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Newsletter DHIP  5/2022
 
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Aktuelles
Das DHIP im Mai

Liebe Leserinnen und Leser,

die letzten beiden »jeudis de l’Institut historique allemand« der Saison stehen vor der Tür. Am 2. Juni spricht Claudia Weber (Frankfurt an der Oder) über »Jenseits der Erinnerungsmaschine. Der Zweite Weltkrieg zwischen Neubetrachtung und Geschichtspolitik«. Olivier Wieviorka (Paris) kommentiert. Am 9. Juni folgt der Vortrag »Verlust. Die andere Seite des Fortschritts« von Andreas Reckwitz (Berlin), kommentiert von Paul-André Rosental (Paris).

Auch unser »Séminaire d’histoire médiévale« geht am 8. Juni für dieses Semester zu Ende mit dem Vortrag »Réseaux hérétiques d’Occitanie vers 1300. Le système d’hébergement ›cathare‹« von Yannick Pouivet (Trier). Mit dem Nachwuchsseminar »Quo vadis. Wissensräume ergründen« gibt es in der Abteilung Mittelalter auch in den kommenden Wochen spannende Vorträge.

Wir freuen uns außerdem, eine weitere Ausgabe unseres beliebten »Workshop zur deutschen Paläographie« anzukündigen (7.–8. Juni). Er konzentriert sich auf die deutsche Schreibschrift des 19. und 20. Jahrhunderts und stellt das Lesen von ausgewähltem Übungsmaterial unter Anleitung in den Mittelpunkt.

Wir wünschen Ihnen sonnige Frühlingstage und freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihr DHIP

AKTUELLES AUS DEM INSTITUT
Schließtage des DHIP im Mai und Juni

Die Bibliothek und das Institut sind aufgrund der Feiertage am 26. und 27. Mai sowie am
6. Juni 2022 geschlossen.

› Zu den Öffnungszeiten der Bibliothek
AUSSCHREIBUNG
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für die Abteilung Neuere und Neueste Geschichte (19.–21. Jahrhundert)

Zum 1. September 2022 oder nach Vereinbarung suchen wir eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (TVöD 13) für unsere Abteilung Neuere und Neueste Geschichte. Die befristete Qualifikationsstelle (3+2 Jahre) erlaubt die Konzeption und Durchführung eines Forschungsprojekts (Habilitation, second book).

Bewerbungsfrist: 3. Juli 2022
› Zur Ausschreibung
AUSSCHREIBUNG
Drei Promotionsstellen

Das DHIP schreibt zum Sommer 2022 (oder nach Vereinbarung) drei Promotionsstellen aus (24 Std./Woche). Die Stellen erlauben die Konzeption und Durchführung eines Promotionsprojekts (3 Jahre) oder dessen Abschluss (1 Jahr).

Bewerbungsfrist: 29. Mai 2022
› Zur Ausschreibung
AUSSCHREIBUNG
Verwaltungsassistent/in

Zum 1. Juli 2022 (oder nach Vereinbarung) suchen wir eine Verwaltungsassistentin/einen Verwaltungsassistenten (37 Std./Woche).

Bewerbungsfrist: 29. Mai 2022
› Zur Ausschreibung
AUSSCHREIBUNG
Karl-Ferdinand-Werner-Fellowship

Das Deutsche Historische Institut Paris fördert im Rahmen des Karl-Ferdinand-Werner-Fellowship kurze Forschungsaufenthalte von Historikerinnen und Historikern am Wissenschaftsstandort Paris. Das Fellowship wird zweimal im Jahr vergeben.

Bewerbungsfrist: 15. September 2022
› Zur Ausschreibung
CALL FOR PAPERS
Die Geschichte des Kaiserreichs erneuern? Kritische Perspektiven auf das Deutsche Reich (1871–1918)

Das Deutsche Kaiserreich ist überraschend wieder in den Mittelpunkt der historischen Debatte gerückt. Eine deutsch-französische Tagung an der Universität Straßburg
(9.–10. November) hinterfragt kritisch alte und neue Paradigmen der Forschung und diskutiert sie im Licht der jüngsten Analysen. Vier Panels widmen sich den »Modernen« des Kaiserreichs, seiner Globalgeschichte, kollektiven Identitäten und der Rolle Preußens.

Einreichungsfrist: 1. Juli 2022
› Zum Call for Papers
Veranstaltungen im Mai und Juni 2022

Informationen zu Veranstaltungen und die Anmeldemodalitäten entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender des DHIP.

VERANSTALTUNG IN KOOPERATION MIT DER EHESS
Michel de Certeau – Werk und Rezeption

In zwei Sitzungen wird Andrés Freijomil (Buenos Aires) das Werk Michel de Certeaus kommentieren und auf seine Aktualität befragen. Freijomil, Spezialist für das Werk des jesuitischen Geschichtstheoretikers und Historikers, diskutiert mit Pierre-Antoine Fabre, Christian Jouhaud, Claude Langlois und Roger Chartier. Behandelt werden Certeaus Beiträge zur Neuordnung der Geschichtsschreibung mit einem besonderen Fokus auf die Geschichte des Religiösen und der Spiritualität zwischen Sozialgeschichte und Theologie.

Wann: 18. und 25. Mai, jeweils 9:00–13:00 Uhr
Anmeldung für eine Teilnahme vor Ort: aschirrmeister@dhi-paris.fr
Anmeldung für eine Online Teilnahme:
Zoomlink für den 18. Mai
Zoomlink für den 25. Mai

Vortrag in französischer Sprache.

› Zur Veranstaltung am 18. Mai 2022
› Zur Veranstaltung am 25. Mai 2022
VERANSTALTUNG IN KOOPERATION MIT DEM DHI ROM
Francesco D’Angelo (Rom), Scandinavian-Mediterranean Entanglements (11th–13th centuries)

Francesco D’Angelo (Rom) untersucht die europäische Integration der nordischen Völker. Diese vollzog sich im 12. und 13. Jahrhundert auch über die Werke skandinavischer Schriftsteller, welche eine spezifisch nordische christliche Identität sowohl im religiösen als auch im kulturellen Sinn schaffen wollten. Kommentiert wird der Vortrag von Kathryn Hain (Marquette NE).

Wann: 24. Mai 2022, 17:00 Uhr
Anmeldung: Zoom

Vortrag in englischer Sprache.

Die Veranstaltung ist Teil des Seminarzyklus »Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History«, organisiert von den Deutschen Historischen Instituten in Paris und Rom.

› Zur Veranstaltung
Neuerscheinungen

Wenn Sie zukünftig separat über unsere Neuerscheinungen in der Reihe der Pariser Historischen Studien informiert werden wollen, schreiben Sie uns eine kurze E-Mail an: presse@dhi-paris.fr (Betreff: DHIP Publikationen).

Veröffentlichungen des DHIP, Informationen zu Bezugsmöglichkeiten und zu unserem Publikationsprogramm finden Sie auf unserer Website im Bereich Publikationen.

NEUERSCHEINUNGEN DES DHIP
Pariser Historische Studien 124

Thomas Schwitter, Erinnerung im Umbruch. Die Fortsetzung, Drucklegung und Ablösung der »Grandes chroniques de France« im 15. und frühen 16. Jahrhundert, Heidelberg 2022.

Der Leittext der französischen Geschichtsschreibung waren die »Grandes chroniques de France«. Im 15. und frühen 16. Jahrhundert war das zentrale Thema dieser herrschaftsnahen Historiografie der Hundertjährige Krieg und der damit einhergehende innerfranzösische Krieg zwischen Armagnac und Burgund (1407–1435). In den »Grandes chroniques« zeigt sich das Ringen verschiedener Parteien um die Deutungshoheit über diese Konflikte. Dieser Anspruch wird hier erstmals vor dem Hintergrund untersucht, dass die »Grandes chroniques« zwar als historiografische Leiterzählung fortgesetzt, aber zugleich schrittweise durch neue, humanistisch geprägte Texte abgelöst wurden.

› Zur Publikation
Neuerscheinungen
Publikationen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am DHIP

Jürgen Finger, Benjamin Möckel (Hg.), Ökonomie und Moral im langen 20. Jahrhundert. Eine Anthropologie, Göttingen 2022.

Schließen sich Ökonomie und Moral aus? Obwohl viele diese Frage intuitiv bejahen würden, ist ökonomisches Handeln im Kern immer auch soziales Handeln, das nur im Kontext von moralischen Deutungen und Kontroversen zu verstehen ist. 20 Essays untersuchen, wie mit moralischen Argumenten ökonomische Praktiken und Strukturen gedeutet, kritisiert oder legitimiert werden. Ausgangspunkt ist jeweils eine konkrete historische Quelle.

Im gleichen Band erschienen:

Jürgen Finger, Benjamin Möckel, Ökonomie und Moral. Eine Einleitung, in: Finger, Möckel (Hg.), Ökonomie und Moral, S. 10–28.

Jürgen Finger, Gerechtigkeit, Republik und Demokratie. Die Gilets jaunes in Frankreich, in: Finger, Möckel (Hg.), Ökonomie und Moral, S. 118–129.

› Zur Publikation
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Newsletter IHA  5/2022
Actualité
L’IHA en mai

Chères lectrices, chers lecteurs,

Les deux derniers »jeudis de l’Institut historique allemand« de la saison approchent.
Le 2 juin, Claudia Weber (Francfort-sur-l’Oder) nous parlera de »Au-delà de la machine à mémoire. La Seconde Guerre mondiale entre réexamen et politique mémorielle« et Olivier Wieviorka (Paris) commentera. Suivra, le 9 juin, la conférence d’Andreas Reckwitz (Berlin) »La perte, ou l’autre facette du progrès«, avec un commentaire de Paul-André Rosental (Paris).

Notre »Séminaire d’histoire médiévale« se termine également pour cette année universitaire avec la présentation, le 8 juin, de Yannick Pouivet (Trèves) intitulée »Réseaux hérétiques d’Occitanie vers 1300. Le système d’hébergement ›cathare‹«. Le département d’histoire médiévale propose d’autres événements passionnants dans les prochaines semaines avec le séminaire pour jeunes chercheurs et chercheuses »Quo vadis. La fabrique des savoirs«.

Nous sommes aussi heureux d’annoncer la nouvelle édition de notre très apprécié »Atelier de paléographie allemande« du 7 au 8 juin. L’atelier portera sur l’écriture cursive allemande des XIXe et XXe siècles et sera consacré à la lecture de sources choisies.

Nous vous souhaitons des journées printanières pleines de soleil et nous réjouissons de
votre visite.
Votre équipe de l’IHA

ACTUALITÉ DE L’INSTITUT
Jours de fermeture de l’IHA en mai et juin

La bibliothèque et l’institut seront fermés les 26 et 27 mai et le 6 juin 2022 en raison des jours fériés.

› Vers les horaires de la bibliothèque
APPEL À CANDIDATURES
Chercheur/se pour notre département d’histoire contemporaine (XIXe–XXIe siècle)

L’Institut historique allemand recrute au 1er septembre 2022 (négociable) un/e chercheur/se pour le département d’histoire contemporaine. Ce poste permet la réalisation d’un projet de recherche (thèse d’habilitation ou second book). Il s’agit d’un contrat postdoctoral d’une durée de trois ans avec possibilité de prolongation jusqu’à maximum cinq ans.

Date limite de candidature: 3 juillet 2022
› Vers l’appel à candidatures
APPEL À CANDIDATURES
Trois postes de doctorant/es

L’Institut historique allemand recrute à compter de l’été 2022 trois doctorant/es
(24 h/semaine). Les postes permettent de concevoir et de mener un projet de thèse (3 ans) ou bien de le terminer (1 an).

Date limite de candidature: 29 mai 2022
› Vers l’appel à candidatures
APPEL À CANDIDATURES
Assistant/e administratif/ve

L’Institut historique allemand recrute pour le 1er juillet 2022 (négociable) un assistant administratif/une assistante administrative (37 h/semaine).

Date limite de candidature: 29 mai 2022
› Vers l’appel à candidatures
APPEL À CANDIDATURES
Bourse Karl-Ferdinand-Werner

Deux fois par an, l’Institut historique allemand décerne des bourses Karl-Ferdinand-Werner, destinées à aider des historiennes et historiens à effectuer un court séjour de recherche à Paris.

Date limite de candidature: 15 septembre 2022
› Vers l’appel à candidatures
APPEL À COMMUNICATIONS
Renouveler l’histoire du Kaiserreich? Perspectives critiques sur l’Empire allemand (1871–1918)

De manière surprenante, l’Empire allemand est revenu au centre du débat historique. Un colloque franco-allemand organisé à l’université de Strasbourg (9–10 novembre) propose de remettre en question les anciens et nouveaux paradigmes de la recherche et de les (re)discuter à la lumière des travaux les plus récents. Quatre panels seront consacrés aux modernités de l’Empire allemand, à son histoire globale, aux identités collectives et au rôle de la Prusse.

Date limite de candidature: 1er juillet 2022
› Vers l’appel à communications
Les événements en mai et juin 2022

Pour des informations sur les événements et les modalités d’inscription, veuillez consulter notre agenda.

ÉVÉNEMENT EN COOPÉRATION AVEC L’EHESS
Michel de Certeau – Œuvre et réception

En deux sessions, Andrés Freijomil (Buenos Aires) commentera l’œuvre de Michel de Certeau et interrogera son actualité. Freijomil, spécialiste des travaux du théoricien de l’histoire et historien jésuite, discutera avec Pierre-Antoine Fabre, Christian Jouhaud, Claude Langlois et Roger Chartier. Les contributions de Certeau au renouveau de lhistoriographie seront traitées avec un accent particulier sur l’histoire du religieux et de la spiritualité à l’interface entre histoire sociale et théologie.

Quand: 18 et 25 mai, 9h–13h
Inscription, sur place: aschirrmeister@dhi-paris.fr
Inscription, en ligne:
Lien Zoom pour le 18 mai
Lien Zoom pour le 25 mai

Conférences en français.

› Vers l’événement du 18 mai 2022
› Vers l’événement du 25 mai 2022
ÉVÉNEMENT EN COOPÉRATION AVEC L’IHA ROME
Francesco D’Angelo (Rome), Scandinavian-Mediterranean Entanglements (11th–13th centuries)

Francesco d’Angelo (Rome) étudie l’intégration européenne des peuples nordiques. Celle-ci s’est déroulée aux XIIe et XIIIe siècles, notamment à travers les œuvres d’écrivains scandinaves, qui cherchaient à faire émerger une identité chrétienne et nordique spécifique, aussi bien sur le plan religieux que sur le plan culturel. Kathryn Hain (Marquette NE) commentera la présentation.

Quand: 24 mai 2022, 17h00
Inscription: Zoom

Conférence en anglais.

Événement dans le cadre du cycle de séminaires »Euro-Mediterranean Entanglements in Medieval History«, organisé par les Instituts historiques allemands de Paris et de Rome.

› Vers l’événement
NOUVELLES PUBLICATIONS DE l’IHA
Pariser Historische Studien 124

Thomas Schwitter, Erinnerung im Umbruch. Die Fortsetzung, Drucklegung und Ablösung der »Grandes chroniques de France« im 15. und frühen 16. Jahrhundert, Heidelberg 2022.

Les »Grandes chroniques de France« constituent à partir du XIIIe siècle la pièce maîtresse de l’historiographie française. Au XVe et au début du XVIe siècle, le thème central de cette historiographie proche du pouvoir était la guerre civile entre Armagnacs et Bourguignons (1407–1435), et la guerre de Cent Ans, qui y était associée. Le développement historiographique était étroitement lié à la lutte de différentes parties pour la souveraineté de l’interprétation de ces conflits. Cette revendication est analysée ici pour la première fois dans un contexte où les »Grandes chroniques« ont, certes, été continuées en tant que récit historiographique, mais dans lequel, en même temps, de nouvelles œuvres d’inspiration humaniste les ont progressivement remplacées.
 

› Vers la publication
Nouvelles Publications
Nouvelles publications des chercheuses et chercheurs de l’IHA

Jürgen Finger, Benjamin Möckel (dir.), Ökonomie und Moral im langen 20. Jahrhundert. Eine Anthropologie, Göttingen 2022.

L’économie et la morale sont-elles mutuellement exclusives? Même si beaucoup répondraient intuitivement par l’affirmative à cette question, l’activité économique est toujours, au fond, une action sociale qui ne peut être comprise que dans un contexte de controverses et d’interprétations. 20 essais examinent comment les pratiques et les structures économiques ont été interprétées, critiquées ou légitimées par des arguments moraux. Le point de départ est à chaque fois une source historique concrète.

Parus dans le même volume:

Jürgen Finger, Benjamin Möckel, Ökonomie und Moral. Eine Einleitung, dans: Finger, Möckel (dir.), Ökonomie und Moral, p. 10–28.

Jürgen Finger, Gerechtigkeit, Republik und Demokratie. Die Gilets jaunes in Frankreich, dans: Finger, Möckel (dir.), Ökonomie und Moral, p. 118–129.

› Vers la publication
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