CRM/XRM System,
  • eine sorgfältige und genaue Arbeitsweise, Serviceorientierung sowie Diskretion beim Umgang mit sensiblen Daten,
  • Teamgeist, Einsatzbereitschaft und Freude an der Arbeit in einem internationalen Umfeld.


Wir bieten:

  • einen nach französischem Recht unbefristeten Arbeitsvertrag (CDI) in Vollzeit (37 Std./Woche) auf Grundlage des Gehaltsschemas der deutschen Botschaft Paris mit brutto mindestens 3 358 € Vergütung (unter Anwendung des deutsch-französischen Doppelbesteuerungsabkommens: bei nicht-französischer Staatsangehörigkeit Besteuerung in Deutschland) mit ortsüblichen Zusatzleistungen des Arbeitgebers: Kranken- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Restaurantschecks, Mehrarbeitstage (RTT) und zusätzliche freigestellte Arbeitstage, Möglichkeit der Teilnahme an Fortbildungen im Arbeitsbereich,
  • einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz an einem außergewöhnlichen Ort im Herzen von Paris,
  • ein internationales Arbeitsumfeld in einem renommierten Forschungsinstitut,
  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team.


Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Der Dienstort ist Paris. Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt. Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsinstitut oder zum Stellenprofil gibt Ihnen Frau Sarah Maunz-Parkitny (smaunz-parkitny@dhi-paris.fr) gerne Auskunft.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 31. August 2022 an den Direktor, Prof. Dr. Thomas Maissen, bewerbung@dhi-paris.fr.
Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 14. September 2022 stattfinden.

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news-8112 Tue, 28 Jun 2022 10:56:03 +0200 Call for Papers: Die Shoah als europäisches Projekt? https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/call-for-papers-die-shoah-als-europaeisches-projekt.html Neue Täterforschung in transnationaler Perspektive Internationale Konferenz am Deutschen Historischen Institut Paris
Daten: 14.–16. März 2023

Inwiefern die Shoah als ein europäisches Projekt zu verstehen ist, fragten jüngst so prominente Holocaust-Forschende wie Mary Fulbrook und Thomas Sandkühler.1 Die Deutschen waren seit der nationalsozialistischen Machtübernahme die Vordenker und Praktiker einer systematischen Diskriminierung, Ausgrenzung und schließlich Ermordung der Juden in Deutschland. In den Kriegsjahren waren die deutschen Besatzer unbestritten die Initiatoren, Architekten und Vollstrecker der Judenvernichtung in Europa. Doch überall fanden sie Helfershelfer und Partner bei der Ghettoisierung, Deportation und Ermordung von Juden. Während es bereits wichtige Studien zur Mittäterschaft in einzelnen besetzten Ländern gibt, fehlt bislang ein interpretatorischer Rahmen, mit welchem die Verstrickung in die Shoah als transnationales Phänomen beschrieben und erklärt werden kann. Denn obschon die Holocauststudien in den letzten Jahrzehnten zunehmend internationaler geworden sind, wird in diesem so prominenten Forschungsfeld das Instrumentarium der transnationalen Geschichte (d. h. die Frage nach Transfers von Wissen und Praktiken, der systematische Vergleich, die Suche nach einem übergeordneten interpretatorischen Rahmen) wenig genutzt, wenn es um die (Mit-)Täterschaft nichtdeutscher Gesellschaften geht. Die Tagung will dazu beitragen, die europäische Dimension der Täterschaft während der Shoah konzeptionell, komparatistisch und begrifflich zu erfassen, um nach den Möglichkeiten einer shared oder entangled history auf diesem Feld zu fragen.

Bewerbungsfrist: 24. Juli 2022

» zum Call for Papers (dt)

» zum Call for Papers (eng)


1Zuletzt: Mary Fulbrook, The Holocaust as a European Project. Keynote Lecture während der Konferenz Holocaust and the Cold War am Fritz-Bauer-Institut, 26.5.2021; Thomas Sandkühler, Das Fußvolk der »Endlösung«. Nichtdeutsche Täter und die europäische Dimension des Völkermords, Darmstadt 2020.

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news-8101 Fri, 17 Jun 2022 15:49:19 +0200 Studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/studentische-oder-wissenschaftliche-hilfskraft-3.html Zum 1. September 2022 sucht das DHIP eine studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (20 Stunden/Woche). Das Deutsche Historische Institut Paris ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas.

Zum 1. September 2022 sucht das DHIP eine studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft (20 Stunden/Woche).

Die Ausschreibung richtet sich an deutsche Studierende und Promovierende vorzugsweise der Kunstgeschichte oder auch der Geschichte in Paris, um studienbegleitend für den Direktor des DHIP zu arbeiten. Das Tätigkeitsfeld umfasst hauptsächlich die Betreuung einer Bilddatenbank, Korrekturarbeiten und Recherchen. Stilsicherheit im Deutschen wird vorausgesetzt; gute Kenntnisse des Französischen und des Englischen ebenso. Die Arbeitszeit beträgt 20 Stunden pro Woche, wobei die Arbeitszeiten mit Rücksicht auf Lehrveranstaltungen individuell festgelegt werden. Bitte beachten Sie, dass das Studium an französischen Universitäten in der Regel zeitaufwendig ist. Prüfen Sie daher, ob Sie die notwendigen Kapazitäten haben, studienbegleitend zu arbeiten.

Über Ihre Tätigkeit hinaus wird Ihnen ermöglicht, am Betrieb des DHIP teilzunehmen und umfassende Einblicke in die Arbeit eines wissenschaftlichen Auslandinstituts zu gewinnen.

Die Max Weber Stiftung und das DHIP fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Der Arbeitsort ist Paris. Die Bezahlung richtet sich nach den Richtlinien der Tarifgemeinschaft deutscher Länder über die Arbeitsbedingungen der wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräfte. Zur Vergütung gibt Frau Sarah Maunz-Parkitny (personal@dhi-paris.fr) Auskunft. Für inhaltliche Fragen steht Herr Prof. Dr. Thomas Maissen (tmaissen@dhi-paris.fr) zur Verfügung.

Bewerbungen (Anschreiben, Lebenslauf, Notenspiegel der bisherigen Studienleistungen bzw. Abschlusszeugnis, Adresse einer Referenzperson sowie ein Exemplar Ihrer letzten wissenschaftlichen Haus- oder Abschlussarbeit) richten Sie bitte ausschließlich per Mail (vollständig in einer PDF-Datei) bis zum 17. Juli 2022 an den Direktor des DHIP, Herrn Prof. Dr. Thomas Maissen (bewerbung@dhi-paris.fr).

› Zur Ausschreibung (.pdf)

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news-8099 Wed, 15 Jun 2022 16:10:10 +0200 Ausschreibung: Praktika https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/ausschreibung-praktika-1.html Praktikumsplätze für das Jahr 2023 Das DHIP vergibt Praktika für Studierende höherer Semester zur Mitarbeit in der Forschung, der Bibliothek, der Redaktion, der Verwaltung, der Datenverarbeitung/Informationstechnologie, dem Veranstaltungsmanagement sowie im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Praktika dauern in der Regel zwei bis drei Monate. EDV- und Französischkenntnisse werden vorausgesetzt.

Einreichungsfrist für Bewerbungen: 15. September 2022.

› Ausführliche Informationen zu Voraussetzungen für eine Bewerbung sowie zu Inhalten des Praktikums

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news-8095 Tue, 14 Jun 2022 10:48:12 +0200 Call for Papers: Forschungsseminar der Abteilung Neuere und Neueste Geschichte https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/call-for-papers-forschungsseminar-der-abteilung-neuere-und-neueste-geschichte.html Atelier zur transnationalen Geschichte: Methodologische Herausforderungen der transnationalen Geschichte Das Forschungsseminar der Abteilung Neuere und Neueste Geschichte des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP) richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit transnationaler Geschichte beschäftigen und ihre aktuellen Projekte und transnationalen Ansätze (kritisch) diskutieren möchten, wie beispielsweise die histoire croisée, Verflechtungsgeschichte, entangled history, historische Netzwerkanalye, transnationale oder Globalgeschichte.

Ziel ist es, gemeinsam über die Herausforderungen nachzudenken, die sich bei transnationalen Forschungsprojekten stellen: Wie grenzt man einen transnationalen Forschungsgegenstand sinnvoll ein? Wie kann man eine Geschichte jenseits nationaler Rahmen schreiben und sie zugleich in verschiedenen historischen Kontexten verankern? Vor welche Herausforderungen stellen uns Periodisierung(en) außerhalb nationaler Engführungen? Wie kann man eine Methodik entwickeln, die der Diversität der transnationalen Akteure Rechnung trägt und den Transfer von Wissen und Praktiken erfasst? Wie lassen sich Austauschnetzwerke und die Intensität der Kontakte ermitteln?

In Anlehnung an die Forschung in unserer Abteilung freuen wir uns über Vorschläge, die sich mit folgenden Schwerpunkten aus der transnationalen Perspektive befassen: Öffentlichkeit, Transfer kultureller Praktiken, Minderheiten, politische Regime, Gender-Regime und aus der Sozial-, Kultur-, Politik-, Technik- oder Wirtschaftsgeschichte kommen. Forscherinnen und Forscher aus anderen Geistes- und Sozialwissenschaften sind willkommen sich zu bewerben, sofern sie eine historische Fragestellung bearbeiten.

Für das akademische Jahr 2022–2023 planen wir acht bis zehn Sitzungen, die in der Regel am Dienstagnachmittag stattfinden. Die Seminarsprachen sind Deutsch, Französisch und/oder Englisch. Je nach pandemischer Lage wird das Seminar entweder als Präsenz-/Hybridveranstaltung oder komplett online stattfinden.

Die Referenten sind dazu angehalten, den methodischen Ansatz ihres Forschungsthemas in einem mündlichen Vortrag von 15–20 Minuten darzulegen. In jeder Seminarsitzung werden zwei thematisch oder methodisch zusammenhängende Projekte vorgestellt. Es ist möglich (aber nicht notwendig), selbst einen Kollegen oder eine Kollegin vorzuschlagen, um verwandte Themen oder Fragen zu diskutieren. Nachwuchsforschende und/oder aktuelle und ehemalige Geförderte und Gastforschende des DHIP sind herzlich willkommen.

Bitte reichen Sie Abstracts (maximal 250 Wörter) über dieses Formular bis zum 15. Juli 2022 ein: https://framaforms.org/atelier-du-transnational-1654680353

Das Programm für das akademische Jahr 2022–2023 wird im September 2022 veröffentlicht.

Organisationskomitee des Seminars: Abteilung für Neuere und Neueste Geschichte des DHIP (Alexandre Bibert, Axel Dröber, Agnieszka Wierzcholska, Celia Burgdorff, Jürgen Finger, Mareike König, Margot Lyautey).
Kontakt: abibert@dhi-paris.fr

› Zum Call for Paper (Deutsch)
› Zum Call for Paper (Englisch)

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news-8079 Tue, 24 May 2022 14:51:00 +0200 Ausschreibung: Karl-Ferdinand-Werner-Fellowship https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/ausschreibung-karl-ferdinand-werner-fellowship-1.html Förderung kurzer Forschungsaufenthalte von Historikerinnen und Historikern am Wissenschaftsstandort Paris Das DHIP vergibt zweimal jährlich das Karl-Ferdinand-Werner-Fellowship, welches Forschungsaufenthalte von Historikerinnen und Historikern am Wissenschaftsstandort Paris fördert. Vertreterinnen und Vertreter historisch arbeitender Nachbarwissenschaften, deren Forschungsanliegen interdisziplinär ausgerichtet und für die Arbeitsfelder des DHIP relevant sind, können sich ebenfalls bewerben. Die Dauer der Aufenthalte beträgt zwischen einer und vier Wochen.

Die Fellows wohnen im Institutsgebäude und erhalten Anbindung an die Instituts- und Bibliotheksinfrastruktur.

Nächster Bewerbungsschluss: 15. September 2022

› Zur Ausschreibung

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news-8072 Mon, 23 May 2022 09:58:53 +0200 Band 124 der Pariser Historischen Studien ist erschienen https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/band-124-der-pariser-historischen-studien-ist-erschienen.html Thomas Schwitter, Erinnerung im Umbruch. Die Fortsetzung, Drucklegung und Ablösung der »Grandes chroniques de France« im 15. und frühen 16. Jahrhundert, Heidelberg (heiUP), 2022. Der Band 124 der Pariser Historische Studien ist soeben erschienen. Er ist im sofortigen Open Access auf der Website von Heidelberg University Publishing abrufbar. Die Bestellung der Printversion ist über den Buchhandel möglich.

Thomas Schwitter, Erinnerung im Umbruch. Die Fortsetzung, Drucklegung und Ablösung der »Grandes chroniques de France« im 15. und frühen 16. Jahrhundert.

Der Leittext der französischen Geschichtsschreibung waren die »Grandes chroniques de France«, die seit dem 13. Jahrhundert regelmäßig fortgesetzt wurden. Im 15. und frühen 16. Jahrhundert war das zentrale Thema dieser herrschaftsnahen Historiografie der Hundertjährige Krieg und der damit einhergehende innerfranzösische Krieg zwischen Armagnac und Burgund (1407–1435). Die historiografische Entwicklung war eng verbunden mit dem Ringen verschiedener Parteien um die Deutungshoheit über diese Konflikte. Dieser Anspruch wird hier erstmals vor dem Hintergrund untersucht, dass die »Grandes chroniques« zwar als historiografische Leiterzählung fortgesetzt, aber zugleich schrittweise durch neue, humanistisch geprägte Texte abgelöst wurden. Die Studie rekonstruiert zahlreiche Entwicklungsstufen der »Grandes chroniques« und thematisiert auch bislang kaum analysierte Werke, die in ihrem Umfeld entstanden. Handschriften wie Drucke werden dabei gleichermaßen berücksichtigt.

› Zum Verlag

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news-8066 Thu, 12 May 2022 13:21:08 +0200 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für die Abteilung Neuere und Neueste Geschichte https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/wissenschaftlicher-mitarbeiterin-fuer-die-abteilung-neuere-und-neueste-geschichte-1.html Das DHIP sucht zum 1. September 2022 oder nach Vereinbarung eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (TVöD 13) für die Abteilung Neuere und Neueste Geschichte (19.–21. Jahrhundert) Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas.

Zum 1. September 2022 oder nach Vereinbarung suchen wir eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (TVöD 13) für unsere Abteilung Neuere und Neueste Geschichte (19.–21. Jahrhundert). Es handelt sich um eine befristete Qualifikationsstelle (3+2 Jahre), welche die Konzeption und Durchführung eines Forschungsprojekts (Habilitation, second book) erlaubt.

Die Aufgaben umfassen:

  • Durchführung des eigenen Forschungsprojekts im Arbeitsgebiet der Abteilung (19.–21. Jahrhundert),
  • aktive Mitarbeit in der Abteilung Neuere und Neueste Geschichte: Organisation von Veranstaltungen, gutachterliche Tätigkeit, Mitbetreuung von Stipendiaten/innen und Bibliothek etc.,
  • aktive Mitarbeit in den Redaktionen der hauseigenen Veröffentlichungen,
  • Ansprechpartner/in für Kooperationen und Anfragen aus Frankreich und Deutschland,
  • Engagement in den haus- und stiftungsweiten Gremien und Arbeitsgruppen.

Wir erwarten:

  • einen ausgearbeiteten Entwurf für ein innovatives Forschungsprojekt, das zum oben genannten Stellenprofil passt,
  • eine abgeschlossene geschichtswissenschaftliche Promotion,
  • ein sehr gutes Sprachniveau in Deutsch bzw. Französisch und gute Kenntnisse der jeweils anderen Sprache.

Wir bieten:

  • große Gestaltungsspielräume zur Entwicklung eines internationalen wissenschaftlichen Profils durch Veranstaltungen, Kooperationen mit Partnerinstitutionen etc.,
  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team,
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris,
  • Kostenübernahme für die Vertiefung von relevanten Sprachkenntnissen,
  • bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen besteht die Möglichkeit einer Entsendung mit einer Vergütung nach TVöD 13 (Bund); die Entsendung beinhaltet eine zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in Paris angemessene Auslandszulage und Mietbeihilfe sowie eine Umzugskostenvergütung inklusive Ausstattungspauschale,
  • wenn die Voraussetzungen nicht vorliegen, eine vergleichbare Vergütung auf Grundlage des lokalen Gehaltsschemas der Deutschen Botschaft Paris,
  • eine Anstellung in einer öffentlichen Einrichtung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse, Adressen von zwei Referenzpersonen) und mit einer ausgearbeiteten Projektskizze (max. 25 000 Zeichen inklusive Leerzeichen und Bibliografie) richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 3. Juli 2022 an Prof. Dr. Thomas Maissen, bewerbung@dhi-paris.fr. Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 13. Juli 2022 in Paris stattfinden.

Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsstandort wenden Sie sich bitte an unseren Verwaltungsleiter, Herrn Frédérik Stiefenhofer (fstiefenhofer@dhi-paris.fr). Für inhaltliche Fragen wenden Sie sich bitte an die stellvertretende Direktorin, Dr. Mareike König (mkoenig@dhi-paris.fr).

› Zur Stellenausschreibung

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news-8064 Thu, 12 May 2022 12:40:03 +0200 Call for Papers: Die Geschichte des Kaiserreichs erneuern? Kritische Perspektiven auf das Deutsche Reich (1871–1918) https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/call-for-papers-die-geschichte-des-kaiserreichs-erneuern-kritische-perspektiven-auf-das-deutsche-r.html Eine deutsch-französische Tagung an der Universität Straßburg hinterfragt alte und neue Paradigmen der Forschung kritisch und diskutiert sie im Licht der jüngsten Forschung (neu). In den letzten Jahren ist das 1871 gegründete Kaiserreich in den Mittelpunkt der deutschen historischen sowie öffentlichen Debatte gerückt. Diese Rückkehr erfolgte mit Blick auf Themen wie den Völkermord an den Herero und Nama, Meinungsverschiedenheiten zum Grad der Modernisierung und Demokratisierung des Reichs, Forderungen nach der Restitution von Kunstwerken aus den ehemaligen kolonialen Gebieten, die Frage nach der Verantwortung für den Ersten Weltkrieg – die 2012 vom britischen Historiker Christopher Clark neu gestellt wurde –, bis hin zu Versuchen, insbesondere aus dem rechtsextremen Lager, Preußen bzw. das Kaiserreich zu rehabilitieren. Diese zahlreichen Debatten wurden auch in Frankreich rezipiert oder zumindest beobachtet, aber noch nicht im Rahmen einer wissenschaftlichen Veranstaltung diskutiert. Diese Tagung setzt sich daher zum Ziel, französische und deutsche Forscherinnen und Forscher in Dialog über Geschichte und Geschichtsschreibung des Deutschen Kaiserreichs zu bringen.

Die anvisierten Diskussionen sind epistemologischer und historiographischer Natur basierend auf den jüngsten Forschungen zum Deutschen Kaiserreich. Kann die Geschichte des Kaiserreichs geschrieben werden, ohne die Geschichte der nationalsozialistischen Machtübernahme zugleich im Blick zu haben? Denn obwohl das Ende der „Sonderwegs“-Theorie schon vor langer Zeit verkündet wurde, scheint sie noch immer die Arbeiten vieler Historikerinnen und Historiker zu beeinflussen – auch wenn sie diese gleich wieder verwerfen. Wie kann die Geschichte des Kaiserreichs erneuert werden, ohne sie zu einer Projektionsfläche für aktuelle politische Stellungnahmen verkommen zu lassen? Welche jüngeren Forschungen leisten einen wirklichen Beitrag zum Verständnis der deutschen imperialen Strukturen und Gesellschaft? Inwieweit kann dabei eine vergleichende bzw. transnationale Geschichte helfen? Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen dieser deutsch-französischen Tagung erörtert werden.

Ziel ist es keinesfalls, nur eine Reihe besonderer Fallbeispiele oder gelehrter Rezensionen umstrittener Werke aneinanderzureihen. Stattdessen streben wir an, die mehr oder weniger expliziten Paradigmen und Positionierungen der Forschung zu hinterfragen und zu diskutieren. Neue sowie alte Fragen sollen im Lichte jüngster Erkenntnisse (neu) gestellt werden. Wir hoffen, dass die Tagung durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher epistemologischer und historiographischer Positionen zum Dialog zwischen den Forschungstraditionen und – dank Vergleichen und Verflechtungen mit anderen geographischen Räumen und Fragestellungen – zur Dezentrierung der Historiographie beitragen wird. Es ist in der Tat zu bedauern, dass der deutsch-französische Austausch über die Geschichte des Kaiserreichs und darüber hinaus des deutschsprachigen Raums im 19. Jahrhundert seit zwanzig Jahren im Vergleich zu den 1980er und 1990er Jahren stark abgenommen hat – und dies trotz der wichtigen historiographischen Erneuerung dieser Forschungsfelder in der deutsch- sowie englischsprachigen Geschichtsschreibung.

Vier Panels widmen sich den Modernen des Kaiserreichs, seiner Globalgeschichte, kollektiven Identitäten und der Rolle Preußens.

Wann: 9.–10. November 2022

Bewerbung

Bitte reichen Sie Kontaktdaten, Titel, Abstrakt (max. eine DIN-A4 Seite) sowie bio- und bibliographische Eingaben zu Ihrer Person auf Deutsch oder auf Französisch an colloque.kaiserreich@gmail.com vor dem 1. Juli 2022 ein.

Organisatoren

  • Dr. Antonin Dubois, École des Hautes Études en Sciences Sociales (Paris) & Institut franco-allemand de sciences historiques et sociales (Frankfurt am Main)
  • Corentin Marion M.A., Doktorand an der Université Paris Cité & Universität Bielefeld
  • Dr. Benoit Vaillot, Postdoc-Forscher Labex SMS an der Université Toulouse – Jean Jaurès

» zum Call for Papers

Bildnachweis: Photographie des Zeppelin lz 6 über Berlin, August 1909. © Archiv der Luftschiffbau Zeppelin GmbH.

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news-8050 Fri, 29 Apr 2022 16:19:10 +0200 Verwaltungsassistentin/Verwaltungsassistent https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/verwaltungsassistentinverwaltungsassistent.html Zum 1. Juli 2022 oder nach Vereinbarung suchen wir eine Verwaltungsassistentin/einen Verwaltungsassistenten in Vollzeit (37 Std/Woche). Das Deutsche Historische Institut Paris ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas.

Zum 1. Juli 2022 oder nach Vereinbarung suchen wir eine Verwaltungsassistentin/einen Verwaltungsassistenten zur befristeten Einstellung im Rahmen eines zeitweilig gesteigerten Arbeitsaufkommens.
Unbefristet beschäftigte Arbeitskräfte im Team innere Verwaltung müssen befristet von einigen Standardaufgaben entlastet werden, um zeitlich begrenzte andere Vorhaben umzusetzen.

Die Aufgaben umfassen:

  • Unterstützung der Personalverwaltung (Vergütung, Dienstreisen, Bewerbermanagement, Abwesenheitsverwaltung),
  • Unterstützung der Buchhaltung (Rechnungserfassung und Drittmittelverwaltung),
  • Unterstützung bei allgemeinen Verwaltungsaufgaben (Terminorganisation und Liegenschaft).

Wir erwarten:

  • einen Bachelorabschluss in Verwaltungswissenschaften, eine vergleichbare Ausbildung, eine abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen Bereich oder gleichwertige Arbeitserfahrungen,
  • muttersprachliches Niveau auf Deutsch oder Französisch und sehr gute Kenntnisse in der anderen Sprache,
  • eine sorgfältige und genaue Arbeitsweise,
  • Serviceorientierung sowie Diskretion beim Umgang mit sensiblen Daten,
  • einen sicheren Umgang mit MS Office-Anwendungen,
  • Grundlagenkenntnisse der Personalverwaltung oder der Buchhaltung,
  • Teamgeist, Einsatzbereitschaft und Koordinationsvermögen.

Wir bieten:

  • einen nach französischem Recht auf 12 Monate befristeten Arbeitsvertrag (CDD) in Vollzeit (37 Std/Woche) auf Grundlage des Gehaltsschemas der deutschen Botschaft Paris mit brutto mindestens 2 913 € Vergütung (unter Anwendung des deutsch-französischen Doppelbesteuerungsabkommens: bei deutscher Staatsangehörigkeit Besteuerung in Deutschland) mit ortsüblichen Zusatzleistungen des Arbeitgebers: Kranken- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Restaurantschecks, Mehrarbeitstage (RTT) und zusätzliche freigestellte Arbeitstage, Möglichkeit der Teilnahme an Fortbildungen im Arbeitsbereich,
  • einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz an einem außergewöhnlichen Ort im Herzen von Paris,
  • ein internationales Arbeitsumfeld in einem renommierten Forschungsinstitut,
  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Max Weber Stiftung und das DHIP fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern.
Der Dienstort ist Paris. Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt. Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsinstitut oder zum Stellenprofil gibt Ihnen unser Verwaltungsleiter, Herr Frédérik Stiefenhofer (fstiefenhofer@dhi-paris.fr), gerne Auskunft.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 29. Mai 2022 an den Direktor, Prof. Dr. Thomas Maissen, bewerbung@dhi-paris.fr.
Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 13. Juni 2022 stattfinden.

» zur Ausschreibung (pdf)

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news-8046 Wed, 27 Apr 2022 16:50:41 +0200 Drei Promotionsstellen https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/drei-promotionsstellen.html Das DHIP bietet ab Sommer 2022 nach Vereinbarung drei Promotionsstellen (24 Std./Woche) Das Deutsche Historische Institut Paris ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas.

Wir bieten ab Sommer 2022 nach Vereinbarung drei Promotionsstellen (24 Std./Woche).

Die Stellen erlauben die Konzeption und Durchführung eines Promotionsprojekts (3 Jahre) oder dessen Abschluss (ca. 1 Jahr). Es soll sich an den oben genannten Schwerpunkten des DHIP orientieren, kann aber frei formuliert werden. Neben der individuellen Forschungstätigkeit werden die Mitarbeiter/innen im Umfang von 12 Stunden pro Woche im Forschungsservice des DHIP tätig sein. Eine Stelle ist in der Öffentlichkeitsarbeit zu besetzen, die zweite in der Wissenschaftskommunikation (Blogs und soziale Medien), die dritte in der wissenschaftlichen Koordination (inkl. Projekte in Ghana, MIASA).

Anforderungsprofil:

  • Masterabschluss in Geschichte zum Zeitpunkt des Stellenantritts,
  • wissenschaftlich exzellentes Promotionsprojekt,
  • sehr gute Deutsch- und Französischkenntnisse, gute Englischkenntnisse,
  • sorgfältige und genaue Arbeitsweise,
  • stilsicheres Formulieren und Übersetzen von Texten und Nachrichten,
  • einschlägige Kenntnisse in Content-Management-Systemen (Typo 3) und Bildbearbeitung (z.B. Photoshop, Indesign) (Öffentlichkeitsarbeit),
  • Gewandtheit im Umgang mit digitalen Medien: Blogs, Twitter, Facebook etc. (Wissenschaftskommunikation),
  • Erfahrung in Projektarbeit oder ‑koordination (wiss. Koordination).

Wir bieten:

  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team und internationalem Umfeld,
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris,
  • einen nach französischem Recht befristeten Arbeitsvertrag in Teilzeit (24 Std./Woche) auf Grundlage des Gehaltsschemas der Deutschen Botschaft mit brutto 3 069,26 € Vergütung (unter Anwendung des deutsch-französischen Doppelbesteuerungsabkommens: bei deutscher Staatsangehörigkeit Besteuerung in Deutschland) mit ortsüblichen Zusatzleistungen des Arbeitgebers: Kranken- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Restaurantschecks, Mehrarbeitstage (RTT) und zusätzliche freigestellte Arbeitstage,
  • eine vorerst auf 12 Monate befristete Stelle mit der Option der Verlängerung um zwei weitere Jahre in einer öffentlichen Einrichtung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Max Weber Stiftung und das DHIP fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Qualifizierte Frauen sind deshalb nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Der Dienstort ist Paris. Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt.

Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsstandort steht der Verwaltungsleiter Frédérik Stiefenhofer zur Verfügung (fstiefenhofer@dhi-paris.fr  oder +33 [0] 1 44 54 23 81). Bei inhaltlichen Fragen zum Stellenprofil wenden Sie sich an den wissenschaftlichen Koordinator und Abteilungsleiter Öffentlichkeitsarbeit, Dr. Niels F. May (nmay@dhi-paris.fr).

Wir erwarten die üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse und Berufserfahrungen, Adressen von zwei Referenzpersonen), eine Skizze des Promotionsprojekts (max. 15 000 Zeichen inklusive Leerzeichen) sowie die Angabe, auf welche Stelle(n) Sie sich bewerben. Die Bewerbungen richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF-Datei) bis zum 29. Mai 2022 an den Direktor des DHIP, Prof. Dr. Thomas Maissen (bewerbung@dhi-paris.fr).

Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 15. Juni 2022 in Paris stattfinden.

» Zur Stellenausschreibung

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news-8036 Tue, 19 Apr 2022 16:49:26 +0200 Das neue Wissenschaftsblog des MIASA ist online https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/das-neue-wissenschaftsblog-des-miasa-ist-online.html Fellows am Merian Institute for Advanced Studies in Africa (University of Ghana, Accra) geben Einblicke in ihre Forschung Fellows am Merian Institute for Advanced Studies in Africa (University of Ghana, Accra) geben Einblicke in ihre Forschung im neu aufgesetzten Blog des MIASA. Mit einem Fokus auf »Sustainable Governance« forschen MIASA-Fellows unter anderem zu Demokratie, Landrechtsfragen, Energie, Migration und Restitution afrikanischer Kulturgüter. Das MIASA ist Teil der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Merian Center für die Geistes- und Sozialwissenschaften. Weitere Einblicke in die Arbeit des MIASA gibt Susann Baller, eine der beiden Direktorinnen, in einem Interview.

› Zum Blog des MIASA

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news-8034 Tue, 19 Apr 2022 16:22:08 +0200 Jetzt online zugänglich: »Die Notabelnversammlung 1787 in Versailles. Rahmenbedingungen und Gestaltungsoptionen eines nationalen Reformprojekts« https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/jetzt-online-zugaenglich-die-notabelnversammlung-1787-in-versailles-rahmenbedingungen-und-gestaltu.html Band 83 der Beihefte der Francia ist im Open Access als Zweitpublikation erschienen Der Band »Die Notabelnversammlung 1787 in Versailles. Rahmenbedingungen und Gestaltungsoptionen eines nationalen Reformprojekts« von Bernd Klesmann ist als Zweitpublikation im Open Access erschienen. Damit ist nun die gesamte Reihe der »Beihefte der Francia« frei online auf perspectivia.net verfügbar.

» zur Publikation

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news-8032 Tue, 19 Apr 2022 11:06:02 +0200 IT-Managerin / IT-Manager https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/it-managerin-it-manager-2.html Das Deutsche Historische Institut Paris sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine IT-Managerin / einen IT-Manager Das Deutsche Historische Institut Paris ist ein Forschungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Wir arbeiten unter den drei Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nehmen eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Digitale Geschichtswissenschaft und die Geschichte Afrikas. 

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt  eine IT-Managerin / einen IT-Manager. 

Ihre Aufgaben:

  • Verwaltung und Weiterentwicklung der gesamten IT-Infrastruktur,
  • Administration von Windows, Servern, Workstation, Netzwerkdruckern, Telefonanlage und Videokonferenzanlage,
  • Konzeptentwicklung, Planung und Durchführung von IT-Projekten,
  • spezifische Verwaltungsaufgaben im Bereich der IT (z.B. Dokumentationen, Beschaffungs- und Vergabeverfahren, Inventarisierung, Lizensierung, Betreuung von IT-Praktikantinnen und -Praktikanten),
  • First-Level-Support (IT-Ausstattung, Softwarepakete, Veranstaltungstechnik),
  • technischer Ansprechpartner gegenüber Dienstleistern,
  • Teilnahme am Arbeitskreis IT der Stiftung (Arbeitssprachen: Deutsch und Englisch). 

Ihr Profil:

  • abgeschlossene technische Ausbildung (Fachabschluss) oder Studium; einschlägige Berufserfahrung erwünscht,
  • Erfahrungen mit folgenden Systemen/Softwarelösungen:

    • Microsoft Windows Client- und Terminalserver Serverbetriebssysteme (GUI und Core Server), Linux Server und Web-Anwendung,  
    • Virtualisierung VMWare,  
    • Storage und Backup (Veeam, SAN),
    • CRM (idealerweise CAS genesisWorld), Exchange Server, Antivirus, ownCloud, SQLServer, Postgres, Apache, PHP, Scripting,
    • Videokonferenzsysteme,

  • Erfahrung mit Sicherheitszertifikat- und Lizenz-Management,
  • Erfahrungen im Bereich von LAN, WLAN, WAN, SD-WAN und MPLS-Infrastrukturen

    • Firewalls, Routing-Switching, Cisco Switch Layer3,  VPN, IP Telefonie,
    • ADDS, GPO, DHCP, DNS, WSUS, syslog und andere Services,

  • Freude an der Arbeit in internationaler Umgebung und Bereitschaft zur Mitarbeit im IT-Arbeitskreis der Max Weber Stiftung,
  • ausgeprägte Servicebereitschaft und Verständnis für die Belange der Anwenderinnen und Anwender,  
  • selbständige, leistungsbereite und verantwortungsbewusste Arbeitsweise,
  • Deutsch oder Französisch als Muttersprache und solide Grundkenntnisse der anderen Sprache (mit der Bereitschaft, sich weitere Kenntnisse zügig anzueignen; Sprachkurse können angeboten werden) sowie gute Englischkenntnisse. 

Wir bieten entsprechend der Ausbildung und Erfahrung:

  • Autonomie und einen abwechslungsreichen Arbeitsplatz an einem außergewöhnlichen Ort im Herzen von Paris.
  • Einen nach französischem Recht entfristeten Arbeitsvertrag (CDI) in Vollzeit (37h/ Woche) auf Grundlage des Gehaltsschemas der Deutschen Botschaft mit brutto mindestens 4.266 Euro Vergütung (unter Anwendung des deutsch-französischen Doppelbesteuerungsabkommens: bei deutscher Staatsangehörigkeit Besteuerung in Deutschland) mit Zusatzleistungen des Arbeitgebers: Kranken- und Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Restaurantschecks, Mehrarbeitstage (RTT) und zusätzliche freigestellte Arbeitstage, Möglichkeit regelmäßiger Fortbildungen im Arbeitsbereich.
  • Wir freuen uns auch über Bewerbungen aus Deutschland! Bei Vorliegen der Voraussetzungen besteht alternativ die Option einer auf zwei Jahre befristeten Entsendung mit einer Vergütung nach TVöD 11 (Bund); die Entsendung beinhaltet eine zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in Paris angemessene Auslandszulage und Mietbeihilfe sowie eine Umzugskostenvergütung inklusive Ausstattungspauschale. 

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Max Weber Stiftung und das DHIP fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Qualifizierte Frauen sind deshalb nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.  

Das DHIP versteht sich als familienfreundlicher Arbeitgeber. Auf unserer Website finden Sie Informationen zum Familienservice des Instituts sowie einen Leitfaden zu Mutterschutz, Kinderbetreuung, Elternzeit und Elterngeld in Deutschland und Frankreich, der die Besonderheiten des Auslandsstandortes berücksichtigt. Bei Fragen zur Vergütung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur Arbeit an einem Auslandsinstitut oder zum Stellenprofil gibt Ihnen unser Verwaltungsleiter, Herr Frédérik Stiefenhofer (fstiefenhofer@dhi-paris.fr), gerne Auskunft.  

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte in elektronischer Form (vollständig und in einer PDF Datei) bis zum 10. Mai 2022 an Prof. Dr. Thomas Maissen, bewerbung@dhi-paris.fr.  Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 23. Mai 2022 stattfinden. 

» zur Ausschreibung

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news-8030 Thu, 14 Apr 2022 17:05:00 +0200 Ausschreibung: Mobilitätsstipendien für Geschichtsforschende aus der Ukraine https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/ausschreibung-mobilitaetsstipendien-fuer-geschichtsforschende-aus-der-ukraine.html Angesichts des russischen Krieges gegen die Ukraine vergibt das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) Stipendien für einen Frankreich-Aufenthalt an Geschichtsforschende aus der Ukraine * English version below *

Angesichts des russischen Krieges gegen die Ukraine vergibt das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) Stipendien für einen Frankreich-Aufenthalt an fortgeschrittene Masterstudierende, Promovierende, Post-Doktoranden/innen und Habilitierte, um Forschungsvorhaben zur europäischen, afrikanischen und zur digitalen Geschichte zu betreiben. Dieses Angebot richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber aus der Ukraine, die durch gute deutsche, französische oder englische Sprachkenntnisse in Austausch mit den Mitarbeitenden des DHIP treten können. Die Höhe eines Stipendiums des DHIP beträgt monatlich 2.500 € für Habilitierte (bzw. vergleichbarer Status), 2.000 € für Post-Doktorandinnen und Post-Doktoranden, 1.500 € für Promovierende und 1.200 € für Masterstudierende.

Mit den Ukraine-Stipendien unterstützt das DHIP Forschungsprojekte, für die ein Forschungsaufenthalt in Frankreich sinnvoll ist. Der konkrete französische Arbeitsort während der Förderung richtet sich nach den Erfordernissen des Forschungsprojekts (Ort der Archive, Bibliotheken etc.).

Ukraine-Stipendien werden für eine Dauer von bis zu drei Monaten vergeben. Eine erneute Bewerbung für eine Förderdauer von drei Monaten ist möglich. Für Masterstudierende können Stipendien mit einer Laufzeit von ein bis maximal drei Monaten vergeben werden. Anträge können jederzeit eingereicht werden.

a) Mobilitätsstipendien für forschungsorientierte Master-Abschlussarbeiten
Anträge für Mobilitätsstipendien im Rahmen von forschungsorientierten Masterarbeiten sollen eine Länge von 10.000 Zeichen haben (inkl. Leerschlägen und Bibliographie). Ein aktueller Lebenslauf ist beizufügen. Ein Empfehlungsschreiben des akademischen Betreuers oder der akademischen Betreuerin der Abschlussarbeit und ein aktuelles Transcript of Records sind willkommen, aber nicht unabdingbar.

b) Mobilitätsstipendien für Forschungsprojekte ab der Promotionsphase
Die Gewährung eines Mobilitätsstipendiums setzt einen erfolgreichen Studienabschluss voraus. Die Projektskizze sollte eine Länge von 10.000–15.000 Zeichen haben (inkl. Leerschläge und Bibliographie). Ein aktueller Lebenslauf ist beizufügen. Ein Empfehlungsschreiben des akademischen Betreuers oder der akademischen Betreuerin der Forschungsarbeit ist willkommen, aber nicht unabdingbar.

Für das Mobilitätsstipendium für Geschichtsforschende aus der Ukraine kann ein monatlicher Familienzuschlag nach Vorlage der Geburtsurkunde gezahlt werden. Dieser wird bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes gewährt.

• bei einem Kind: EUR 160,--
• bei zwei Kindern: EUR 260,--
• bei drei und mehr Kindern: EUR 360,--

Anträge können auf Deutsch, Französisch oder Englisch eingereicht werden und sind zu richten an foerderung@dhi-paris.fr; für Nachfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Niels F. May.

› Zur Ausschreibung (Deutsch)
› Zur Ausschreibung (Englisch)


Mobility scholarships for history postgraduates and researchers from Ukraine

In response to the Russian war against Ukraine, the German Historical Institute Paris is awarding scholarships for a research visit to France and invites applications from postgraduate students (advanced master’s and doctoral) and postdoctoral researchers whose research projects are in the field of European, African or digital history. This offer is open to applicants from Ukraine who have a sufficiently good command of German, French or English to collaborate with colleagues from the German Historical Institute Paris. The scholarship is worth €2,500 per month for holders of a Doctor of Science (or equivalent), €2,000 for postdoctoral researchers, €1,500 for doctoral students and €1,200 for master’s students.

Through these scholarships, the German Historical Institute Paris is supporting research projects for which a stay in France would be beneficial. The part of France where the researcher will be based will depend on the specific requirements of the research project (the location of archives, libraries, and so on).

Scholarships will be awarded for a period of up to three months, at the end of which another application may be made for a further three months. For master’s students, scholarships are for a maximum of one to three months. Applications may be submitted at any time.

a) Mobility scholarships for research master’s students

Applications for a mobility scholarship as part of a research master should consist of about 10.000 characters (including spaces and bibliography). A current curriculum vitae is to be enclosed. A letter of recommendation from the applicant’s academic supervisor and a current academic transcript are desirable but not essential.

b) Mobility scholarships for doctoral students, postdoctoral researchers and holders of a Doctor of Science (or equivalent)

To be eligible for this scholarship the applicant must have successfully completed their undergraduate degree. The project proposal should consist of 10.000–15.000 characters (including spaces and bibliography). A current curriculum vitae is to be enclosed. A letter of recommendation from the applicant’s academic supervisor is desirable but not essential.

An additional monthly family allowance payment may be awarded to Ukrainian research students on presentation of their child’s birth certificate. The applicant will be entitled to this benefit until the child reaches the age of 18.

• for one child: €160
• for two children: €260
• for three or more children: €360

Applications may be submitted in German, French or English and should be sent to foerderung@dhi-paris.fr. For further information, please contact Niels F. May.

› To the call for applications (german)
› To the call for applications (english)

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news-8020 Thu, 14 Apr 2022 14:30:00 +0200 Call for Papers: Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/call-for-papers-euro-mediterranean-entanglements-in-medieval-history-1.html Online-Seminarreihe zum Thema »Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History« Veranstalter: Deutsches Historisches Institut Paris/Deutsches Historisches Institut Rom
Ort: Online-Zoom
Datum: Akademisches Jahr 2022/2023
Organisatorinnen: Dr. Amélie Sagasser (DHI Paris), Dr. Kordula Wolf (DHI Rom)

Die Deutschen Historischen Institute Paris und Rom starten im akademischen Jahr 2022/2023 eine zweite Online-Seminar-Reihe zum Thema »Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History«. Die Veranstaltungen finden im Zweimonatsrhythmus statt. Sie richten sich sowohl an den wissenschaftlichen Nachwuchs als auch an etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller mediävistischen Disziplinen. Ziel ist es, ein internationales und interdisziplinäres Forum zu schaffen, auf dem vielfältige Themen und methodische Ansätze vorgestellt und diskutiert werden können.

Wir laden interessierte Forscherinnen und Forscher herzlich ein, ihre laufenden oder vor Kurzem abgeschlossenen Arbeiten vor einem internationalen Publikum zu präsentieren und zu diskutieren. Bitte schicken Sie einen Abstract (1–2 Seiten) und kurzen Lebenslauf (ggf. mit Publikationsverzeichnis) bis zum 10. Juni 2022 an asagasser@dhi-paris.fr und wolf@dhi-roma.it.

Themen
Der geographische Raum ist bewusst nicht klar umrissen und umfasst Europa sowie den Mittelmeer­raum im weitesten Sinne. Einbezogen sind auch Verflechtungen zwischen dem euromediterranen Raum und anderen Weltregionen. Folgende Themenfelder stehen im Mittelpunkt:

  • Regional übergreifende, transkulturelle und interreligiöse Verflechtungen (Prozesse/Ergebnisse);
  • Grenz- und Kontakträume;
  • Soziale Netzwerke und interpersonelle Beziehungen;
  • Migration und Mobilität;
  • Transfer, Diffusion und Adaption bzw. Transformation von Ideen, Wissen und materiellen Objekten.

Seminarablauf
Im Zentrum des Seminars steht die Diskussion. Die Vortragenden werden deshalb gebeten, ein Paper von max. 5000 Wörtern den Organisatorinnen 10 Tage vor der Veranstaltung zukommen zu lassen, damit es vorab unter den Teilnehmenden zirkulieren kann. Im Online-Seminar selbst wird nur noch ein 10-minütiges Impulsreferat gehalten. Ein anschließender 10-minütiger Kommentar von einer Spezialistin bzw. einem Spezialisten soll die Diskussion anregen, für die ca. 40 Minuten vorgesehen sind. Das Seminar findet in englischer Sprache statt. In Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit den beiden Organisatorinnen kann das Paper auch in französischer, italienischer, spanischer oder deutscher Sprache eingereicht werden.

Termine
Dienstags 17.00–18.00 Uhr
27. September 2022
29. November 2022
31. Januar 2023
28. März 2023
30. Mai 2023

Kontakt für Fragen zum Forschungsseminar: Amélie Sagasser (DHI Paris, asagasser@dhi-paris.fr) und Kordula Wolf (DHI Rom, wolf@dhi-roma.it).

Weitere Informationen
› Zum Call for Papers (Englisch)
› Zum Call for Papers (Deutsch)
› Zum Call for Papers (Französisch)

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news-8026 Thu, 14 Apr 2022 10:05:16 +0200 Call for Papers: Die Räume der Lebensreform https://dhi-paris.fr//newsroom/detailseite/news/detail/News/call-for-papers-die-raeume-der-lebensreform.html Workshop über die Räume der Lebensreform: Konstruktion und Strukturierung einer Bewegung und ihrer Umwelt Der Begriff der »Lebensreform« taucht um 1900 in Deutschland auf und bezeichnet eine heterogene Gruppe von sozialreformerischen Bewegungen, die eine einfache, gesunde und ›natur‹-nahe Lebensweise anstrebten. Die Forschung zur Lebensreform hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren zunehmend von einer rein deutschen Perspektive emanzipiert. Diesem Trend folgt die Tagung, sie konzentriert sich zwar auf den deutschsprachigen Raum, aber Beiträge, die Einblicke und Vergleiche mit Reformbewegungen aus anderen Ländern bieten, sollen integriert werden. Chronologisch wird die Perspektive auf die Jahre von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre erweitert.

Im Zentrum des Workshops stehen die Räume der Lebensreform. Raum wird dabei als soziales Konstrukt begriffen, das sich mit diesen Strömungen wechselseitig entwickelt, definiert und entfaltet hat. Die Beiträge können sich an einer oder mehreren der folgenden vier Achsen orientieren: 1) Mikrogeschichte, Alltagsräume und materielle Kulturen; 2) Zirkulation und Austausch auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene; 3) Aneignung von Raum und Zeit; 4) Heterotopien im kolonialen Raum.

Der Workshop ist interdisziplinär ausgerichtet. Historische Ansätze aus der Geographie, Geschichte, Philosophie, Wirtschaft und den Sportwissenschaften (in historischer Perspektive) sind willkommen. Die Tagung richtet sich an junge Forscherinnen und Forscher (Promotion und Post-Doc). Die Vorträge können in deutscher oder französischer Sprache gehalten werden. Eine passive Beherrschung beider Sprachen wird erwartet.

Bewerbungsfrist: 15. Juni 2022

Der Workshop wird am 3. bis 4. November 2022 am Deutschen Historischen Institut Paris stattfinden.

› Zum Call for Papers

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